Brexit

Bild von Hans Kolpak
Walter K. Eichelburg zitiert am 24. Juni 2016 um 14:50 Uhr aus folgender Pressemeldung nur die beiden letzten Absätze, die in sein Weltbild passen:
Von seinem Bruder Karl Habsburg, der Chef der Paneuropa-Bewegung ist, kam heute eine Rund-Mail an diese Bewegung zum Brexit, Zitat:

Verträge waren kaum mehr etwas wert, stellt Habsburg fest und führt aus: Die Stabilitätskriterien wurden und werden laufend gebrochen von den Staaten, No-Bail-Out Klauseln außer Kraft gesetzt, das Dublin-Abkommen versank im Chaos und ob Schengen ja oder nein obliegt der Tageslaune der jeweiligen Regierung. Während die Staaten nicht in der Lage waren, die Außengrenzen, so wie im Vertrag von Schengen zur Reisefreiheit seit 1986 (!) deutlich vereinbart, zu schützen, regelten Europa und die Staaten die Speisekarten in Wirtshäusern.

Paneuropa fordert alle politischen Ebenen dazu auf, zu den europäischen Fundamenten zurückzukehren: Rechtsstaat, Marktwirtschaft, Freiheit, Subsidiarität, gemeinsame Außen – und Sicherheitspolitik.

Kommentar der Redaktion:
Es ist eine massive Diskreditierung der EU und eine Aussage, was sich im neuen Kaiserreich ändern wird.WE.
Vollständiger Text vom 24. Juni 2016

Brexit: EU braucht eine Rückbesinnung auf europäische Werte und Verträge!

Make Europe strong again! Besinnung auf die Grundwerte der Europäischen Union / Britannia does not rule the waves anymore

Karl von Habsburg: „EU braucht eine Rückbesinnung auf europäische Werte und Verträge!“ Brexit ist mehr ein Todesstoß für das Vereinigte Königreich als für Europa

Nach dem Brexit-Votum der Briten hält die Paneuropabewegung Österreich, 1922 gegründet und damit älteste pro-europäische Einigungsbewegung, nichts von Hysterie und Furcht auf der einen und Euphorie über die nationale Lösung auf der anderen Seite.

Das Ergebnis des britischen Referendums ist für den Präsidenten der Paneuropabewegung Österreich Karl von Habsburg ein einschneidendes Ereignis: „Es ist aber weniger ein Todesstoß für die europäische Einigung als vielmehr ein Todesstoß für das Vereinigte Königreich: Britannia does not rule the waves anymore.“ Der Brexit könne auch nicht als Hinwendung zum Commonwealth interpretiert werden. „Die großen Staaten im Commonwealth haben kein Interesse an historischen Reminiszenzen, die kleinen Commonwealth-Länder in Europa wollen keineswegs heraus aus der europäischen Einigung.“ Auch in den Ländern des Vereinigten Königreiches wie Schottland sei mit neuerlichen Referenden für eine Unabhängigkeit von London und eine Mitgliedschaft in der EU zu rechnen.

Karl von Habsburg stellt klar: „Wir brauchen kein Zurück zur Nationalstaaterei und wir wollen auch kein allmächtiges Brüssel – Europa muss zurück zu dem Fundament, auf dem es erfolgreich aufgebaut wurde!“

Dieses Fundament besteht aus den 4 Grundfreiheiten, welche für Paneuropa unverhandelbar sind, dem Bekenntnis zu Marktwirtschaft und Rechtsstaatlichkeit sowie Subsidiarität.

Verträge waren kaum mehr etwas wert, stellt Habsburg fest und führt aus: Die Stabilitätskriterien wurden und werden laufend gebrochen von den Staaten, No-Bail-Out Klauseln außer Kraft gesetzt, das Dublin-Abkommen versank im Chaos und ob Schengen ja oder nein obliegt der Tageslaune der jeweiligen Regierung. Während die Staaten nicht in der Lage waren, die Außengrenzen, so wie im Vertrag von Schengen zur Reisefreiheit seit 1986 (!) deutlich vereinbart, zu schützen, regelten Europa und die Staaten die Speisekarten in Wirtshäusern.

Paneuropa fordert alle politischen Ebenen dazu auf, zu den europäischen Fundamenten zurückzukehren: Rechtsstaat, Marktwirtschaft, Freiheit, Subsidiarität, gemeinsame Außen – und Sicherheitspolitik.
Und die Aussage "über uns" ignoriert er völlig, was sämtliche Aussagen, Karl Habsburg sei der neue Kaiser, unglaubwürdig macht:
Paneuropa ist ganz Europa: Unter diesem Schlagwort betonen wir den Grundsatz, daß jedes europäische Land ein Recht auf Mitgliedschaft in der Europäischen Union hat. Dieser Grundsatz gilt für die mitteleuropäische Schweiz genauso wie für die nordeuropäischen Länder Norwegen und Island, die Länder Südosteuropas, die Ukraine und Weißrußland sowie das von Rußland besetzte Gebiet um Königsberg. Für Europäer gilt der Grundsatz der Reisefreiheit innerhalb Europas.
www.Paneuropa.at "Richard Coudenhove-Kalergi (im Bild neben seiner Frau Ida Roland) erhielt 1950 den ersten Karlspreis der Stadt Aachen."

Ich kann mich täuschen und die Situation völlig falsch einschätzen. Doch selbst das ist egal, denn ich arrangiere mich sowieso mit Allem, was kommt. Die "Kunst des Krieges" besteht darin, unsinnige Maßnahmen zu unterlassen.

eigentümlich frei: Coudenhove und sein Europa
Der Paneuropa-Gründer Richard Coudenhove-Kalergi wird oft mit Zitaten aus seinen Frühwerken interpretiert. Allerdings hat er über ein halbes Jahrhundert publiziert. Das ist bei seiner Interpretation zu berücksichtigen. Rainhard Kloucek

Putin und Trump zum BREXIT: Die Menschen haben sich ihr Land zurückgeholt

24 Juni 2016 | Russischer Staatspräsident Wladimir Putin und US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump äußern sich zum Ergebnis des BREXIT-Referendums in Großbritannien.

Epoch Times 25. Juni 2106 "Die Leute sind wütend"

Für den Geschäftsmann ist klar warum die Briten der EU den Rücken kehren: "Die Leute sind wütend, auf der ganzen Welt. Sie sind wütend über die Grenzen, sie sind wütend, dass Menschen in ihr Land kommen von denen niemand weiß, wer sie sind. Sie sind wütend über viele, viele Dinge. Nicht nur in Großbritannien sondern auch in den USA und an vielen anderen Orten der Welt," so Trump.

Der Brexit ist für den Milliardär der Anfang großer Umwälzungen weltweit. Er glaubt auch, dass die Differenzen zwischen den Briten rasch beigelegt würden. Für ihn sei Großbritannien "eine tolle" Nation. "Ich sagte schon vorher, dass der Brexit geschehen wird und ich halte es für eine großartige Sache," so Trump weiter.

In den Vereinigten Staaten würde es auch große Veränderungen geben. Ein Umdenken bei den Menschen finde statt. Im Grunde genommen sei die Entscheidung der Briten eine Wiederspiegelung dessen was gerade in den USA passiere, meint Trump.

Monarchien?

Augenblicklich wirkt dieses hier auf mich makaber:
Informationen EU
Neu: 2016-06-26: 13:30
Vermutlich war der Brexit auch ein solcher Event. Die Wut auf die EU ist auch kein Zufall, denn die EU muss diese Wut mit Glühbirnenverboten und massivster Geldverschwendung bewusst auf sich aufbauen. Das wirkliche Ziel des Hassaufbaus ist aber die EU-gläubige, nationale Politik. Beim Plagiat wird gerade wieder über mich gelästert. Dort will man diese Diskreditierungen einfach nicht verstehen. Ja, es ist für neue Monarchien.WE.
Geht's noch?

Juncker vs. Farage: The final battle

“I’m surprised that you are here. You were fighting for the exit. The British people voted for the exit. Why are you here?” European Commission President Jean-Claude Juncker said on Tuesday (28 June) in Strasbourg.

Juncker addressed MEPs at the European Parliament for the first time after the United Kingdom chose to leave the European Union in a referendum on Thursday (23 June).

UKIP leader Nigel Farage also delivered a speech, in which he reminded MEPs that he started leading the Brexit campaign 17 years ago.

“When I came here 17 years ago and I said that I wanted to lead a campaign to get Britain to leave the EU, you all laughed at me. I have to say you’re not laughing now, are you?” the UKIP leader said.

“Virtually none of you have ever done a proper job in your lives or worked in business or worked in trade or indeed ever created a job,” he added.


Die folgenden Meldungen von Google News aus dem deutschen Sprachraum werden automatisch fortlaufend aktualisiert und sind kein redaktioneller Bestandteil von DZiG.de .

Google News: "Brexit"

Google News

 


 

28. March 2017 1:13


Merkur.de

Brexit: Angst vor der Ungewissheit
Merkur.de
Die britische Finanzwelt umfasst weit mehr als die Londoner City: 2,2 Millionen Briten arbeiten in der Branche, zwei Drittel davon außerhalb der Hauptstadt. Sie fürchten angesichts des bevorstehenden Brexit um ihre Jobs. London - "Unternehmen werden ...

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28. March 2017 11:47


tagesschau.de

Bürgerrechte als Verhandlungssache?
tagesschau.de
Bei Millionen Menschen wächst die Unsicherheit: Dürfen EU-Bürger künftig in Großbritannien bleiben und arbeiten wie bisher? Und umgekehrt fragen sich auch Briten in der EU, welche Rechte sie künftig noch haben. Von Kai Küstner, ARD-Studio Brüssel.

und weitere »

 


 

28. March 2017 11:46


Frankfurter Rundschau

May beschwört die Brexit-Einheit
Frankfurter Rundschau
Durch den Brexit droht nun eine Errungenschaft des Friedensprozesses auf der grünen Insel verloren zu gehen: Die zuletzt völlig durchlässig gewordene Landgrenze zur Republik Irland müsste wieder errichtet werden, wenn Großbritannien tatsächlich wie ...
Nordirland drohen wieder NeuwahlenSüddeutsche.de
May beschwört die Brexit-EinigkeitLuzerner Zeitung

Alle 48 Artikel »

 


 

28. March 2017 11:44


SPIEGEL ONLINE

Brexit: Deutsche Exporte nach Großbritannien brechen ein
SPIEGEL ONLINE
Die Briten hatten Ende Juni 2016 in einem Referendum für einen Austritt aus der Europäischen Union (Brexit-Votum) gestimmt. Das Pfund verlor daraufhin deutlich an Wert. Das verteuert Exporte aus dem Euroraum und kann so die Nachfrage dämpfen.
Kommender Brexit trifft Unternehmen massivBayerischer Rundfunk

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28. March 2017 10:47


Deutschlandfunk

Die 60-Milliarden-Brexit-Rechnung für London
Deutschlandfunk
Mit dem Brexit ist Großbritannien nicht automatisch von seinen finanziellen Verpflichtungen gegenüber der EU befreit. Offen ist, wie viel genau an schon zugesagten Geldern London der Europäischen Union schulden wird. "Gesalzen" werde die Rechnung, ...

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28. March 2017 8:53


FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung

Eine deutsche Strategie für den Brexit
FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung
Für die Wirtschaft ist die mit dem Brexit einhergehende Unsicherheit ein Problem, dessen Bedeutung zunimmt, je näher der Austrittstermin 2019 rückt. Derzeit haben die Unternehmen auf beiden Seiten des Kanals mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit damit ...

und weitere »

 


 

28. March 2017 7:48


ZEIT ONLINE

Romford will endlich raus
ZEIT ONLINE
... braucht der Schnellzug des Betreibers Greater Anglia gerade mal 15 Minuten. Es geht vorbei an schicken neuen Apartmentgebäuden, an unzähligen Reihenhäusern und am Olympiastadion der Hauptstadt. Dann ist man im Londoner-Brexit-Viertel.

 


 

28. March 2017 7:42


FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung

Der Brexit vertreibt deutsche Investoren
FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Der Brexit wird den Geschäften deutscher Unternehmen mit dem Vereinigten Königreich erheblich schaden“, sagte DIHK-Präsident Eric Schweitzer. Schon in den kommenden Monaten sei mit weiteren Rückgängen beim Handel zu rechnen, bei den ...
Warum ein Exit vom Brexit wahrscheinlicher wirdDIE WELT
Vorbild Thatchertagesschau.de
Deutsche Firmen befürchten Brexit-EinbußenReuters Deutschland
Neue Zürcher Zeitung -donaukurier.de -Augsburger Allgemeine
Alle 18 Artikel »

 


 

27. March 2017 6:53


tagesschau.de

EZB kommt Banken entgegen
tagesschau.de
Mit dem Brexit könnten Londons Banken den "europäischen Pass" und damit den Zugang zum europäischen Markt verlieren - das "Worst-Case-Szenario". Doch die EZB will den Banken entgegenkommen - stellt aber Forderungen. Von Sandra Scheuring, HR.
Verschärfte KonkurrenzHandelsblatt
Milde EZB kommt britischen Banken entgegenDIE WELT
EZB will bei Bankenumzügen wegen Brexit Übergangsfristen erlaubenOnVista

Alle 21 Artikel »

 


 

27. March 2017 11:55


Deutschlandfunk

Zwei Belgier und ein Franzose verhandeln für Europa
Deutschlandfunk
Sozusagen als Pfadfinder in diesem schwierigen Geläuf sollen auf kontinental-europäischer Seite drei Männer dienen: Als unbestrittener "Mr. Brexit" – oder vielmehr "Monsieur Brexit" - gilt dabei der Franzose Michel Barnier. Gerade zu Beginn wird die ...

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