EU Terrorism Situation and Trend Report 2007

Bild von Hans Kolpak

Nils Heinrich "Terrorismusexperte"

Jetzt ist es amtlich: Die Gefahr, von einem Blitz beim Kacken getroffen zu werden, ist um ein vielfaches größer, als die vermeintliche Gefahr, sich durch islamische Terroristen, sein Haupthaar zu versengen oder andere wertvolle Körperteile zu zerfetzen.

Betretenes Schweigen im Dunstkreis des Bundesinnenministeriums. Die Hoffnung auf eine tagespolitisch zweckdienliche Statistik wurde herb enttäuscht. Haben Sie Lust auf 44 Seiten Details in einer pdf-Datei? Dann lesen Sie hier: europol.europa.eu (pdf-Datei).

Einfach herrlich ist auch, was Mathias Bröckers dazu schreibt: "Die Europol-Studie hat sämtliche Terroranschläge, die 2006 in 11 EU-Ländern stattfanden, analysiert – von den 498 Anschlägen, die von den Euro-Polizisten untersucht wurden, hatte nach diesen Erkenntnissen nur ein einziger einen “islamistischen” Hintergrund, es handelte sich um die verhinderten “Kofferbomber” im letzten Sommer in Deutschland.

Zwei weitere angeblich geplante Anschläge in England und Dänemark, die im Vorfeld entdeckt wurden, wurden nicht in die Statistik aufgenommen. Die meisten Anschläge – 136 – werden der baskischen ETA zugeschrieben, insgesamt kamen bei allen 498 terroristischen Attacken in der EU im Jahr 2006 sage und schreibe zwei Menschen ums Leben.

Angesichts dieser Lage von einer “islamistischen Bedrohung” und “Gefahren des Terrorismus” zu reden, ist reine Demagogie. Kein Wunder also, dass diese Terror-Statistik keine Erwähnung fand – die “Terrorischten”, vor denen Wolfgang “Stasi 2.0” Schäuble uns schützen will, existieren einfach nicht, die Bedrohung durch Terrorismus ist für EU-Bürger deutlich niedriger als die Gefahr, vom Blitz getroffen zu werden."

Weltweit werden Millionen Menschen im Namen des Christentums ermordet