Quellen für Kreativität auch in Politik und Gesellschaft
Heute fand ich ein bemerkenswertes Gedicht aus unbekannter Feder:
Der alte Brunnen spendet leise
sein Wasser täglich literweise.
Ich möchte diesem Brunnen gleichen,
was in mir ist, stets weiterreichen.
Doch geben, geben alle Tage,
sag Brunnen: Wird das nicht zur Plage ?
Da sagt er mir als "Jochgeselle":
"Ich bin ja Brunnen nur, nicht Quelle:
mir fließt es zu - ich geb es weiter,
das macht mein Dasein froh und heiter."
So leb' ich nach des Brunnen Weise,
schöpf täglich Kraft zur Lebensweise
und will - beglückt - stets weitergeben,
was mir die Quelle schenkt zum Leben.
. / .
Das Leben schreitet voran - ob ich oder wer auch immer sich Gedanken über etwas macht oder durch bürgerliche Initiative Änderungen hervorruft oder auch nicht. Dies wurde mir gestern im Laufe eines Spazierganges in Ost-Belgien rund um Wahlhorn bei Lontzen bewußt. Dort leben rund 74.000 Deutsche, wovon ich nichts, aber auch rein gar nichts wußte, ja nicht einmal ahnte: http://de.wikipedia.org/wiki/Ostbelgien und http://de.wikipedia.org/wiki/Deutschsprachige_Gemeinschaft_Belgiens

Bildquelle
"Nach dem Wiener Kongress 1815 gehörte es zum Königreich Preußen, und Deutsch wurde zur Amtssprache. Im Zuge der Reichsgründung 1871 wurde das Gebiet als Teil Preußens auch Teil des Deutschen Kaiserreichs. Nach dem Friedens-Vertrag von Versailles wurden die „Kreise Eupen-Malmedy“ 1920 als Ostkantone an Belgien abgetreten und bis 1925 durch den General Herman Baltia kommissarisch verwaltet.
Dann wurde in Eupen und Malmedy eine Volksabstimmung durchgeführt, in der es um die Frage ging, ob die Region permanent von Deutschland abgetrennt werden und zu Belgien gehören sollte.
Allerdings war diese Abstimmung nicht wie vertraglich bestimmt geheim, vielmehr wurden Name und Anschrift jedes Wählers erhoben. Es kann davon ausgegangen werden, dass das Ergebnis der Abstimmung massiv durch die Furcht vor Ausweisung oder anderen Repressalien seitens der Baltia-Verwaltung beeinflusst wurde. Da die ersten Protestierer unter großen Druck kamen (Ausweisung, Ausschluss vom Geldumtausch und bei der Verteilung von Lebensmittelkarten, Entlassung u.a.), wagten nur 271 der 33.726 Wahlberechtigten ihre Eintragung.
Nach einer fünfjährigen Übergangszeit unter der Regierung des königlichen Hochkommissars General Herman Baltia wurde das Gebiet um Eupen, Malmedy, St. Vith und Neutral-Moresnet (Kelmis) 1925 in den belgischen Staatsverband eingegliedert. Während der Zeit von 1918 bis 1925 unterlagen die ostbelgischen Medien der Zensur.
Zu dieser Zeit entstanden pro-Deutsche politische Organisationen wie die Heimattreue Front oder die Christliche Volkspartei."
9. Oktober 2010
Belgiens Staatskrise vertieft sich
Seit April hat die belgische EU-Präsidentschaft keine Regierung mehr und die Dauerkrise weitet sich in dem zerfallenden Land weiter zur Staatskrise aus. Weiter bei heise.de
25.07.2010
Deutschsprachige Belgier: Zurück nach Deutschland?
Deutsch sein ist kein Verbrechen! DVD und CD von Dee Ex beim Schildverlag bestellen!
Manische Culpathie in Deutschland
Das japanische Fernsehen beschäftigt sich mit einer rätselhaften Geisteskrankheit, die sich in Deutschland ausbreitet. Sie heißt "manische Culpathie". Dabei ist "Culpa" vom lateinischen Wort für Schuld abgeleitet. Jedenfalls sind die Japaner sehr fasziniert von den seelischen Problemen hierzulande. Einer von ihnen hat sogar ein Buch darüber geschrieben. Es heißt: "Der Selbstmord-Pakt".
Die Bandbreite: Was ist los in diesem Land?
Mit "Was ist los in diesem Land" hat die Bandbreite es wieder einmal geschaftt, die Liederbestenliste zu entern. Im August war die aktuelle CD-EP sogar auf Platz 3 der Charts für politisches Liedgut.
In diesem Song beleuchtet die Politpopband die augenblickliche politische Situation in Deutschland und legt den Fokus dabei auf die Dinge, die in der medialen Öffentlichkeit eindeutig zu kurz kommen: Sozialabbau, Steuergeschenke an die Reichen, Kriegstreiberei und stillschweigend geduldeten Völkermord durch die Verwendung Uran-Munition in den NATO-Kriegen.

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