Mecklenburg-Vorpommern: Eldorado für die Massentierhaltung? Schweinereien für den Export?

Bild von Hans Kolpak

Vor einigen Jahren wohnte ich in am Niederrhein in unmittelbarer Nachbarschaft zu einer Schweinemastanlage mit circa 1000 Tieren. Ich weiß also, wovon ich schreibe.

LaborFleisch für Gutmenschen

Fleisch essen ist gesundheitsschädlich, weil der tote Eiweißmüll die Blutgefäße verstopft. Ausgerechnet das Großhirn ist das am stärksten durchblutete Organ im Menschen. Fleisch essen behindert die Großhirntätigkeit zugunsten des Stammhirns, auch Reptiliengehirn genannt. Das funktioniert auch im Delirium. Was der Mensch braucht, sind noch nicht erhitzte Aminosäuren, die es in Pflanzen reichlich gibt.

Fleisch essen ist "böse". Auch glückliche Rinder haben eine Lederhaut und Lederschuhe trägt ein Gutmensch nicht. Deswegen hat die Tierrechtsorganisation PETA einen mit 1 Million US-Dollar dotierten Preis ausgelobt, damit endlich synthetisches Fleisch erzeugt wird. Dieser Gendreck verstopft aber trotzdem die Blutgefäße, oder etwa nicht?

Impotent machenden Abfall aus der Sojaöl-Produktion haben wir ja schon. Es kommt als Tofu in den Handel. Gibt es eigentlich noch ein reinrassigeres Gen-Nahrungsmittel als künstliches Fleisch? Das ist doch ein gefundenes Fressen für Monsanto und Konsorten, oder? Das Laborfleisch hat einen Vorteil. Es ist nicht genmanipuliert. Es ist bereits ein reines Genprodukt: Muskelzellen vom Schwein und Fettzellen vom Fisch. Mahlzeit!

Riesige Mastfabriken mit tatkräftiger Unterstützung der Regierung

Heute in Österreich - Geruchlose Gülle

Der Mensch ist genial in kosmetischen Maßnahmen. Toll, wenn Gülle nicht mehr stinkt! Trotzdem haben wir eine Überdüngung durch zu viele Tiere, das weiß auch das Umweltbundesamt, das sich den Fleisch-Lobbyisten beugt. Als Europäer vor über zweihundert Jahren begannen, wilde Rinder aus Lust am Töten in Nordamerika zu erschießen und sie einfach liegenließen, haben sie die gleichen Verbrechen verübt wie heute. Das natürliche Leben ohne Fleisch oder mit wenig Fleisch wird zerstört und die Menschen werden mit Angst erfüllt.

Gülle, die nicht mehr stinkt.

FÜR DIE BEFREIUNG VON MENSCH & TIER!

Subventioniertes Fleisch für den Export

Selbst wenn alle Menschen in Deutschland Produkte aus der Massentierhaltung verschmähen, weil sie erkennen, daß in verfaulendem Fleisch nicht ein einziges "Stück Lebenskraft" ist und Milch perfekte Kälbernahrung ist, dann bleibt immer noch der Export. Der teuflischen Versuchung, stinkende Mastfabriken im dünnbesiedelten Mecklenburg-Vorpommern anzusiedeln, können viele Politiker und Unternehmer aus Deutschland und den Niederlanden nicht widerstehen.

Das dünn besiedelte Bundesland mit hohen Arbeitslosenzahlen und vielen Hartz-IV-Empfängern, vielen Ruheständlern und viel Abwanderungen in andere Bundesländer ist offensichtlich ein Eldorado für Fleischfabriken, die so viel stinkende Gülle produzieren, wie sie im Umkreis von 20 Kilometern nicht auf Wiesen und Feldern verteilt werden kann. Hier wird aus Gülle Gold auf Kosten der Steuerzahler. Diese extreme Art behördlich tolerierter Umweltverschmutzung ist ein ganz besonderer Dreck, angereichert mit Rückständen der pharmazeutischen Industrie, mit denen die Tiere vollgestopft werden.

Der hohe Gehalt an Arzneimittelrückständen in Urin und Kot der gemästeten Tiere ist der reinste Giftmüll, der außerdem noch gegen den Wind anstinkt und über den Regen in das Grundwasser und schließlich in das Trinkwasser gelangt und alle Menschen erreicht. Alle diese Rückstände reichern sich kumulierend im menschlichen Körper an und machen die Menschen krank, was sie wiederum in die Praxen von Ärzten und Heilpraktikern treibt, wenn sie sich nicht selbst zu helfen wissen.

Für die Befreiung von Umwelt, Mensch und Tier - Go Vegan

Dimensionen, die jeden Rahmen sprengen

Der Versuch, eine Schweinmastanlage wie die geplante in Alt Tellin in Berlin anzusiedeln, hatte sofort eine Bürgerinitiative mit Zehntausenden Aktivisten zur Folge. Der Flut an juristischer Sachkompetenz könnten weder Lobbyisten, Politiker noch Unternehmer etwas entgegenhalten. Die Öffentlichkeit wäre binnen Wochen so groß, das jedes Vorhaben dieser Art scheitern würde. Ganz anders in Mecklenburg-Vorpommern: "250 000 Ferkel sollen in Alt Tellin pro Jahr produziert werden. In sechs Ställen sollen ständig mehr als 45 000 Tiere untergebracht sein – 10 500 Sauen, 36 000 Ferkel und ein paar Eber. Investor ist die Straathof Holding Gladau (Sachsen-Anhalt), die in den neuen Bundesländern bereits sieben Anlagen betreibt. Zwei davon befinden sich in MV, in Fahrbinde bei Ludwigslust und Medow bei Anklam." Bürger-Initiative Rettet das Landleben!

Das Geschäft mit dem Schwein Teil I

Das Geschäft mit dem Schwein Teil II

Die Volkswut kocht langsam aber sicher hoch

Wo Aktivisten die Öffentlichkeit aufrütteln, aber mafiöse Strukturen die Behörden glattgebügelt haben, haben von der EU-Diktatur in Brüssel subventionierte Unternehmer leichtes Spiel, besonders dann, wenn sie doppelt subventioniert werden. Wird eine Schweinemastanlage in den Niederlanden aufgegeben, wird dies mit Schmiergeldern aus Brüssel honoriert. Wird eine Schweinemastanlage in Mecklenburg-Vorpommern neu gebaut, dann regnet es nochmals Euronen aus Brüssel.

Gleichzeitig werden Hartz-IV-Empfänger und Rentner von Bundespolitikern diffamiert und mit Cent-Beträgen abgespeist, wobei es im Einzelfall nicht um Millionen Euro, sondern nur um zwei- und dreistellige Beträge geht. So staut sich Volkswut an, die langsam aber sicher hochkocht. Viele Menschen in diesem unserem Lande empfinden ein tiefes Unverständnis für die Ungleichbehandlung von der Bevölkerung im Allgemeinen und Bevölkerungsgruppen mit Sonderinteressen im Besonderen.

Es spielt auch keine Rolle mehr, wenn der Tourismus leidet und die Belange des Naturschutzes und des Tierschutzes mit Füßen getreten werden. Auch wenn es weniger Bürger als in Berlin sind, denen diese Art der Industrieansiedlung zur Förderung des Welthungers und zur Zerstörung von Lebensgrundlangen von Menschen und Tieren zum Himmel stinkt, so müssen die tragischen Folgen der Tierindustrie in weltweitem Zusammenhang betrachtet werden und können nicht auf das Lebensumfeld weniger tausend Menschen bezogen werden, die als Kollateralschaden von Regierungspolitik aus Brüssel herhalten müssen.

Weitere Quellen und Hinweise zur Massentierhaltung

Arme Schweine - Schnitzel aus der Tierfabrik Teil 1/2

Arme Schweine - Schnitzel aus der Tierfabrik Teil 2/2

 


 

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Google News: "Massentierhaltung"

Google News

 


 

22. November 2017 12:04 This RSS feed URL is deprecated, please update. New URLs can be found in the footers at https://news.google.com/news

 


 

13. November 2017 3:09


Tierschutz jetzt!
Freitag - Das Meinungsmedium
Wir setzen Tierschutzstandards per Gesetz durch, die an den Bedürfnissen der Tiere orientiert sind, die Qualzucht und quälerische Massentierhaltung beenden“. 20 Jahre sind sicherlich zu lang, aber die Ziele sind richtig und anders als beim „Veggieday ...

 


 

10. November 2017 6:12


neues deutschland

Massentierhaltung: 25.000 Schweine täglich (neues-deutschland.de)
neues deutschland
Der italienische Fleischkonzern Bresaole Pini will in der niedersächsischen Gemeinde Molbergen einen Schlachthof eröffnen, in dem täglich 25.000 Schweine ...

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10. November 2017 4:24


Stuttgarter Zeitung

Filderstadt-Bonlanden: Schüler diskutieren über Fleischkonsum ...
Stuttgarter Zeitung
An der Realschule im Bildungszentrum Seefälle in Filderstadt haben sich Schüler in einem Workshop kritisch mit Massentierhaltung versus Tierliebe und ...

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3. November 2017 4:41


FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung

Menschen sind Schweine
FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung
Bei diesem Thema geht es nicht ohne Drastik ab, dieses Thema ist ganz Drastik, und wehe, wenn es uns einfiele, über die Massentierhaltung anders als drastisch zu sprechen. Allein dass dieses Thema uns 2017 in diesem wohlhabenden Land überhaupt ...

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3. November 2017 2:41


Schwarzwälder Bote

Furtwangen: Nein zur Massentierhaltung - Schwarzwälder Bote
Schwarzwälder Bote
Erzeugergemeinschaft im Schwarzwald-Baar-Kreis soll Landwirten eine Zukunft bieten.

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2. November 2017 10:24


Proplanta - Das Informationszentrum für die Landwirtschaft

Ende der Puten-Massentierhaltung in Sicht?
Proplanta - Das Informationszentrum für die Landwirtschaft
Die erste Tierschutz-Verbandsklage in Baden-Württemberg hat es in sich: Den beteiligten Tierschutzorganisationen geht es um nichts anderes als die heute übliche Form der Putenmast abzuschaffen. Sie kritisieren sowohl die Überzüchtung und das ...
Albert Schweitzer Stiftung reicht Verbandsklage gegen ... - Top agrartop agrar online

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2. November 2017 3:54


WESER-KURIER online

Massentierhaltung ein Reizthema
WESER-KURIER online
Zudem wollen sie auch einen Ausstieg aus der Massentierhaltung und aus dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln wie Glyphosat festlegen. Das geht Union und FDP viel zu weit: Mit ihnen könne man bestenfalls die konventionelle Landwirtschaft nachhaltiger ...
Jamaika-Sondierung: Grüne pochen auf Agrarwendeagrarheute.com
Wie geht Verbraucherschutz auf Jamaikanisch?Lippische Landes-Zeitung
Gespräche gehen weiterSWR Aktuell
B.Z. Berlin
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1. November 2017 3:07


Berliner Zeitung

Gegen Massentierhaltung Greenpeace-Aktivisten bekleben Adenauer-Haus
Berliner Zeitung
Der Protest unter dem Slogan „CDU/CSU: Lasst die Sau raus“ am Konrad-Adenauer-Haus richte sich gegen die teils tierschutzwidrigen Zustände in der Massentierhaltung, für die das seit zwölf Jahren unionsgeführte Agrarministerium zuständig sei, teilte ...
Greenpeace-Aktivisten demonstrieren an CDU-Zentrale für artgerechtere ...Presseportal.de (Pressemitteilung)

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28. October 2017 5:20


TAG24

300 Gegner von Massentierhaltung demonstrieren in Berlin
t-online.de
Mahnwache mit toten Tieren: Rund 300 Menschen haben am Samstag am Brandenburger Tor in Berlin gegen Massentierhaltung protestiert. Die grau und schwarz gekleideten Demonstranten hielten eine eineinhalb Stunden lange stumme Mahnwache.
300 Gegner von Massentierhaltung demonstrieren in Berlin ...Berliner Zeitung

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25. October 2017 2:04


donaukurier.de

Die ÖDP informiert über die Gefahren von multiresistenten Keimen durch ...
donaukurier.de
Rohrbach (PK) Ist Massentierhaltung eine Brutstätte für multiresistente Keime? Diese Frage wurde von Angelika Demmerschmidt bei einem Vortrag in Rohrbach mit einem klaren Ja beantwortet. Denn der exzessive Einsatz von Antibiotika führe zu einer ...

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