Lob der Dummheit: Über Faktenresistenz und Realitätsleugnung

Bild von Hans Kolpak

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Faktenresistenz

Gletscher-Schwindel in 3SAT-"Kulturzeit" über Pasterze-Gletscher in Österreich !!

Wann wird's mal wieder richtig Winter?

Meistens beschert uns der Dezember einen Kälteeinbruch mit Schneefällen bis etwa zum 20. 12., wenn es wieder taut und regnet. Erst im Januar geht es wieder richtig zur Sache.

Ohne das Wetter der letzten Jahrzehnte zu untersuchen, halte ich Frost im November für sehr ungewöhnlich. Aber das muß ja so sein, weil die Klimajünger mit der Kälte beweisen, daß das Wetter immer wärmer wird. Die Manipulation ist perfekt gelungen, wenn nicht mehr zwischen Wetter und Klima unterschieden wird.

Ich denke, diesen Leuten ist ein Eiszapfen auf dem Kopf gelandet, der sich durch die Mittagssonne gelöst hat. In leichteren Fällen mag es auch ein Schneebrett gewesen sein, das einen Klimaschwindel verursacht hat.

O-Ton Angela Merkel: "Aufbau des internationalen Klimaschutzregimes"

"Wir werden Aufstände, Willkür und Totalitarismus erleben"

... titelt der Schweizer Tagesanzeiger am 26. Oktober 2010. Paul Feuermann: "Die Weltwirtschaft schlittert in die schwerste Krise aller Zeiten. Wir werden Volksaufstände, Verelendung, Ungerechtigkeiten, Willkür, Totalitarismus, Mangelerscheinungen erleben, die heute in unserer Spass- und Blödelgesellschaft unvorstellbar sind, die mit Brot und Spielen bei Laune gehalten wird. Die Krise wird mindestens zwei Jahrzehnte dauern."

Es war einmal ...

... so beginnen Märchen. Lesen Sie selbst: "Diese Strategie, mit einem endlosen Aufgebot vermeintlicher Schreckgespenster die Bevölkerung einzuschüchtern, setzte sich auch im dritten Bericht des Club of Rome fort (King and Schneider, 1991). Seine Botschaft lautete wie folgt: „Auf der Suche nach einem neuen Feind, der uns vereint, kamen wir auf die Idee, daß sich dazu die Umweltverschmutzung, die Gefahr globaler Erwärmung, Wasserknappheit, Hunger und dergleichen gut eignen würden... Alle diese Gefahren werden durch menschliches Eingreifen verursacht... Der wirkliche Feind wäre dann die Menschheit selbst...“" Zitiert aus "Nicht der Mensch, sondern die Sonne bestimmt unser Klima! von Prof. Dr. Zbigniew Jaworowski, Seite 3, Quelle: E.I.R.

Sehr erhellend hierzu ist alleinklang.tv. Die Frage bleibt: Warum folgen Menschen Schmeichlern, Lügnern und falschen Propheten? Sind die nächtlichten Träume nicht mehr schön genug? Müssen wir auch tagsüber träumen?

Kohlendioxid ist ein Lebensmittel, aber kein Gift

Pharmazeutische Zeitung online
Kohlendioxid - Unverzichtbar für das Leben
Von Wolfgang Thüne
Von Umweltschützern und Politikern wird Kohlendioxid häufig pauschal als »Umweltgift« bezeichnet. Kaum jemand hinterfragt, ob diese Behauptung gerechtfertigt ist. Welche Rolle spielt dieses Gas tatsächlich im Naturhaushalt und für das Leben insgesamt?

Gequirlte Scheiße: "In den Vereinigten Staaten leben vier Prozent der Weltbevölkerung, doch das Land produziert ein Viertel der globalen Kohlendioxidemissionen."

Wer tut mehr für seine Dummheit: Die Faktenresistenten oder die Realitätsleugner? Ich weiß es nicht, ich bin zu dumm, um das zu erfassen. Ich weiß nur die Vorteile der Dummheit zu schätzen.

Prof. Harald Lesch zerlegte am 21. Mai 2000 die Argumente der Leute, die mit ihren Weltuntergangsprognosen mächtig viel Geld verdient haben: "Wie war Ihr 5. Mai?" Warum? Menschen erschaffen durch ihre Gedanken Realitäten. Sie sind Schöpfer. Es spielt keine Rolle, ob eine Erfahrung, ein Naturgesetz oder die Mathematik dagegen spricht. Menschen glauben und kaufen jeden Mist.

Davon lebt die ganze Menschheit heute und seit ewigen Zeiten. Es ginge bestimmt anders und wäre genauso unterhaltsam und ohne Leid verbunden. Aber die Idioten lassen Menschen leiden und beuten sie aus. Eigentlich nicht nachvollziehbar und nur seltsam.

Konsenz

"Die Erde ist groß genug für alle" ist einer meiner Lieblingssprüche. Schon in den Siebziger Jahren las ich, daß ein paar Milliarden mehr oder weniger nicht das Problem sind. Die Art und Weise des Umgangs der Menschen untereinander prägt die Atmosphäre dieses Planeten. Es ist mir kein Trost, wenn einige erklären, unser eigentliches Dasein sei eine Seele frei von Zeit und Raum, die lustvoll inkarniere, um etwas zu lernen, zu erfahren, was ihr als Seele verschlossen sei, aber als Mensch oder Tier offenstehe, wegen mir auch als Planze.

Solches Geschwurbel entlastet niemanden von seiner Verantwortung, diesen Ort zu pflegen und für eine angenehme Atmosphäre zu sorgen. Diese Sprücheklopfer haben es auf das Geld von Bücherkäufern und Seminarbuchern abgesehen. Es gibt viel, dem man Zeit, Kraft und Geld widmen kann. Eine wunderbare Umverteilung ist im Gange: "Gib Du mir, dann geb ich Dir!" So weit, so gut!

Doch warum sind die meisten Menschen unglücklich und unzufrieden? Selbst die, die sich ihre selbstgemachten tagesfüllenden Herausforderungen gebacken haben, bleiben an frustrierenden Störungen hängen, die Ressourcen kosten und überflüssig sind.

Wölfelspitz schrieb am 25. April 2008

"Faktenresistenz ist ein allgemein wahrnehmbares Phänomen, dem man immer wieder begegnet. Wenn man ihm aber immer wieder begegnet, ist es durchaus ein Massenphänomen, womit aber nicht gesagt ist, dass nun nahezu jeder Mensch auf jedweder Ebene diese Resistenz zeigt. Verdrängungsarbeit leistet aber zumindest jeder Mensch. Faktenresistenz dürfte mit diesem Mechanismus Hand in Hand gehen. Nicht zuletzt hat die Faktenresistenz ja sogar Eingang in den Sprachschatz der geflügelten Worte gefunden: "Weil nicht sein kann, was nicht sein darf...."

Ursachen ... :

  1. Verdrängung (Psychoanalsyse)
  2. Kognitive Dissonanz
  3. Psychologischer Egoismus
  4. Eristische Dialektik - Von der natürlichen Schlechtigkeit des menschlichen Geschlechts: Es kommt in Wahrheit nicht darauf an, Recht zu haben, sondern Recht zu behalten
  5. Es werden eigene Interessen vertreten und/oder es spielen weitere Gründe einen Rolle und der Gegenüber hat vielfältige Gründe, um dies nicht zu zeigen. Der Gegenüber versteht dann oftmals ganz bewußt nicht oder falsch. In Wirklichkeit versteht er natürlich sehr gut.

Der Mensch ist oftmals alles mögliche, nur eben nicht aufrichtig. Wenn er es wäre, wir wären wohl sehr oft zu Tode erschrocken. Das merkt man, wenn man seine Mitmenschen gut beobachtet und genau hinhört, was sie so sagen: ein paar Nebensätze und ihre Betonung können einen interessanten Einblick in die Denke und die Gefühle der Anderen geben: Man passt nicht immer auf das auf, was man so sagt oder hat sich emotional immer perfekt unter Kontrolle, so dass absolut nichts verräterisches nach außen dringt, nicht einmal eine Andeutung.

Ich hatte schon Beobachtungen. Und ich sah nichts Gutes. Aber wenn wir in uns hineinhorchen, wissen wir ja auch von uns selbst, dass so manches im Verborgenen schlummert, was verborgen bleiben soll.

Kurz gesagt ist es doch so, dass alles Verhalten letzten Endes darauf abzielt, seine Welt erfüllt zu sehen. Faktenresistenz ist im Zuge dessen dann nur ein Aspekt von unendlich vielen."

Wissen und Verständnis

Zwischen universitären Veröffentlichungen und bundesrepublikanischer Praxis mögen durchaus Lücken klaffen, warum auch nicht? Die Veröffentlichungen des "Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung" unter Prof. Dr.-Ing. A. Voß an der Universität Stuttgart ist auf jeden Fall eine Fundgrube für den Menschen, der etwas lesen will. Beispiel aus 2006: "Die Zukunft der Energieversorgung in Deutschland - HERAUSFORDERUNGEN − PERSPEKTIVEN − LÖSUNGSWEGE" Lorienn argumentiert am 11. Dezember 2008: "Nachhaltigkeit? Das ist eine hohle Phrase, über die die Ökos eine Interpretationshoheit verlangen. Aus wissenschaftlicher und ökonomischer Sicht (Menschen wie Tiere handeln grundsätzlich ökonomisch*) ist aber alles Nachhaltig. Sollte eine Ressource zu knapp werden, werden automatisch alternative Lösungen erschlossen und benutzt, welche wiederrum verhindern dass die knappe Ressource jemals ausläuft. Und ja, schlimmstenfalls ist das reduzieren der Bevölkerung an sich auch eine nachhaltige Lösung. Sowas ist schon oft in der menschlichen wie auch Erdgeschichte passiert und ist an sich nichts besonderes. Ist nur nicht 'wünschenswert'."

Auch wenn Alfred Voß nicht nur auf Seite 18 dem Klimaklamauk folgt, so hat er jedoch geschnallt, daß es eine Betriebswirtschaft gibt: "Dass die drei Zielszenarien bezüglich der Erreichung des Zieles einer wirtschaftlichen Energieversorgung erheblich auseinanderklaffen, lässt sich auch an den jeweiligen Stromerzeugungskosten erkennen (Tabelle 2). Diese spannen im Jahr 2050 eine Bandbreite von 2,5 bis 9,8 Cent2000/kWh auf und sind damit im Szenario „Präferenz Erneuerbare Energien“ fast viermal so hoch wie im Szenario „Effiziente Ressourcennutzung“."

Wer hätte das gedacht? Strom kommt nicht nur aus der Steckdose, sondern er kostet auch noch Geld oder was auch immer. Immerhin hat er einige Abschnitte zuvor prognostiziert: "Gänzlich anders entwickelt sich die Stromerzeugungsstruktur im Szenario „Effiziente essourcennutzung“. Aufgrund der vergleichsweise geringen Stromerzeugungskosten der Kernenergie erfolgt nach 2015 ein stetiger Zubau von Kernkraftwerken, so dass der Anteil der Kernenergie an der Nettostrombereitstellung von derzeit 26 Prozent auf 86 Prozent im Jahr 2050 ansteigt. Die günstigen Stromerzeugungskosten führen in diesem Szenario auch zu einer verstärkten Nutzung von Strom im Wärmebereich (z. B. mittels Wärmepumpen), um durch eine Substitution
fossiler Brennstoffe zur Minderung von CO2- Emissionen beizutragen. Dies ist die wesentliche Ursache für den gegenüber den anderen Szenarien deutlich höheren Stromverbrauch am Ende des Betrachtungszeitraumes.

Zu erwähnen ist noch, dass aufgrund der geringen Volllastbenutzungsstunden der angebotsabhängigen Wind- und photovoltaischen Stromerzeugung und ihrer nur geringen gesicherten Leistung die notwendige Kraftwerkskapazitäten im Szenario „Präferenz Erneuerbare Energie“ um 13 Prozent höher sind als im Szenario „Effiziente Ressourcennutzung“, obwohl die Stromerzeugung gut 30 Prozent niedriger ist."

Schlußfolgerung

Vorsicht vor Ideologien, Parolen und Phantasien, die die Taschen Einzelner füllen statt dem Wohl aller Menschen zu dienen. Wer bei sich anfängt, sich als Gast der Erde zu benehmen und selbst aufhört, diese gastliche Stätte zu stören, der mögen bitte auch seine Klappe aufreißen. Irgendein Gegengewicht zu dem vielen Unsinn, der zur Ausbeutung von Armen führt, muß es doch geben dürfen, oder?

Der Ökologismus als neue Religion der Wohlstands-Eliten

Von Michael Miersch

Die zehn Gebote des Öko-Glaubens:

Das erste Gebot:
Du sollst dich fürchten!
Das furchtbarste Szenario ist das wahrscheinlichste. Wenn es einmal gut ging, so kommt es beim nächsten Mal umso schlimmer.

Das zweite Gebot:
Du sollst ein schlechtes Gewissen haben!
Wer lebt, schadet der Umwelt - alleine schon durch seine Existenz.

Das dritte Gebot:
Du sollst nicht zweifeln!
Die Ökobewegung irrt nie. Wer daran zweifelt, dient den Ungläubigen.

Viertes Gebot:
Die Natur ist unser gütiger Gott!
Sie besteht aus Pandabären, Robbenbabys, Sonnenuntergängen und Blumen. Erdbeben, Wirbelstürme und Killerviren sind Folgen menschlicher Hybris.

Fünftes Gebot:
Du sollst deine Gattung verachten!
Der Mensch ist das Krebsgeschwür des Globus. Vor seinem Auftauchen war der Planet eine friedliche Idylle.

Sechstes Gebot:
Du sollst die Freiheit des Marktes verabscheuen!
Der Planet kann nur durch zentrale Planung internationaler Großbürokratien gerettet werden.

Siebtes Gebot:
Du sollst nicht konsumieren!
Was immer du auch kaufst, benutzt oder verbrauchst: Es schadet der Umwelt. Die Zuteilung von Gütern sollte den weisen Priestern des Ökologismus übertragen werden.

Achtes Gebot:
Du sollst nicht an ein besseres Morgen glauben!
Verhindere Veränderungen und Fortschritte, denn früher war alles besser.

Neuntes Gebot:
Du sollst die Technik gering schätzen!
Abhilfe kann allenfalls durch fundamentale gesellschaftliche Umsteuerungsprozesse kommen. Niemals durch die Erfindung technikgläubiger Ingenieure.

Zehntes Gebot:
Wisse, die Schuld ist weiß, männlich, christlich und westlich!
Die Unschuld ist eine Urwaldindianerin.

Deutschlands schwache Stromkabel - Droht der totale Netzkollaps?

n-tv meldet am 25. Oktober 2010: "Eine Lösung könnte ausgerechnet von der Deutschen Bahn kommen. Im Verkehrsministerium und bei der Bahn wird geprüft, Strommasten an einigen bahneigenen Stromtrassen um bis zu 15 Meter zu erhöhen, um Platz für zusätzliche Gleichstromkabel mit einer Kapazität von bis zu 500 Kilovolt zu schaffen. Auf diese Weise könnte der Bau neuer Freilandleitungen zumindest in einigen Regionen deutlich verringert werden."

Solarstrom - Preistreiber ohne Nutzeffekt?: "Für den Bund der Energieverbraucher hat Gunnar Harms - im Hauptberuf Stromeinkäufer eines großen deutschen Industrieunternehmens - präzise durchgerechnet, wie stark die Gewinnspanne gestiegen ist. Ergebnis: allein in den letzten zwei Jahren um 1,5 Cent je Kilowattstunde. Damit könnten die steigenden Kosten für Solarstrom von den Stromverkäufern problemlos ausgeglichen, die Endkundenpreise konstant gehalten werden. Die angekündigte Strompreiserhöhung ist also eigentlich überflüssig - doch es ist klar dass die Stromkonzerne ihre Gewinnspanne halten wollen, die Strompreise erhöhen und damit - ganz nebenbei - Stimmung gegen den ungeliebten Ökostrom machen."

Schäuble und der Freudsche Versprecher - Informationskontrolle