Investoren und Unternehmer, Lohnsklaven und Schuldsklaven

Bild von Hans Kolpak

Wann schmerzt ein Hammer?
Wenn er auf einen Fuss fällt oder einen Finger trifft.

Wann trifft er einen Nagel?
Wenn er geschwungen wird, einen zu treffen.

Beim Marketing jeglicher Art müssen wir die emotionalen Lücken nutzen, welche die Eliten der linken Meinungshoheit lassen. Nur so erreichen wir die Herzen der Menschen und erweitern ihr Bewusstsein.

Erst danach öffnen sie ihren Verstand für unsere Information, die von unserem Verstand kommt, aber einen fremden Verstand prinzipiell NICHT ERREICHEN KANN.


Reuters meldet am 6. November 2011 die Existenz des Euro-Dauergipfels. Insight: Euro has new politburo but no solution yet

Eurozone Debt Crisis October/November 2011

WDR 2- KABARETT AM DIENSTAG- Volker Pispers: Einsicht (25.10.2011)

Zwischen den drei Arten, Gewinne aus Arbeitskraft zu erzielen, klaffen tiefe Kluften. Herr Ziemann schreibt am 24. Oktober 2011: "Jeder hat die natürliche Veranlagung zum Investor – aber er muss konsequent dem humanistischen Geschrei der Sirenen widerstehen. Das schließt im Übrigen die Totalverweigerung von Spenden an die sogenannte Spenden-Industrie ein. Wenn Sie selbst dem nicht widerstehen können, dann gehören Sie garantiert nicht zu der Gruppe der Investoren."

Vermutlich gibt es nichts außer einer persönlich gewachsenen Motivation, um eine Kluft zu überwinden.

James Turk wird in puncto Gold konkret: "Es gibt einen entscheidenden Aspekt, der Gold von anderen Vermögenswerten unterscheidet. Gold kauft man, wenn es unterbewertet ist, und verkauft es, wenn das Gegenteil eintritt, also wenn es immer überbewerteter wird. Daher ist es für ein solides Portfolio-Management auch von essentieller Bedeutung, den Wert des Goldes korrekt zu ermitteln."

Diese Betrachtungen liefern vielleicht dem einen oder andern Leser eine Anregung: "Vom Duckmäuser zum Unternehmer und Investor" (pdf-Datei). Anonymus schreibt: "Jetzt hatte ich meine grundsätzlichen Fehler erkannt. Ich habe immer für Andere und nie für mich gearbeitet und vor allem habe ich Papiergeld auf dem Konto gelassen. Und da lag der Hase im Pfeffer." und faßt zusammen: "Tue es, oder tue es nicht. Es gibt kein Versuchen!"

Genauso unterhaltsam, aber ernst gemeint ist "Vom Schaf zum Investor" (pdf-Datei) ebenfalls von Anonymus. Aber Vorsicht! Die eine Seite Text hat es in sich! "Ich war weitgehend zufrieden, aber auch besessen. Danach kamen die Probleme erst richtig in Gang. Meiner Frau hat es gereicht! Die nächsten 4 Jahre waren mehr oder weniger von Nervenkrieg gekennzeichnet. Meine Frau und die Verwandtschaft sind wie Wölfe über mich hergefallen, da ich, wenn ich so weitermache die ganze Familie zugrunde richten würde."

"Viele mögen sich fragen, warum die Masse nichts hat, sondern von der Hand in den Mund, oder besser bis zur nächsten Gehaltszahlung lebt. Auf der anderen Seite werden Wenige immer reicher. Dieser Artikel zeigt die wesentlichste Ursache: unterschiedliche Zeitpräferenz beim Konsum." Walter K. Eichelburg: "Der wirkliche Unterschied zwischen Masse und Investor" (pdf-Datei): "Die wirklichen Gewinner werden diejenigen sein, die sowohl eine niedrige Zeitpräferenz haben als auch dem Papiergeldsystem nicht trauen und aus ihm geflüchtet sind. Sie können dann die Aktien, Immobilien, Firmen der heutigen 'Big Spenders' für einen Pappenstiel einsammeln."

Das traurige Los von Schuldsklaven

Politisch Verantwortliche sind seit Ludwig Erhard in den Fünfziger Jahren die Schuldsklaven der deutschen Bundesregierung. Heute sind sie als Nettozahler im Sinne von Versailles 2.0 in die Europäische Union integriert. Den letzten beißen die Hunde. Das Handelsblatt faßt am 26. Oktober 2011 zusammen, welch ein aufgescheuchter Hühnerhaufen in Brüssel von einem Gipfel zum nächsten flattert: "Das Risiko beim Euro-Schirm ist nicht mehr kalkulierbar".

Ohne ein Volkswirtschaftler zu sein, bringt es Michael Winkler am 26. Oktober 2011 mal wieder auf den Punkt: "Der Euro als Gemeinschaftswährung einer europäischen Wirtschaftszone war ursprünglich eine Idee der Nationalsozialisten. Hitler hatte das planen lassen, mit einer Zentralbank in Linz. Ich bin überzeugt, jene Planung hätte funktioniert. Statt eines größeren Frankreichs, das große Teile Europas als Kolonialreich gockelhafter Enarchen betrachtet, hätte es ein größeres Deutschland gegeben, eine internationale Wohlfahrtszone. Allerdings hätten zu diesem Europa nur die Nordstaaten gehört, insbesondere der Südosten Europas wurde explizit ausgeschlossen.
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Aber ja, das wäre natürlich eine ganz böse Diktatur gewesen, nationalsozialistisch eben. Heute hingegen ist alles ganz wunderbar demokratisch, mit dem nicht gewählten Politbüro der Kommissare in Brüssel. Demokratische Regierungen in allen Ländern der EU entscheiden, wie sie das Geld anderer Völker für Wahlgeschenke verpulvern können. Man jagt sich gegenseitig mit Fördergeldern Betriebe ab, die nach ein paar Jahren die Produktion einstellen, weil sie nicht in die neue Umgebung passen. Und, ganz demokratisch, wird gelogen und betrogen, was das Zeug hält, bis nichts mehr zu vertuschen ist und alles zum größten Schaden der Gemeinschaft auffliegt." schreibt Michael Winkler in "Fällt der Euro, fällt die Merkel".

In den Geschichtsbüchern wird stehen, wann Bundeskanzlerin Angela Merkel fällig war. Wir sind näher dran, als den meisten Menschen bewußt ist, die von ihr wissen. Peter Boehringer: "Ganz in Wilhelminischer (4. August 1914: 'Ich kenne keine Parteien mehr') bzw. Hitler'scher (14. Juli 1933: Abschaffung aller Parteien zugunsten der Einheitspartei NSdAP) bzw. Pieck'scher (22. April 1946: Gründung der SED) Tradition stehen heute im Bundestag die Verfassung und die volksnahe Demokratie zurück hinter dem 'Großen historischen Ganzen'.
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Wenn wir uns nicht erinnern, was Europa im 19. Jahrhundert gegenüber den anderen Staaten groß gemacht hat (gesundes Geld - vulgo kein Schuldgeld jedweder Art, harte Arbeit, Disziplin, ausschließlich steuerfinanzierte Umverteilung zugunsten der Armen, naturwissenschaftliche Bildung), werden wir zwar vielleicht das totalitäre 'EUropa' noch 3-5 Jahre über noch höhere Schulden und exzessive Steuern finanziert weiterschleppen können. Aber wir werden niemals den Geist wiederbeleben, der den europäischen Wohlstand über gesundes realwirtschaftliches Wachstum einstmals ermöglicht hat – und mit ihm alle zivilisatorischen und bürgerlichen Tugenden, mit denen man nicht etwa KZs führt, sondern vor allem souveräne Nationen mit wohlhabenden und souveränen Bürgern." schreibt Peter Boehringer am 26. Oktober 2011 in "Staatsschauspiel, Schall und Rauch im Bundestag".

Frank Schäffler, Nicole Bracht-Bendt, Sylvia Canel

Persönliche Erklärung zur Abgabe einer Regierungserklärung durch die Bundeskanzlerin (TOP 1) zum Europäischen Rat und zum Eurogipfel am 26. Oktober 2011 in Brüssel: Im Wortlaut.

503 Abgeordnete stimmten für den Rettungsschirm.
 89 Abgeordnete stimmten gegen den Rettungsschirm.
   4 Abgeordnete enthielten sich der Stimme.

Gregor Gysi, DIE LINKE: Wir brauchen eine Fraktion für die Bevölkerung

Alternativlos unterbelichtet und strunzdumm

Sollen "die bisherigen Zahler-Bundesländer wie Hessen, Bayern und Baden-Württemberg" auch noch Griechenland und Italien, Spanien und Frankreich finanzieren inklusive der USA? Genau dieser Schwachfug wurde heute per Abstimmung abgesegnet. "Herr vergib' ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!" Laternenpfähle gibt es genug. Die haben den unschätzbaren Vorteil, daß daran hängende Verbrecher auch bei Dunkelheit bewundert werden können. Bäume sind einfach zu diskret.

"In Wirklichkeit sind die auf den Bilderberger-, Trilateral Commission- und anderen transatlantischen Elitenclubs Trips, die eine Neue Weltordnung anstreben. Inklusiv übrigens der Grünen, deren Finanziers und Herren aus den US-amerikanischen Eliten kommen. Das echte grüne Gewissen nehme ich nur noch Hans-Christian Ströbele ab, der übrigens als einziger heute gegen die Ausweitung des EFSF im Bundestag von der Fraktion der Grünen gestimmt hat. Alle anderen sind reine Transatlantiker – gleichgeschaltete Euro-Puppen eben. Ich mag Leute mit Prinzipien, auch wenn sie nicht der meinigen entsprechen sollten." schreibt Herr Ziemann am 26. Oktober 2011 unter dem Titel: "Euro-Schmarotzer auf LSD-Trip"

Möchten Sie wissen, welche Gefühle bei mir dominieren, während ich gerade schreibe? Ich bin sehr traurig und mir ist zum Weinen zumute, weil Menschen so bescheuert sein können. Es führt ja kein Weg daran vorbei, daß sich all dies auf meinen Alltag auswirkt. Und witzig ist das alles schon lange nicht mehr.

Im folgenden Film wird deutlich, wie durch hirnloses Geschwätz substantielle Fragen einfach weggebügelt werden. Das muß man sich einfach reinziehen, es ist bühnenreif und schlägt jeden Kabarettisten um Längen. Hier wird die menschliche Fähigkeit dokumentiert, auszublenden und den Verstand abzuschalten, um sich nicht mit anstehenden Konsequenzen beschäftigen zu müssen. Siehe hierzu "Gehirnforschung: 80% der Menschen können besorgniserregende Meldungen überhaupt nicht verarbeiten" und hier: "Auf Propagandafront.de wurde jüngst über neue Erkenntnisse der Gehirnforschung berichtet, wo es einem Londoner Forscherteam mithilfe von Messungen der Gehirnaktivität gelang, schlüssig zu belegen, dass besorgniserregende und negative Botschaften von rund 80% der Bevölkerung nicht richtig verarbeitet werden können, da essentielle Teile des Gehirns bei dieser Art von Botschaften einfach abschalten – ein Phänomen, das von den Wissenschaftlern auch als 'unrealistischer Optimismus' bezeichnet wird." Zitiert aus "Krisenvorsorge – für Deutsche ein Fremdwort".

Sachliche Kritik oder konstruktive Kritik an linken und grünen Denkweisen verpufft. Um überhaupt darstellen zu können, was an dem Denken und Handeln dieser Politiker faul und trügerisch ist, hilft oft nur das Unsachliche, das Satirische und das Entlarven der Doppelmoral der Menschen, die ihr Moralin träufeln, wo sie gehen und stehen. In diesem Kontext dürfen die bissigen Leserkommentare auf Hartgeld.com am 26. November 2011 gewertet werden: "Grüne Evolution: Ökolesben, Ökofaschisten, Ökostalinisten und ab sofort Ökosatanisten"

Norbert Barthle (CDU) - 26.10.2011 Aussprache zum Eurogipfel am 26. Oktober 2011 in Brüssel

mit Zwischenfrage von Hans-Christian Ströbele

Außer Spesen nix gewesen

Deutsche Mittelstands-Nachrichten am 27. Oktober 2011: "Die Ergebnisse des EU-Gipfels lesen sich wie ein schlechtes Drehbuch: Der EFSF-Chef eilt am Donnerstag nach China, um dort die Retter zu suchen. Die Italiener bezeichnen das Sparprogramm von Berlusconi als 'Buch der Träume'."

Oliver Janich
, Bundesvorsitzender der Partei der Vernunft, zur Bundestagssitzung: "Was sich am Mittwoch im Bundestag abgespielt hat und die Berichterstattung der Medien darüber, spottet jeder Beschreibung.
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Wenn der Bundestag die Wünsche und Rechte der Bürger weiterhin so sträflich missachtet, leistet dies radikalen Parteien Vorschub."