Krisenvorsorge? Aber ich bin doch schon dick, faul und gefrässig!

Bild von Hans Kolpak

27. April 2011 | TA-Projekt: Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften – am Beispiel eines großräumigen und langandauernden Ausfalls der Stromversorgung, 136 Seiten pdf, Deutscher Bundestag

Meine persönliche Checkliste, 4 Seiten pdf, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)

24. August 2016 | Konzeption Zivile Verteidigung (KZV) 70 Seiten pdf, Bundesministerium des Innern

Orakel der Tiere

Krisenvorsorge

Die Folgen der eigenen Entscheidungen trägt und genießt jeder Mensch selbst - auch dann, wenn Faule durch Fleissige finanziell alimentiert werden oder wenn Gutmütige sich von Gerissenen ausnutzen lassen.

Solange es Zahlungsmittel gibt, gibt es auch Geldverleiher und Menschen, die ihren Konsum durch Kredite bezahlen mit Geld, das sie nicht haben. Wer durch andere oder durch Zufall, durch Krankheit oder durch ein Unglück in Not gerät, befindet sich in einer Ausnahmesituation.

Doch das systematische Verdummen der Menschen, um sie in die Schuldenfalle zu locken, ist Betrug! Gegen solche übermächtige Propaganda kommen denkende Menschen kaum an und das Lügengespinst aus Neusprech und Halbwahrheiten läßt sich kaum durchdringen. Dies hat auch der gemeinnützige Verein Stromverbraucherschutz NAEB e.V. erkannt: "Eine Bürger-Bewegung mit dem Ziel, in Sachen Strom die Stromverbraucher aufzuklären: Sonne und Wind müssen aus dem EEG raus!".

Die meisten Stromverbraucher aber wollen gar nicht aufgeklärt werden, weil der Strom aus der Steckdose kommt. Ohne Kohlekraftwerke, ohne Gaskraftwerke und ohne Kernkraftwerke gäbe es kein einziges Windkraftwerk und kein einziges Photovoltaikkraftwerk zum Zwecke der subventionierten Zwangseinspeisung ins Stromnetz. Der alleinige Effekt von Windkraft und Sonnenkraft ist das unwirtschaftliche Betreiben der vorhandenen Kraftwerke.

Es gibt nur zwei Anwendungsfelder, die allerdings nicht von wirtschaftlichen, sondern von praktischen Überlegungen getragen sind. Kleine dezentrale Windkrafträder und Photovoltaikpanele laden Akkus auf, die Energiebedarf decken, der kurzzeitig auftritt. Diese Erfindungen geben uns endlich die Freiheit, auch in Streusiedlungen und in völlig abgelegenen Häusern Strom zu nutzen, ohne die Landschaft mit Stromleitungen zu verschandeln, die aufgrund des elektrischen Widerstandes außerdem die meiste erzeugte Energie wieder für sich verbrauchen. Das ist eine Schande!

Warum verlaufen jegliche Erkenntnis-Prozesse so zäh, bis sich etwas zum Besseren entwickelt? Wenn schon ein einzelner Menschen Jahre und Jahrzehnte braucht, um sein Leben zu ändern und sich neu auszurichten, dann sind 30 Jahre für Gruppen oder ganze Nationen wie ein Pfurz im Wind. Es regt sich kaum etwas. Damit müssen wir leben. Apelle zur Krisenvorsorge fruchten immer nur bei Einzelnen.

Unnötige Geldausgaben und Zinseszinsen bringen endlich die Menschheit an den Rand ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten. In dieser Krise liegt die Chance, endlich dezentrale Strukturen zuzulassen und Ausbeutungen durch Machtmißbrauch und Abhängigkeiten in Dörfern und Städten zu beenden. Doch wie lange steht ein Haus? Bis es unbewohnbar ist, vergehen 100 bis 200 Jahre. Nur Pappkartons und Bretterverschläge verfallen schneller. Das läßt sich einfach nicht ignorieren. Alles andere ist Träumerei.

ESM: Einer geht noch, einer geht noch rein

"Niemand wird gezwungen, sich um seine persönliche Zukunft Gedanken zu machen. Aber zum Einen ist die Zukunft manchmal sehr direkt und rücksichtslos und zum Anderen ist es in der Zukunft nicht mehr möglich, mal eben zurück in die Vergangenheit zu reisen, um sich nachträglich doch noch ein paar Gedanken um die Zukunft zu machen. Wer das nicht kapiert, hat heute schon verloren.

Wir leben in einer Zeit, die auf das finale Ende hinausläuft. Wann uns dies genau bevorsteht, weiß niemand. Aber auch hier gilt, ein Zurückreisen in die Vergangenheit ist ausgeschlossen und wer auch hier die Vorsorge verpasste, hat ebenfalls verloren.

Ob es sich wirklich lohnt, das Risiko eines Totalverlustes – auch des Lebens – einzugehen, obwohl ständig vor dem Kommenden gewarnt wird, muss jeder selbst für sich entscheiden. In jedem Fall werden wir alle eines Tages wissen, was die Zukunft gebracht hat. Wohl dem, der diesem Tag gelassen entgegenblicken kann – in jeder Hinsicht."

Es ist höchste Zeit zur Krisenvorsorge

"Sie brauchen nur die Nachrichten zu verfolgen, um zu wissen: So kann’s nicht weitergehen. Die Vorläufer der Finanzkrise, die uns seit knapp zwei Jahren begleiten, waren nur ein kleiner Vorgeschmack dessen, was uns in naher Zukunft erwarten wird.

Doch wie immer in solchen Krisenzeiten gibt es Menschen, die vorausschauend handeln, während die meisten weiterhin den Kopf in den Sand stecken."

"Ja, kann man denn überhaupt etwas tun, um die Auswirkungen der Finanzkrise zu mildern?

Sie können! Wenn es auch sicher nicht für alle reichen wird. Kleines Beispiel: Angenommen, Sie haben Durst und gehen in den nächsten Supermarkt. Prallvoll gefüllte Regale, so weit Ihr Auge blickt. Sie können nach Herzenslust wählen. Plötzlich: Störung in der Wasserversorgung! Es wird einen Riesen-Run auf die Supermärkte geben ... und auch der letzte Tropfen wird dem Verkäufer noch aus der Hand gerissen. Ähnlich ist es mit den vielen anderen Dingen des täglichen Lebens und Überlebens.

Wenn’s alle gleichzeitig wollen, beginnt das Hauen und Stechen."

Kommentare

Sehr schön!

Es ist gut, wenn Menschen sich um ihr Überleben kümmern!

Hans Kolpak
Goldige Zeiten

Krisenvorsorge-

hmmmm ich denke das menschen sich vorsorgen werden, die sind nicht dum
viele schweigen regelmaesig sehe ich leute im supermarkt mengen von wasserflaschen,bonen im glas u.s.w. in grosses mengen kaufen.
und man sich ja denken warum es stille heist was vorsorgen betrift.