Nur gelogen oder eine Perspektive von vielen? Tschernobyl, Fukushima und andere Menschlichkeiten

Bild von Hans Kolpak

Menschlichkeiten

"Als am 26. April 1986 um 00.23 Uhr MEZ, also heute vor genau 25 Jahren, eine halbe Tonne TNT-Sprengstoff die obere Hülle vom Block 4 des Atomkraftwerkes 'Tschernobyl', nahe der ukrainischen Stadt Prypjat in die Luft sprengte, löste man mit diesem Signal hauptsächlich die Zerstörung des sowjetischen Sklavensystems aus, um mit frischer und zeitgemäßerer Ideologie eine modernere Form von Unterdrückung einzuführen." weiterlesen

Ginge es nach den Ideologen und sonstigen Rattenfängern aller Zeiten, dann wären alle tot oder unglücklich, die ihnen nicht folgen. Tatsache ist, daß Menschen sterben, nachdem sie einen Körper angenommen haben: Während der Schwangerschaft oder in der Kindheit, als Erwachsene im Leben unterwegs oder am Schlafplatz, wo es die meisten erwischt.

Was für ein Zirkus!

Es ist ein Verdienst von Menschen wie Rüdiger Dahlke, Denkschemata zu hinterfragen und andere Perspektiven aufzuzeigen. Das bewegt einige und einiges: Nach dem Gau - vor dem Gau?

Fest steht: Das Leben in Haufendörfern, Städten und Ballungsräumen ist Gift in jeder Hinsicht und schaffte die vermeintlichen Lösungen für Probleme, die wir uns ohne Not geschaffen haben. Wirklich ohne Not? Menschen zu sammeln, die sich sammeln lassen, um sie abhängig zu machen und etwas von ihrer Arbeitskraft und ihrem Vermögen in den eigenen Beutel umzuleiten, ist der erste und älteste Trick, um auf Kosten anderer Vorteile zu erringen. Alles, was wir auf der Erde erleben, sind Spielarten dieses Prinzips. Da kann sich Rüdiger Dahlke drehen und wenden, wie er will, er steht genauso da wie Rainer Brüderle oder Millioner weiterer Traumfiguren aus unserer Traumfabrik.

Was jeden Morgen trägt, ist das Prinzip "Hoffnung". Es motiviert uns zum Aufstehen und läßt uns unser Tagewerk beginnen. Und irgendwann blicken wir auf ein Leben zurück, das wir gelebt haben. Die nach uns drängen bereits danach, ihre Plätze einzunehmen. Viele Plätze bleiben leer. Neue Plätze werden geschaffen.

Das Erzählen und Schreiben von Geschichten hat seinen eigenen Wert unabhängig von einem Wahrheitsgehalt. Nicht erst durch die Film-Trilogie Matrix wurde uns die Existenz von Parallelwelten ins Bewußtsein gerufen. Es gibt auch im Alltag vielerlei Wahrnehmungen in einer Situation zu einem Zeitpunkt an einem Ort.

Jeder Mensch akzeptiert eine Realität, die seinem Wertesystem entspricht. Funktioniert etwas nicht, entsteht Leidensdruck oder ist es einfach nur langweilig, dann "erschafft" sich der Mensch eben eine Wirklichkeit mit mehr Unterhaltungswert. Was ist Lüge, was ist Halbwahrheit oder was ist Ignoranz?

Man vergleiche nur die Meldungen von Polskaweb.eu mit denen von Rüdiger Dahlke. Die Kontraste könnten nicht größer sein. Beide Redaktionen strahlen wie Honigkuchenpferde, egal ob es um Tschernobyl oder um Fukushima geht. Beide sind stolz auf ihre Erkenntnisse und Einsichten, die sie mit der Menschheit teilen. Und beide haben ein dankbares zahlendes Publikum. Wen wundert das noch? Es geht nicht um Gesundheit, Energieversorgung oder um Lebensmittel, es geht nur um Geld. Das genügt doch, oder?

Und damit komme ich zur Geldwaschmaschine Tschernobyl. Hunderte von Millionen US-Dollar versickern als Gehälter für Gutachter, Planer und andere honorige westliche Experten für das Abschreiben alter sowjetrussischer Berichte. Von strahlender Wahrheit ist wenig übrig. Rund um das havarierte Atomkraftwerk ist und bleibt es ruhig. Man sieht keine 820 "Fachleute" in Arbeitskluft dort rumlaufen. Wozu auch?

Wer im löchrigen Betonschuppen, wo keine Kernschmelze brodelt, rumläuft, bleibt am Leben. Fast sämtliches radioaktive Material war entweder nie da oder ist weggeflogen. ARTE drehte 2002 mit Beteiligung von zdf einen Film und zeigt die Zusammenhänge dieses Groschengrabes auf. Der Film spricht für sich selbst. Die dreisten Lügner werden sogar interviewt. Mir ist nur noch der Kinnladen runtergefallen und ich staune immer noch. In sechs Folgen ist der Film auf youtube zu sehen und die Folgen 4 bis 6 enthalten die entscheidenden Knaller. Deshalb habe ich sie hier eingebunden. Aber die ersten drei Folgen sind auch sehenswert, um einige Hintergründe zu erfahren. In dieses Faß ohne Boden werden immer noch Millionen reingepumpt, die bei gesunden Westlern versickern, statt sich um die Umweltschäden zu kümmern und den verstrahlten Menschen sich durch finanzielle Leistungen erkenntlich zu zeigen.

Wikipedia, wie immer politisch korrekt, kann natürlich eine politisch inkorrekte Fernsehsendung nicht erwähnen. Wo kämen wir dahin? Immerhin können die Saubermänner von Wikipedia nicht leugnen, daß einiges auf dem Gelände los ist, was ich gerne kommentarlos zitiere: "Alle drei noch funktionsfähigen Blöcke wurden nach dem Ende der Aufräumarbeiten wieder hochgefahren. Nach den Dekontaminierungsarbeiten in den Jahren 1986 und 1987 war die Regierung der Ansicht, dass die Strahlung keine weiteren Auswirkungen auf das Personal habe."

Es hilft auch nicht, von der Energieerzeugung aus Atomkraft zu einem anderen strittigen Thema zu springen. Die AKW-Leute lügen, die Grünen lügen und die Freie-Energie-Leute bleiben ein erlauchter Zirkel. Oder kennen sie ein gallisches Dorf, das ausgerüstet mit einem Zaubertrank für Notfälle nicht am Nabel öffentlicher Wasser-, Strom- und Gasversorgung hängt? Sehen sie! Taten sprechen lauter als Worte. Und so lange der Strom aus der Steckdose kommt, müssen wir uns mit allerlei Maulhelden aller Lager herumschlagen, die sich gegenseitig zu übertrumpfen suchen.

Dem Strom ist es schlichtweg egal, woher er kommt. Nach dem Kirchhoffschen Gesetz strömt er auf kürzestem Weg zum Verbraucher, weil der Leitungswiderstand dies erzwingt. Deutschland wird geheizt durch die Verlustwärme beim Stromtransport.

Wer im Versorgungsbereich eines Atomkraftwerks Strom verbraucht, kann ruhig für Windstrom bezahlen, der ab und zu Hunderte von Kilometer weiter weg eingespeist wird oder auch nicht. Das Gleiche gilt für Strom aus Photovoltaik. Nicht einmal der Mond scheint jede Nacht hell genug, um Strom zu erzeugen. Aus der Steckdose kommt immer das, was in der Nähe ist. Die Elektronen wissen, was sie tun. Sie scheren sich einen Dreck um grüne Flausen auf Kredit. Ja, richtig! SCHULDEN!!!

Wer fragt schon nach den Umweltschäden durch Windkraftwerksfundamente und zu entsorgende Photovoltaik-Panele? Die Energiesparlampen als quecksilberhaltige Elektronikschrott-Zeitbomben sind ja nur das Sahnehäubchen der grünen Heuchelei. Nicht einmal die Entsorgung ist geregelt!!! Zitat aus "Setze Lichtzeichen! Energiesparlampen nutzen und richtig entsorgen.": "Leider lässt sich bei Kompaktleuchtstofflampen nicht ganz auf Quecksilber verzichten. Aber auch bei der Stromerzeugung wird Quecksilber frei. Weniger Stromverbrauch bedeutet also weniger Quecksilber. Wie gut die Bilanz ausfällt, haben Sie selber in der Hand: Achten Sie beim Kauf auf einen niedrigen Quecksilbergehalt und bringen Sie ausgediente Kompaktleuchtstofflampen zur Sammelstelle! ... Bringen Sie sie zum Wertstoffhof oder Schadstoffmobil." Und dann ist im Idealfall die Welt der Entsorgung und des Recyclings in Ordnung. Hoffen wir das Beste, lieber Leser! Aus alt wird neu

Hagen Rether - Energiesparlampe

Es gibt nur einen Ausweg, der wie immer "alternativlos" ist: Den Strom dort erzeugen, wo er gebraucht wird. Die Wärme dort zu gewinnen, wo sie gebraucht wird. Die Quelle dort zu erschließen, wo Wasser gebraucht wird. Den Restbedarf und die Vorsorge als Plan B wickeln wir dann meinetwegen über Fernleitungen ab. Aber halt! Wo bleibt da die Abhängigkeit von Versorgungskonzernen? Sehen Sie? Sind wir im Leben oder in einem Kabarett? Dieses Kaspertheater ist kaum zum Aushalten! Eine Osterbotschaft von einem Geistlichen stelle ich mir anders vor.

20. Mai 2011: "Von Samstag an sind nur noch vier von 17 Atommeilern am Netz. Es drohen ernste Stromengpässe, wenn das Wetter nicht mitspielt." welt.de und "Deutschland ist auf einen großflächigen und lang andauernden Stromausfall nicht vorbereitet: Ein Kollaps der gesamten Gesellschaft wäre nicht zu verhindern, warnt das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) in einem Bericht, der die dramatischen Folgen eines Blackouts für Deutschland analysiert. " welt.de

 


 

Die folgenden Meldungen von Google News aus dem deutschen Sprachraum werden automatisch fortlaufend aktualisiert und sind kein redaktioneller Bestandteil von DZiG.de .

Google News: "Fukushima"

Google News

 


 

22. February 2012 7:01


spreadnews.de

Japan aktuell: TEPCO will Meeresboden vor AKW Fukushima mit Zement abdecken
spreadnews.de
Sauber ist allerdings auch der Meeresboden vor dem AKW Fukushima aktuell nicht, befürchtet der Betreiber doch eine Belastung des Meeres mit hohen Werten an Radioaktivität. Für einzelne Meeresbewohner mag dies bereits nicht mehr von Bedeutung sein – wie ...

 


 

22. February 2012 4:27


BILD

Japan Vor Fukushima wird der Meeresgrund zubetoniert
FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung
22.02.2012 · Vor dem Atomkraftwerk Fukushima Daiichi soll der Meeresboden mit dicken Betonschicht abgedichtet werden, um eine weitere radioaktive Kontaminierung des Ozeans zu verhindern. Von Carsten Germis, Tokio Vor dem Atomkraftwerk Fukushima Daiichi ...
Havariertes Atomkraftwerk in Japan - Meeresboden vor Fukushima wird zubetoniertsueddeutsche.de
„Gute Neuigkeiten“ aus FukushimaORF.at
Beton dichtet 73.000 Quadratmeter Meeresboden vor Fukushima abnachrichten.at
Welt Online -BILD -Berliner Morgenpost
Alle 61 Artikel »

 


 

22. February 2012 1:46


Produktion geht in der Evakuierungszone von Fukushima weiter
Deutschlandfunk
Von Peter Kujath Leben darf und sollte man nicht mehr in der Evakuierungszone rund um die Atomreaktoren von Fukushima. Ganz in der Nähe steht auch eine Fabrik, in der weiter produziert wird, als ob nichts geschehen wäre. Ein Stück Normalität mitten in ...

 


 

22. February 2012 1:30


Berliner Umschau

Umfrage: 91 Prozent der Bundesbürger halten Solarstrom für wichtig
Berliner Umschau
Ein Jahr nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima habe für 40 Prozent der Befragten die Photovoltaik sogar noch an Bedeutung gewonnen. Laut Emnid vertreten zirka 60 Prozent der Bundesbürger außerdem die Meinung, die Politik tue zu wenig für den Ausbau ...
Emnid-Umfrage ein Jahr nach Fukushima: 91 Prozent der Bundesbürger halten ...news aktuell (Pressemitteilung)

Alle 16 Artikel »

 


 

22. February 2012 9:27


Derwesten.de

Fukushima: Entsorgung kommt kaum voran
ORF.at
Durch ein verheerendes Erdbeben und einen anschließenden Tsunami war die Atomanlage in Fukushima am 11. März 2011 schwer beschädigt worden. In den Wochen und Monaten nach der Katastrophe gelangte Radioaktivität in die Umwelt und in die Nahrungskette.
Japan: Niemand will den Tsunami-SchrottSF Tagesschau
Erst fünf Prozent der Tsunami-Trümmer weggeräumtDerwesten.de
Erst fünf Prozent des Tsunami-Schutts in Japan weggeräumtLiechtensteiner Volksblatt

Alle 34 Artikel »

 


 

22. February 2012 6:16


Fukushima: Stimmen aus Japan in der Schweiz
FinanzNachrichten.de (Pressemitteilung)
Zürich - Die AKW-Katastrophe von Fukushima hat das Leben vieler Japanerinnen und Japaner radikal verändert. Greenpeace hat Betroffene in die Schweiz eingeladen. Sie werden an öffentlichen Veranstaltungen berichten, wie sie die zwölf Monate seit der ...

und weitere »

 


 

22. February 2012 6:03


Atomkatastrophe: Um den Reaktor von Fukushima hat es keine Strahlentoten gegeben
Berliner Morgenpost
Die Region um Fukushima hat geologisch unter Umständen noch nicht alles überstanden. Denn das schwere Erdbeben vom 13. März 2011 habe geologische Veränderungen hervorgerufen, die jetzt ein "neues starkes Beben" befürchten ließen.

 


 

21. February 2012 6:16


Fukushima Neues Video aus der Strahlenhölle
BILD
Fukushima – Von den Gebäuden sind nur noch Stahl-Skelette übrig, zwischen den Trümmern ragen LKW-Wracks hervor: Es sind Bilder der Zerstörung, die sich den Journalisten bieten! Zum ersten Mal seit zwei Monaten konnten sie wieder die Reste des ...

und weitere »

 


 

20. February 2012 6:30


Wiener Zeitung

Fukushima dreht Handelsbilanz um
Wiener Zeitung
Doch seit der Atomkatastrophe in Fukushima im März 2011 nimmt das Volumen der Importe zu - und überholt jenes der Exporte. Japan hat im Jänner ein Handelsdefizit von 1,5 Billionen Yen (14 Milliarden Euro) verzeichnet. Das ist das bisher höchste in ...
Japan verzeichnet im Januar Rekord-HandelsdefizitSTERN.DE
Japan mit Rekord-HandelsdefizitderStandard.at
Wirtschaft: Rekorddefizit für Japansueddeutsche.de
T-Online -relevant
Alle 51 Artikel »

 


 

20. February 2012 4:46


Atomruine Fukushima Tausende Reparaturtrupps im Einsatz
Kölnische Rundschau
Ein Jahr ist es her, dass der GAU in der japanischen Atomanlage Fukushima die Welt in Angst versetzt hat. Noch immer arbeiten täglich 3000 Arbeiter vor Ort, die erhöhter Strahlung ausgesetzt sind. Eine Gruppe Journalisten durfte sich davon ein Bild ...
In Fukushima arbeiten weiter Tausende MenschenRP ONLINE
Tausende müssen in Atomruine Fukushima arbeitenWestfälischer Anzeiger

Alle 18 Artikel »

Monitor │Brisante Interna zu Fukushima

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