Sieben deutsche EU-Mitglieder mit sieben Verfassungen

Die gegenwärtige Diktatur beenden und eine Verfassung schaffen: Die deutsche Status-quo-Diktatur von Reginald Grünenberg.

Ohne Transferunion und ohne Länderfinanzausgleich

Transfer-Union Deutschland: Nur vier Bundesländer sind Netto-Zahler

Die Bundesrepublik kostet jeden Bayern 200 Euro pro Monat

Freiheit-fuer-Bayern.de

Tim Bendzko Nur Noch Kurz Die Welt Retten

Sieben deutsche EU-Mitglieder mit sieben Verfassungen

Ohne Transferunion und ohne Länderfinanzausgleich

Deutschland hat ängstliche Freunde in den USA und Großbritannien, in Frankreich und Rußland. Sie fürchten eine starke deutsche Nation und eine starke Deutsche Mark. Andererseits steht in den USA die deutsche Sprache an der fünften Stelle der Sprachen, die am häufigsten gesprochen werden. Niemand hat ein Problem damit.

Udo Ulfkotte

"Überall im deutschsprachigen Raum haben wir die Lebensgrundlagen künftiger Generationen zerstört: Erst haben wir unsere heimische Landwirtschaft flächendeckend in den Ruin getrieben, dann weite Teile der Industrie mitsamt den Arbeitsplätzen unwiederbringlich ins ferne Ausland verfrachtet. Als Nächstes haben wir die Gesundheits- und Sozialsysteme zum Untergang verurteilt. Und nun drehen wir uns auch noch den Energiehahn ab. Jeder einzelne Schritt war gewollt und politisch korrekt. So wie die gewaltigen Menschenexperimente durch den Import von immer mehr unserem Kulturkreis nicht verbundenen Mitbürgern. Jedes unserer vorgenannten Experimente war für einen klar und nüchtern denkenden Menschen zum Scheitern verurteilt. Es ist dabei völlig egal, ob man politisch links oder rechts oder gar nichts ist, religiös oder ein Atheist, schwarz oder weiß, arm oder reich: Am Ende wartet auf alle ganz sicher ein neues Zeitalter. Wohl dem, der dafür vorgesorgt hat."

SPIEGEL, 23. April 2011, Demografie: Tod auf Raten

Ein Ausblick ins Jahr 2020 von Polskaweb.eu

Unter der Überschrift "Made in Germany" in fremden Händen heißt es unter anderem: "Die Abschaffung der ethnischen Deutschen wird so forciert, dass plötzlich zum Ende dieses Jahrzehnts nur noch etwa 55 bis 58 Millionen Deutsche im eigenen Land leben, die sich mit 38 Millionen Zugeführten (deutsch: Migranten) konfrontiert sehen. Spätestens dann werden vielleicht erst die meisten Deutschen gemerkt haben, dass sie nach zwei Kriegen nun auch den Dritten, wegen Verrätern an der Spitze ihres Staates, unter noch größeren menschlichen und materiellen Opfern, verloren haben. Von nun an reicht eine Milchmädchen-Rechnung, um herauszubekommen, wann denn der Deutsche sich endgültig 'abgeschafft hat'."

Doch das Wort "Deutschland schafft sich ab" hat keine Alarmwirkung mehr für verblödete deutsche Hirne. Thilo Sarrazin hat der Spaßgesellschaft eine neue Existenzberechtigung verschafft. Das Deutsche Volk ist jetzt ein Videospiel mit sieben Leben. Der Übergang von der Realität in den Cyberspace ist fließend und spielt keine Rolle mehr. Spätestens, wenn die fremden ethnischen Gruppen als Leistungsträger Deutschlands in der Überzahl sind, werden sie dagegen aufbegehren, Zahlemann und Söhne zu sein. Unser Bundeskanzler Cem Özdimir wird dann die Reparationszahlungen Deutschlands an Gott und die Welt einstellen und der Außenminister Oliver Janich wird auf seinem Anspruch bestehen, alle sieben deutschen EU-Mitglieder im Auswärtigen Amt zu vereinen und nicht nur Bayern.

8. Juni 2011 "Die Grünen stehen in Umfragen so gut da, dass sie sich langsam die Kanzler-Frage stellen könnten. Die Vorsitzenden der Partei sind Cem Özdemir und Claudia Roth." welt.de

24. April 2011 Focus, Chefredakteur Wolfram Weimer: "Was uns die Politik als 'Stabilitätspakt' verkauft, ist in Wahrheit ein Enteignungsprogramm für Nordeuropa. In Frankreich wird darüber inzwischen gelacht; der Pakt sei wie 'Versailles, nur ohne Krieg: Deutschland zahlt!'."

Europa der Vaterländer - Dee Ex Version

Für ein Europa der Vaterländer (Dee Ex + english subtitles)

Leopold Kohr

"1992 schrieb der Bierbrauer Freddy Heineken, angeregt durch die Philosophie Leopold Kohrs, einen Artikel über die Zukunft Europas mit dem Titel Eurotopia - Ein Europa der 75 Regionen, nicht der Staaten. Danach gab er bei Prof. Wesseling den Entwurf einer entsprechenden Landkarte in Auftrag, die Leopold Kohrs Idee der Aufteilung der Nationen entwurfartig widerspiegelte."

Manfred W. K. Fischer: "Bereits im September 1941 erschien im New Yorker Magazin "The Commonweal" ein Artikel Kohrs mit dem Titel "Disunion Now". Darin sprach er sich erstmals gegen den nationalen Größenwahn und für ein Europa der Kantone aus. Die nationalstaatlichen Einigungsprozesse der Vergangenheit hätten nur imperiale Großmächte hervorgebracht, die sich gegenseitig in den Haaren lägen, so Kohr damals. Anfang der 1950er Jahre vollendete Kohr dann sein Hauptwerk "The Breakdown of Nations" (Das Ende der Großen). Erst 1957 wurde das Buch in London veröffentlicht. Ein Indiz dafür, dass Kohr mit seinen Ideen seiner Zeit weit voraus gewesen ist.

Nach Kohrs Ansicht lag/liegt das Wohl des Menschen nicht im permanenten wirtschaftlichen Wachstum, sondern in der Rückkehr zum "menschlichen Maß". Er behauptete, dass hinter allen Formen des sozialen Elends eine einzige Ursache stünde: etwas (Staat, Wirtschaftseinheit, Betrieb, Institution) sei zu groß geworden. Um dies zu untermauern wies er auf die Analogie der Saurier hin, die ebenfalls an ihrer Größe zugrunde gegangen seien. Jede Vereinigung zu einer größtmöglichen Einheit sei die Vorstufe zum Verfall, so Kohr weiter. Als Beispiel führte er bereits damals einen Vielvölkerstaat wie die UdSSR an – heute längst in kleinere Einheiten zerfallen. Ein Staat sollte eine Bevölkerungsgröße von 12 bis 15 Millionen Menschen nicht übersteigen, denn dann würde er seine reibungslose Funktionsfähigkeit verlieren. Der Kontakt der Staatsspitze zur Bevölkerung wäre nicht mehr optimal gewährleistet."

Auflösen der BRD, Bilden von sieben EU-Mitgliedern

Wo wäre ein Problem, wenn es in der Europäischen Union statt eines Mitgliedes „Bundesrepublik Deutschland“ sieben Mitglieder gibt, die aus deutschen Bundesländern oder Freistaaten bestehen? Jedes Land hätte seine eigene Verfassung und die endlosen Diskussionen um Deutschland hätten endlich ein Ende. Zwei Auslöser für eine solche Umgestaltung gibt es:

  1. Die Öffentliche Hand ist von Ausnahmen abgesehen hoffnungslos verschuldet.
  2. Die Umverteilungsbehörden für Steuern und Subventionen plus der Organisationseinheiten für Gebühren und Abgaben sind unbezahlbar.

 

Lediglich eine kleine Elite profitiert finanziell abseits der Öffentlichkeit. Hans Kolpak: „90 Prozent des Volkes gehen leer aus und legen drauf.“ 50 Prozent Staatsquote sind eine Schande für eine zivilisierte Nation. Angesichts solcher finanziellen Probleme haben deutsche Bundesbürger keinen Grund, auf korrupte Nationen wie Griechenland oder weitere Staaten zu herabzublicken, die weniger wohlhabend sind, um einen solchen Sozialstaat zu unterhalten. Sieben Freistaaten können sein:

  1. 12,9 Mio Hamburg und Schleswig-Holstein, Bremen und Niedersachsen
  2. 7,8 Mio Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin
  3. 9,7 Mio Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen
  4. 18 Mio Nordrhein-Westfalen
  5. 11,1 Mio Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland
  6. 10,3 Mio Baden-Württemberg
  7. 12 Mio Bayern

 

Deutschlandkarte von Patricia.fidi

  Deutschlandkarte von Patricia.fidi

Eine Initialzündung im strategischen Sinne von Wolfgang Mewes ist das allmähliche Zurückfahren von Subventionen und Steuervorteilen, das Streichen von Bagatellsteuern, Gebühren und Abgaben. Diese Aufgaben werden innerhalb der öffentlichen Haushalte gelöst und bringen Bewegung in die deutsche Volkswirtschaft. Von Jahr zu Jahr wird entschieden, wie es weitergeht. Das ist eine konstruktive Alternative zu der kurzsichtigen Politik von einem Wahltermin zum anderen. Ein Unternehmen wäre längst bankrott und aufgelöst, aber ein Staat existiert für die Menschen, die unter seiner Herrschaft im Staatsgebiet leben.

Ein Ruck durch Deutschland ist überfällig. Da der am 26. April 1997 von Roman Herzog angemahnte "Ruck durch Deutschland" inzwischen einem "Druck auf Deutschland" gewichen ist, kann es für die deutsche Nation nur noch um große Ziele gehen. Roman Herzog: „Aber es ist auch noch nicht zu spät. Durch Deutschland muß ein Ruck gehen.“ Doch der Irrtum von Roman Herzog ist groß: Niemand muß ein Opfer bringen. Wenn wir aufhören, Geld zu verbrennen, profitieren alle finanziell, auch die Eliten, und haben mehr Zeit zum Leben.

 Screen Shot von destatis.de

Quelle: Screen Shot von destatis.de

Unser sinnvoller Grund, national zu denken und zu handeln, sind unsere wirtschaftlichen Interessen in Regierung und Verwaltung, in Unternehmen und in Haushalten. Wir brauchen als Mitglieder der Europäischen Union keine Bundeswehr und können uns hundertprozentig darauf konzentrieren, schuldenfrei zu wirtschaften. Die Lügner, die im deutschen Volk Feindbilder schüren, um Antifas und Neonazis gegeneinander zu hetzen, verfehlen ein volkswirtschaftlich sinnvolles Ziel. Vera Lengsfeld: "Insgesamt werden 33 Millionen Euro verpulvert, 31 Millionen gegen „Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus“, 2 Millionen gegen Linksextremismus."

Schäubles Finanzkrise: Migration der BRD in sieben Mitglieder der EU

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble warnt am 13. Januar 2010 sehr eindringlich: „Ich sehe die potenzielle Gefahr, dass wir schon auf die nächste Krise zusteuern. ... Meine Fantasie reicht nicht aus, mir vorzustellen, wie die westliche Gemeinschaft eine zweite Krise dieser Dimension bewältigen könnte“.

Max Otte, Wirtschaftsprofessor von der Fachhochschule Worms und Autor des Buches „Der Informationscrash – Wie wir systematisch für dumm verkauft werden“ am 30. November 2009: „Die Politik ist leider machtlos. Die Finanzlobby ist zu stark – die Banker sitzen bei Frau Merkel auf dem Schoß. Nehmen Sie nur das Beispiel Hypo Real Estate: Aktionäre und Steuerzahler mussten bluten, um das Institut zu retten. Die Banken als Geschäftspartner aber waren fein raus – sie sind zu 100 Prozent ausgelöst worden.“

Erhard Geyer, Vorsitzender des Deutschen Beamtenbundes (DBB) am 26. Dezember 1995: "Weil die kleineren Länder nicht die wirtschaftliche Kraft aufbringen können, große strukturelle Probleme aus eigener Kraft zu lösen, hängen sie am Tropf des Bundes und nähren sich über Gebühr aus den Taschen der Steuerzahler."

WELT-ONLINE am 10. Juni 2010: Anzahl der Bundesländer soll auf acht sinken

Eine dritte Alternative zeichnet sich für mich am 22. Juni 2011 ab: Stichtag 26.06.2011 - Übernahme der BRD durch die EU

Peter Boehringer am 6. Juli 2011: "Pseudo-Verfassungen wie das provisorische und beugbare Grundgesetz sind jedenfalls ohne Volksabstimmungen bei fremdbestimmten Richtern das Papier nicht wert, auf dem sie stehen. Ihr innerer Wert geht in totalitären Zeiten gegen Null wie der des Papiergelds." Alles lesen

Tatsächlich haben elf der sechzehn deutschen Bundesländer weniger als 5 Millionen Einwohner. Sie sind wirtschaftlich nicht stark genug, um als Mitglieder der Europäischen Union eine nennenswerte Rolle zu spielen. Legt man jedoch die sechzehn Bundesländer zusammen, wie bereits am 5. Februar 2010 vorgeschlagen, dann entstehen sieben starke Länder mit 8 bis 18 Millionen Einwohnern. Zwölf EU-Mitglieder haben weniger als 8 Millionen Einwohner. Von den 27 Mitgliedsstaaten der EU haben von Deutschland abgesehen nur sechs mehr als 18 Millionen Einwohner.

Unser sinnvoller Grund, national zu denken und zu handeln, sind unsere wirtschaftlichen Interessen in Regierung und Verwaltung, in Unternehmen und in Haushalten. Wir brauchen als Mitglieder der Europäischen Union keine Bundeswehr und können uns hundertprozentig darauf konzentrieren, wieder schuldenfrei zu wirtschaften. Eine Staatsqote von 10 Prozent wie im Deutschen Kaiserreich ist greifbar nahe.

Deutsch ist die Muttersprache von etwa 105 Millionen Menschen weltweit. Um deutsche Sprache, deutsches Brauchtum und deutsche Kultur zu pflegen, brauchen wir keine Bundesrepublik. Das ist ein viel zu teures Auslaufmodell aus 1949. Wir können uns die BRD nicht leisten! Mindestens 80 Millionen Menschen sprechen Deutsch als Fremdsprache. Das sind insgesamt 185 Millionen Menschen, die einem weltweiten überstaatlichen Deutschlandverein beitreten können. Das wäre etwas, was es noch nie zuvor gab – ohne Soldaten und ohne Waffen! Die meisten Gesetze werden sowieso von der EU vorgegeben. Und der Lissabon-Vertrag hebelt gerade das Grundgesetz aus. Der Traum von einer deutschen Verfassung ist ausgeträumt. Darauf warten wir seit 1990. ‚Warten auf Godot‘ heißt vergeblich warten.

Die Dinosaurier sind ausgestorben, warum nicht auch die Bundesrepublik Deutschland? Schließlich wurde der Föderalismus eingeführt, um eine starke Zentralregierung in Berlin zu verhindern. Schon das Deutsche Kaiserreich war unseren europäischen Nachbarn ein Dorn im Auge. Diese Ängste sind lebendiger als je zuvor. Die USA und Großbritannien, Frankreich und Rußland wären sofort bereit, eine solche Neuordnung zu unterstützen und zu begleiten. Wir sollten unsere Freunde mit ihren eigenen Waffen schlagen – ohne Bürgerkrieg.“

Leopold-Kohr-Akademie

Kulturpublizist Dr. Anton Thuswaldner: "Für Leopold Kohr hatten jedes Land und jede Region ein unabdingbares Recht auf Selbständigkeit und Unabhängigkeit. Er wollte die kleinen Einheiten und deren Bewohner befreit wissen vom Zugriff großer Mächte und Konzerne. Das, wofür er politisch kämpfte, galt in der Literatur lange schon als Selbstverständlichkeit."

Leopold Kohr
Das Ende der Großen
Zurück zum menschlichen Maß

Salzburg/Wien 2002 (Otto Müller Verlag); 343 Seiten; ISBN 3-7013-1055-6
Neuausgabe der deutschen Fassung von „The Breakdown of Nations“ (London 1957)

Bereits vor fünfzig Jahren sagte Leopold Kohr das Ende der großen Machtblöcke voraus und empfahl die Rückkehr zum menschlichen Maß. Dieses Plädoyer für die „richtige Größe“ entstand in einer Zeit, in der Wachstum und internationale Zusammenschlüsse dominierten, und ist heute – im Zeitalter der Globalisierung – aktueller denn je. Der Slogan „small is beautiful“, den Kohrs Schüler und Freund Fritz Schumacher in den 70er Jahren berühmt machte, hatte Kohr schon früher ausführlich begründet: Kleine Staaten und und soziale Einheiten seien effizienter und friedlicher als große. In brillanter Analyse zerlegt Kohr die Ideologien des Größenwahns in der Politik und in der Wirtschaft. Er zeigt anhand zahlreicher Beispiele aus Geschichte und Gegenwart, warum große Einheiten zwangsweise scheitern müssen und nur die Einhaltung des richtigen Maßes die Menschheit vor dem Sturz in den Abgrund retten kann. Die Leopold-Kohr-Akademie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die bedeutenden Werke Kohrs in einer neuen Reihe herauszugeben, derer erster und wohl wichtigster Band hiermit vorliegt.

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Fürst Hans-Adam II. von Liechtenstein
Der Staat im dritten Jahrtausend
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Wie sollte der Staat im 3. Jahrtausend aussehen? Dieser Frage stellt sich in diesem Buch Hans-Adam II., der regierende Fürst von Liechtenstein, indem er auf zwei Jahrzehnte Erfahrung als Herrscher einer konstitutionellen Monarchie zurückgreift. Fürst Hans-Adam betrachtet den Staat aus verschiedenen Blickwinkeln: als Staatsoberhaupt; als Politiker, der in einer direkten Demokratie eine Volksabstimmung gewann; als Geschäftsmann, der auf mehreren Kontinenten tätig ist; und als Historiker, der den Einfluss der Militärtechnologie, des Transportwesens und der Wirtschaft auf die Funktionsweise des Staates studiert hat. Der Staat im 3. Jahrtausend analysiert die Kräfte, die die Geschichte der Menschheit in der Vergangenheit geformt haben und es wahrscheinlich auch in Zukunft tun werden. Fürst Hans-Adam erforscht Strategien, wie im 3. Jahrtausend auf der ganzen Welt demokratische konstitutionelle Staaten verwirklicht werden könnten. In seinen Augen sollten die Staatsbürger nicht länger als Diener des Staates betrachtet werden, sondern der Staat sollte in ein Dienstleistungsunternehmen verwandelt werden, der den Menschen zu ihrem Wohl dient. Fürst Hans-Adams Forschungen über Regierungsformen sind umfassend und beinhalten auch seine Analyse von direkten und indirekten Demokratien – z.B. anhand der Amerikanischen Revolution und der Schweizer Verfassung von 1848. Aufgrund seiner Beobachtungen von Liechtensteins Weg zur Neuordnung zeigt er Möglichkeiten für Reformen auf. Dies ist ein elegant formuliertes, außergewöhnliches und klar argumentiertes Werk, das alle ansprechen wird, die sich mit moderner Staatskunst beschäftigen.

Zitat: "Das erste Manuskript dieses Buches wanderte im kommunistischen Polen ins Feuer, wenige Minuten bevor die Geheimpolizei erschien. Die zweite Kopie – von Wissenschaftlern unter widrigsten Bedingungen der Unterdrückung aufs Neue zusammengestellt – wurde via Kurier an den Vatikan gesandt. Doch der Empfang des Manuskripts wurde nie bestätigt, alle wertvollen Inhalte waren verloren.

Im Jahr 1984 wurde die dritte Kopie vom letzten überlebenden Wissenschaftler, Dr. Andrzej M. Łobaczewski, aus den verbliebenen Aufzeichnungen und aus dem Gedächtnis niedergeschrieben. Zbigniew Brzeziński blockierte die Veröffentlichung dieser Kopie.

Nachdem das Buch ein halbes Jahrhundert lang unterdrückt wurde, ist es nun auch auf Deutsch verfügbar.

Es ist in seiner klinischen und nüchternen Beschreibung der Natur des Bösen schockierend. In seinen eher literarischen Textstellen ist es aber auch ergreifend, wenn der Autor die immensen Leiden jener Wissenschaftler beschreibt, die von der Krankheit, die sie untersuchten, angesteckt oder gar von ihr vernichtet wurden.

Politische Ponerologie analysiert Gründer und Unterstützer von politisch unterdrückenden Regierungen. Łobaczewski untersucht Faktoren, die zusammenwirken, wenn Menschen sich gegenseitig unmenschlich behandeln. Moral und Menschlichkeit können den Raubzügen des Bösen nicht lange standhalten. Das einzige Mittel gegen das Böse und seine hinterlistige Vorgehensweise einzelnen Menschen und Gruppen gegenüber ist das Wissen um seine Existenz und seine Natur." Zitatende

Das Online-Buch kostenfrei lesen: POLITISCHE PONEROLOGIE

Aus dem Nachwort des Herausgebers

"Sechs Prozent in jeder Gesellschaft haben nicht das Recht, den anderen 94% Vorschriften zu machen.
...
Łobaczewski schreibt ausführlich über die Gefahren moralisierenden Verhaltens. Indem wir unseren Verständnisbereich auf die Diagnose und die Heilung verlagern, können wir den Drang, zu moralisieren, loslassen und stattdessen eine Diagnose von Menschen mit Gewissen durchführen lassen.
...
Während uns Łobaczewski – vielleicht zum ersten Mal in der aufgezeichneten Geschichte – den Schlüssel zum Verständnis dieser Prozesse liefert, um die wahre Natur des menschlichen Bösen in unserer Welt bewältigen zu können, liegt es auf der Hand, dass dieses Wissen, wenn es in die Hände jener Menschen gelangt, die auf diesen Seiten beschrieben werden, nur noch mehr Schrecken und Leid auslösen wird. Nur wenn normalen Menschen – den Milliarden normaler Menschen mit Gewissen – die Tatsache über die reale Bedrohung, der wir gegenüberstehen, bewusst gemacht werden kann, und sie lernen, sich selbst dagegen zu immunisieren, dann haben wir eine Chance, diesen Kreis zu durchbrechen."

Bild von Sohailah

Geniale Lösungen

Mit Sicherheit sind in Europa genug Menschen erwacht und arbeiten fieberhaft daran, Lösungen auf den Weg zu bringen.
Ich sehe massenhaft Bewegungen, die sich dies auf die Fahnen geschrieben haben - sei es Regionalgeld (Silvio Gesell), Selbstversorgung & Permakultur versus monsanto: Gericht macht Monsanto für Vergiftung verantwortlich, Nachhaltigkeit ( Vom 8. bis 10. März 2012 finden im Zuge der 4. Bremer Nachhaltigkeitstage im Weserpark die ProBio-Messe und Energiesparmesse statt, die verschiedene Themengebiete ansprechen.) usw und sofort . . .

Es mag zwar noch eine gewisse Zeit dauern, bis diese Ansätze in die Realität von manchen Menschen sickern werden, jedoch unaufhaltsam tropfen und fliesen diese Bäche und werden zum Fluss und dann zum Strom!

WIR alle sind aufgefordert, unsere Positionen zu beziehen, um in unserem eigenen Tempo und nach Fähigkeit jedes Einzelnen einen Teil beizutragen zum Ganzen.

Bild von dingodog

Guter Vorschlag!

Ich bin seit längerem zum selben Schluss gekommen - das Gemisch von großen und kleinen Staaten in der EU ist instabil und führt auf Dauer zu wirtschaftlichen Ungleichgewichten. Eine Aufteilung wie beschrieben bietet sich geradezu an. Leider sehe ich nahezu keine politische Partei oder Bewegung, die sich dieser Denkrichtung offen angeschlossen hat. Im Süden taucht es nur manchmal verdeckt auf, sowohl rechts (CSU) als auch links (man lese das Landtagswahlprogramm der Grünen in BaWü).

Es ist offensichtlich, dass im derzeitigen politisch-wirtschaftlichen Pulverfass eine zündende Idee eine flächenbrandartige Wirkung erzielen könnte, aber ich fürchte, ein Europa-Regionalismus wird es in Deutschland oder Frankreich nicht sein, dafür ist die jeweilige Bevölkerung zu sehr gehirngewaschen. Aber man merkt überall die unterschwellige Angst vor regionalen Bewegungen in anderen Ländern, z.B. GB, Belgien, Italien, Spanien.

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