Steuer-Modell

Bild von Hans Kolpak

Totale Besteuerung des bürgerlichen Lebens - Finanzamt oder "Inkasso Deutschland"

Ein Zusammenschnitt der aktuellen Sachbuchvorstellung zu "Total besteuert" (eher total bescheuert, im Sinne von irrsinnig, unvernünftig) und beschreibt Beobachtungen und Recherchen zum Verhalten in der Besteuerungsdurchführung durch die Finanzämter und eine einseitig ungerechte Steuerpolitik. Die Aufnahmen entstanden als Mitschnitt der Radiosendung "Fragen an den Autor" mit Dr. Jürgen Albers vom Saarländischen Rundfunk.

Mit meiner Linkliste aus Mai 2008 erleichtere ich Ihnen das Finden von Hintergründen und Grundlagen zu einer Reform des Steuerrechtes, die im Falle meines Vorschlages eine radikale Gesellschaftsreform darstellt. Hier ist Umdenken angesagt und das Setzen völlig anderer Paradigmen.

Der Sozialstaat des Otto von Bismarck war am Anfang nur eine Regierungsvorgabe. Im Laufe von Jahrzehnten jedoch wurde sie von Bürgern und Interessengruppen bereitwillig aufgegriffen und umgesetzt. Heute ist sozialstaatliches Denken so sehr verinnerlicht, daß sich kaum jemand etwas anderes vorstellen mag. Dies ist nur ein Beispiel von vielen für langwierige gesellschaftliche Entwicklungen.

Am 14. März 2011 stellt Carlos A. Gebauer für ef-online.de das Buch von Günter Ederer "Träum' weiter, Deutschland! Politisch korrekt gegen die Wand" vor und schreibt im dritten Absatz seiner Rezension:

"Die erste wesentliche Wurzel dieser deutschen Realitätsverweigerung verortet Ederer bereits in der Kanzlerschaft Ottos von Bismarck. Dieser hatte bekanntlich angesichts der wachsenden staatlichen Legitimationskrise des 19. Jahrhunderts beschlossen, die durch physische Gewalt absehbar nicht mehr beherrschbaren Massen politisch stattdessen dadurch – so wörtlich – „zu bestechen, den Staat als soziale Einrichtung anzuschauen, die ihretwegen besteht und für ihr Wohl sorgen möchte“. Mit diesem agitatorischen Handstreich des eisernen Kanzlers war der Grundstein dafür gelegt, dass den Deutschen seither – faszinierender Weise ungeachtet der jeweils wechselnden Staatsform – immer wieder erfolgreich vorgespiegelt werden konnte, politische Macht werde, ganz selbstlos, stets nur zu ihrem je eigenen Wohl ausgeübt. Seit jener Zeit glaubt der Deutsche aber nicht nur allzu gerne, politische Macht diene seinem sozialen Wohl. Seit jener Zeit erwartet er darüber hinaus von seinen politischen Führern geradezu, genau diese Staatslegitimation immer wieder hergesagt zu hören. Ein solches ideologisches Geben und Nehmen konnte naturgemäß über anderthalb Jahrhunderte nicht ohne Konsequenzen bleiben."

Über den Autor: "Günter Ederer, Jahrgang 1941, produzierte über 40 Jahre lang Filme für ARD und ZDF und berichtete aus 62 Ländern mit dem Schwerpunkt Wirtschaft. Sechs Jahre lang war er ZDF-Korrespondent in Tokio. Mit 23 Preisen, darunter der Deutsche Fernsehpreis, der Ludwig Erhard Preis für Publizistik und der Deutsch-Französische Journalistenpreis, ist er der meist ausgezeichnete Wirtschaftsjournalist Deutschlands. Seine Bücher waren alle Bestseller."

Siehe auch die Rezension von Günter Ederer am 20. Mai 2013: "Eine Lektüre die vom Umweltbundesamt ignoriert wird" und Christine Scheel am 13. Mai 2013 im focus: "Großer grüner Irrtum", Fred F. Mueller am 22. Mai 2013 mit "Unbequeme Wahrheiten: Die biologisch-geologische CO2-Sackgasse" und Ethan A. Huff, Natural News, am 22. Mai 2013 mit "Erderwärmung widerlegt: NASA-Studie bestätigt, dass CO2 die Atmosphäre in Wirklichkeit abkühlt".

Es ist kaum übertrieben, hier eine Hauptwurzel für die Fähigkeit deutscher Bürger zu erkennen, sich bereitwillig umerziehen zu lassen, statt ihren eigenen in Jahrhunderten geschichtlich gewachsenen Weg zu gehen. Deshalb greife ich das Thema "Umerziehung" immer wieder gerne auf. Als Folge der Umerziehung werden die deutschen Völker ausgerottet, die sich unter der Obhut der BRD befinden, die aufgelöst gehört. Worin Nachbarvölker mit ihrem Völkermord versagten, wird jetzt mit unauffälligen Mitteln praktiziert. Die Lücken werden durch Einwanderer aufgefüllt. Die Schweizer, Österreicher und Belgier genießen mehr geistige Freiheiten - die Ausgewanderten sowieso.

Medien zur Steuervereinfachung

Steuergerechtigkeit von Thomas Eppinger
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schrieb über die Verteilung im Jahr 2003: "Den größten Teil der Einkommensteuerlast trägt die besserverdienende Minderheit. Die 10 Prozent der Steuerpflichtigen mit den höchsten Einkommen zahlten nach der jüngsten Erhebung mehr als die Hälfte der festgesetzten Einkommensteuer. Das hat das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitgeteilt. Zu dieser Gruppe zählte, wer ein Jahreseinkommen von mehr als 65 950 Euro hatte. Dagegen trug die untere Hälfte der Einkommensbezieher (bis zu 27 216 Euro) nicht einmal 8 Prozent zum Einkommensteueraufkommen bei. Die 20 Prozent der Steuerpflichtigen mit den geringsten Einkommen – also mit einem Einkommen von maximal rund 11 100 Euro – zahlten sogar nur 0,1 Prozent der Einkommensteuer."

brand eins 10/2003 - Nicht lenken - denken Eine radikale Vereinfachung des Steuersystems ist möglich. Wenn die Politik sich von der Vorstellung verabschiedet, mit Steuern zu steuern. ... Doch leider rütteln die Erfahrungen in Kroatien den Träumer wieder wach. Das dort 1994 eingeführte Einfachsteuersystem wird immer mehr verwässert. Mit Steuern wird wieder Staat gemacht – sie dienen als Lenkungsinstrument, und das bringt das Dickicht der Ausnahmen und Verordnungen zum Blühen.

brand eins 12/2006 - Soziale Innovation, Eine Serie in brand eins - Folge 12: Konsumorientierte Steuerreformen Verbraucher, Händler und Wirtschaftsverbände liefen Sturm gegen die Erhöhung der Mehrwertsteuer. Zahlreiche Wirtschaftswissenschaftler sind dagegen Fans dieser Abgabe. Und fordern viel weiter gehende Schritte. Die teilweise grundverschiedenen Ansätze haben alle die gleichen Ziele: mehr Investitionen, mehr Wirtschaftswachstum, mehr Jobs.

Buerokratieabbau.eu: Wieso Steuervereinfachung scheitert
5.9.2007 - Das Erste Deutsche Fernsehen (hr und SWR) haben in einer 43 minütigen Dokumentation (”Das Märchen vom gerechten Staat”) äußerst sehenswert aufgezeigt,
1. welchen Steuerdschungel wir in Deutschland haben
2. wie Steuerfachleute die Situation einschätzen
3. wie Finanzgerichte das deutsche Steuerrecht beurteilen
4. welche Vereinfachungsversuche unternommen wurden
5. wie die Finanzgesetzgebung abläuft
6. wieso es mit einer Steuervereinfachung (noch) nichts wurde

DIE WELT: Einfache Argumente für eine einfache Steuer 26.7.2005 - Die Vorteile eines solchen Systems liegen auf der Hand: Es ist simpel und für jedermann verständlich. Die Anreize zur Steuervermeidung und Steuerhinterziehung sinken, was im Falle von besonders renitenten Steuervölkern die Gesamteinnahmen des Staates sogar steigern kann. Und wichtiger noch: Die Einheitssteuer ist billig. Die Kosten der Steuerbürokratie, die in der Regel zehn bis 20 Prozent sämtlicher Einnahmen auffressen, fallen zu einem Großteil weg.

DIE ZEIT - Dein Freund, der Fiskus 2.10.2003 - Wäre Deutschland ein Auto, müsste die Karosserie völlig verbeult sein – so häufig wäre das Rot-Grün-Mobil beim Elch-Test bereits gekippt. Wen wundert’s, bei dieser Fehlkonstruktion mit hoher Arbeitslosigkeit, Staatsquote und Steuerlast? Bei diesen Lenkbewegungen, mal höhere Abgaben, mal vorgezogene Steuerreform? Der nächste Umfall kommt bestimmt.

Steuervereinfachung: Comeback des Bierdeckels? FOCUS-Money Nr. 11 (2008) - Auch andere Länder Mittel-Osteuropas entschieden sich für die Flat Tax. Bulgarien und Rumänien führten solche Systeme ein, um angesichts grassierender Schwarzarbeit und Hinterziehung überhaupt regelmäßige Steuereinnahmen zu erzielen. In Tschechien gilt bei der Einkommensteuer seit Jahresbeginn ein Einheitssteuersatz von 15 Prozent, der 2009 auf 12,5 Prozent sinken soll.

Politische Vorschläge

Partei der Vernunft, zitiert aus dem Parteiprogramm vom 17. Juni 2012, Seiten 5 und 6: Die Partei der Vernunft vereinfacht das Abgaben- und Steuersystem.

Auf Bundes- und Landesebene werden keine Abgaben und Steuern erhoben. Die Steuer- und Abgabenhoheit liegt bei den Kommunen. Direkte Steuern sind verboten (Schutz der Eigentumsrechte). Zur Erfüllung der hoheitlichen Bundesaufgaben erhält der Bund von den Kommunen die erforderliche Kostenerstattung. Die Höhe dieser Kostenerstattung darf - ähnlich wie in der Schweiz - einen Mehrwertsteuersatz von fünf Prozent nicht übersteigen.

Jeglicher erzwungener Finanzausgleich zwischen den staatlichen Ebenen (kommunaler Finanzausgleich, Länderfinanzausgleich) und auch alle staatlichen Subventionen entfallen. Kommunen können sich in freier Entscheidung zusammenschließen oder miteinander kooperieren und Aufgaben an eine höhere Gemeinschaftsebene übertragen. Diese Ebenen erhalten von den Kommunen gleichfalls die erforderliche Kostenerstattung. Bereits bestehende Organisationsstrukturen können weiterhin genutzt werden beziehungsweise so bleiben wie sie sind. Erst wenn eine Kommune eine Aufgabe an sich ziehen will, werden die Strukturen entsprechend geändert.

Der Höchstsatz des Bundesanteils an der Mehrwertsteuer, das Verbot direkter Steuern und ein öffentliches Verschuldungsverbot werden verfassungsrechtlich verankert.

Weitere Forderungen bis zur Umsetzung dieses Modells sind:
ƒ

  • Einführung eines einheitlichen Steuersatzes (Flat Tax) von 25 Prozent bei Streichung aller Ausnahmen und Steuerschlupflöcher nebst großzügigem Grundfreibetrag.
  • ƒAlle Subventionen werden stufenweise und gleichmäßig („Rasenmäher-Methode“) auf Null reduziert.
  • ƒDer Staatshaushalt ist ohne Neuverschuldung zu finanzieren.

25 Prozent für alle - Paul Kirchhof will Steuerrecht radikal vereinfachen
Neun Jahre lang hat der renommierte Steuerjurist gemeinsam mit einer 22-köpfigen Expertengruppe an dem "Bundessteuergesetzbuch" gearbeitet, das die bestehenden 200 Steuergesetze auf nur noch 30 Seiten zusammenfasst. Sechs von unterschiedlichen Koalitionen regierte Bundesländer waren beteiligt.

So lügt die CSU dagegen: "Kirchhofs Modell hat den Praxistest nicht bestanden"
Dobrindt: Wir haben einen Wahlkampf über das Steuerkonzept von Paul Kirchhof geführt und wir hätten deshalb diese Wahl beinahe verloren. Erkennbar hat es also nicht die Zustimmung der Mehrheit der Bevölkerung erhalten.

Deutsche Demokratische Partei ddp:
Unsere Alternative basiert auf dem Bandbreitenmodell. Darin werden u.a. alle bisherigen Steuern abgeschafft und durch eine Umsatzsteuer ersetzt. Die oben erwähnten 5,1 Billionen € sind erstens der Schlüssel zur Beseitigung der Arbeitslosigkeit und zweitens zur Lösung des Schuldenproblems.
...
Wir haben ein Einnahmenproblem. Wie oft hört und liest man in Deutschland "dafür ist kein Geld da"? Dieses Problem kann man mit einer echten Umsatzsteuer (mehr) lösen.
...
Woher kommt das zusätzliche Geld, obwohl die Bürger weniger Steuern zahlen? Einfache Antwort: Das Geld ist heute bereits vorhanden. Das Steuersystem der Regierungsparteien ist mit all seinen Schlupflöchern wie ein Fass voller Löcher, durch die das Geld ins Ausland und auf die Konten der Oberschicht entweicht. Eine reine Umsatzsteuer leitet lediglich einen Teil dieses Geldes in die öffentlichen Haushalte um.

Sofern die Zahlen der o.g. Quellen (Statistisches Bundesamt, Bundesministerien, Branchenverbände) auch nur halbwegs stimmen, funktioniert dieses Steuersystem. Und selbst wenn aus unerfindlichen Gründen trotz der zusätzlichen Kaufkraft alle Umsätze um die Hälfte sinken würden, funktioniert es immer noch.

Dr. Otto Graf Lambsdorff, Friedrich-Naumann-Stiftung: Einfache Steuern, niedrige Steuersätze! Der Grund, warum man mit einem einfachen Steuerrecht als sofort anstehendem Reformschritt beginnen muss, ist einfach: Solche Reformkonzepte für einfache und damit gerechtere Steuern - mit niedrigeren Steuersätzen – liegen bereits in Gesetzesform vor.

Dr. Ulrich Nußbaum, Senator für Finanzen in Bremen: Selbstveranlagung und vertrauensvolle Kooperation In das Besteuerungsverfahren sollte zukünftig im Bereich der Einkommensteuer ein Selbstveranlagungsprinzip eingeführt werden, das in seiner Ausgestaltung auf eine vertrauensvolle Kooperation zwischen den Bürgern und der Finanzverwaltung setzt („compliance“). Da die überwältigende Masse der Umsatzsteuerpflichtigen das Selbstveranlagungsverfahren ohne grundsätzliche Probleme praktiziert und so mit minimalem Verwaltungsaufwand ein Hauptanteil des Steueraufkommens realisiert wird, steht die spezifische Betrugsanfälligkeit der Umsatzsteuer (Vorsteuersystem) der Realisierung eines solchen Systems nicht entgegen.

Bürgervorschläge

Nicola Trautner, München, PERSPEKTIVE - ohne Grenzen e.V. | Steuer-, Wirtschaft- und Sozialkonzept | Grundzüge eines Demokratie- und Rechtskonzepts
„Der Staat“ hat kein Geld, wenn „er“ es uns Bürgern nicht wegnimmt. Mit dem Geld, das „er“ uns wegnimmt, will „er“ zuerst die Politikdarsteller zahlen, Banken retten und der Gesellschaft dann "Geschenke" machen wie „Schutz“, „Sicherheit“, „Steuervorteile“, „Subventionen“, etc., mit denen "er" aber in Wahrheit nur das System zu wahren sucht.

Unter diesen Deckmäntelchen erdreistet „er“ sich dann auch noch in fast allen Bereichen unseres Lebens mitbestimmen zu wollen (zwingen ist wohl das zutreffendere Wort).

Hierzu bedarf es eines riesigen Verwaltungsmolochs, der mindestens die Hälfte des Geldes zuerst verschlingt. Dazu kommt noch der Kontrollmoloch, denn die Gleichheit (manche sind gar gleicher als gleich) muss ja gewahrt werden.

Wir arbeiten in der Zwischenzeit ca. 9 Monate im Jahr für die Einnahmen „des Staates“, um dann nicht einmal mitentscheiden zu können, wie unser Geld ausgegeben wird.

Es ist wirklich erstaunlich, was wir Menschen uns alles ausdenken können und in der Vergangenheit ausgedacht haben, um uns gegenseitig das Leben zu erschweren.
...
Wieviele Arbeitsplätze – vor allem in Verwaltung und Kontrolle – könnten abgeschafft und damit Lebenszeit gewonnen werden, um diese kreativ für unsere Lebensgestaltung einzusetzen.

Steuerboykott.org
Die Staatsgewalt geht nicht vom Volke aus sondern von Banken, Konzernen, Medien und Politikern, die ihre gemeinsamen Interessen gegen den Willen des Volkes durchsetzen. Ihre Autorität über das Leben der Menschen wächst dank der Struktur des Geldsystems immer weiter, während der Staat systematisch immer tiefer in die Schuldenfalle getrieben wird.

Die produktiv arbeitenden Menschen müssen durch permanent steigende Steuern und Abgaben immer mehr Zinsen, Pensionen, Diäten, Provisionen und Boni für andere erwirtschaften. Hunderte Milliarden Euro werden dem deutschen Steuerzahler derzeit „alternativlos“ durch „systemrelevante“ Banken gestohlen. Die meisten Politiker und Journalisten handeln dabei nur wie Marionetten des Mammons. Sie beschließen die Gesetze und erzeugen die Meinungen, für die sie bezahlt werden.

Die Regierung verschenkt das Geld der Bürger und enteignet das Volk. „Staatsverschuldung“, Zinsen und Steuern steigen systembedingt immer schneller an und überschreiten derzeit die Grenzen dessen, was in einem Rechtsstaat durchsetzbar wäre. Nun werden die Grundrechte und die verfassungsmäßige Ordnung Schritt für Schritt beseitigt.

Buergerrepublik-Deutschland.de

Das Konzept: Lieber kleine Steuersätze auf alle Umsätze als hohe Steuersätze auf wenig Umsätze. Begründung: Die aktuell immer weiter steigende Steuerlast und deregulierten Finanzmärkte führen letztlich zur wirtschaftlichen Stagnation und damit auch zum finanziellen Staatsbankrott.

Österreichischer Gewerbeverein: Vereinfachung von Steuersystem & -erhebung verschütt gegangen! 20.10.2003 - Nur noch vier statt bisher nahezu fünfzig Steuerarten, nur noch ein Steuersatz von 25 Prozent (bei einem hohen Grundfreibetrag von 8000 Euro), keine private Steuererklärung mehr, weil Steuern direkt an der Quelle erhoben werden, und, vor allem, der Wegfall sämtlicher Subventionen und Ausnahmen - das wäre ein Denkansatz, der schon mittelfristig all jene Wachstumskräfte freisetzt, die dem Land heute fehlen. Und Wachstum verspricht Stabilität.

Götz Kluge: Steuervereinfachung.de So rücken wir den Normalfall zuleibe: Die bestehende Einkommenssteuer wird in eine Flat-Tax und in eine Syntropiesteuer aufgespalten.

gesetzloses-Finanzamt.info - Beispiele für Handlungen von Finanzbeamten und Entscheidungen von Finanzgerichten
1. Ist die Bundesrepublik Deutschland ein demokratischer Rechtsstaat mit etablierter Gewaltenteilung von Legislative, Judikative und Exekutive sowie einer Verfassung, die von der Exekutive strikt befolgt wird, so wie in echten Rechtsstaaten selbstverständlich? Das geschriebene Recht sollte doch eigentlich stärker sein als jede staatliche Macht!

2. Kann es sein, dass die Finanzverwaltung über dem Grundgesetz steht und dieses frei nach Bedarfs- sprich Finanzlage interpretiert? Stellte man damit - wie durch die Reichsabgabenordnung von 1934 - die staatliche Exekutive ausserhalb der Verfassung, die den rechtlichen Rahmen der Bundesrepublik darstellt?

3. Kann es sein, dass hier keine Kontrolle durch die Judikative erfolgt, weil die eigentlich für diese Aufgabe zuständigen deutschen Finanzgerichte von der Exekutive selbst organisiert und besetzt werden? Also bestimmt der Kontrollierte seine Kontrolleure!

4. Stimmt das alles? Wenn ja, stimmt dann "gesetzloses Finanzamt" insoweit, als die Finanzämter doch nicht ausnahmslos und ohne Einschränkung an die Gesetze und das Recht gebunden sind?

Heidelberger Steuerkreis: einfachSteuer.de In der Forschungsstelle „Marktorientiertes Steuersystem“ des Alfred Weber-Instituts für Wirtschaftswissenschaften schreibt der Ökonom Manfred Rose an dem Steuergesetz für die Zukunft: DIE EINFACHSTEUER.

Prof. Dr. Manfred Rose: "Das deutsche Steuersystem ist ein Wachstumskiller" 22.07.2003 - (idw) Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Heidelberger Finanzwissenschaftler hält leidenschaftliches Plädoyer für ein nachhaltiges Steuersystem: "Steuern dürfen Investitionen nicht beeinträchtigen!" - Abschlussvorlesung nach 33 Jahren Lehre und Forschung an der Universität Heidelberg - Nach Kroatien jetzt auch in Bosnien: Die von Prof. Rose entwickelte "Heidelberger Einfachsteuer" wird in die Praxis umgesetzt

Ricardo Kappel: Steuer-einfach.de
# Das Steuerrecht muß transparenter gemacht werden
# Kostenlose Beilage von Focus Money
# Steuer-Einfach Forum
# Steuermodelle im Überblick
# Welches Steuermodell hätten's denn gern?
# Vergleichsrechner für Alternative Steuermodelle

Steuerberater Frank Rösner: Keine Hoffung auf Steuervereinfachung 20.10.2006 - Bekanntlich bin ich ein großer Verfechter der Vereinfachung des deutschen Steuerrechts. Mit einem einfachen Steuerrecht und wenig Bürokratie würde sich meines Erachtens auch das Arbeitsmarktproblem in Deutschland lösen. Deutsche Unternehmen wären weniger geneigt, Unternehmensteile ins Ausland zu verlagern und ausländische Unternehmen würden verstärkt in Deutschland investieren! Aber genau das Gegenteil ist seit Jahren bzw. seit Jahrzehnten der Fall, obwohl die Politik fortlaufend Steuervereinfachungen und Bürokratieabbau verspricht. Stattdessen reiht sich Steuerreform an Steuerreform. Allein ein System, welches Deutschland zukunftsfähig macht, ist nicht erkennbar.

Finanzbehörden

BMF: Flickschusterei oder Reform? 22.8.2007 - Pressemeldung des BMF: Mit dem Entwurf des Jahressteuergesetzes 2008 hat das Kabinett den Weg für rund 200 Verbesserungen im Steuerrecht geebnet. Die Neuerungen führen zu weniger Bürokratie, vereinfachen Verfahren und sorgen für mehr Gerechtigkeit.

BMF: Abschaffung von Steuerbefreiungen: Mehreinnahmen und Steuervereinfachung? Februar 2005 - Ist Dr. Michael Broer im Dickicht des Steuerdschungel gefangen? Lesen Sie zumindest die kurze Zusammenfassung am Ende seines Artikels, um zu einer eigenen Meinung zu finden.

Wikipedia-Artikel zum Steuerrecht in Europa Zum Steuerrecht im engeren Sinne werden alle Steuergesetze gerechnet - im weiteren Sinne zählen auch die Gesetze zur Steuerverwaltung und Rechtsprechung dazu. Die Rechtsnormen, die sich mit der Verteilung des Steueraufkommens befassen (in Deutschland sind dies Teile des Grundgesetzes und das Zerlegungsgesetz), zählt man dagegen üblicherweise nicht zum Steuerrecht.