Elektroautos sind grober Unfug

Bild von Hans Kolpak

Schwindler und Geprellte

Seit einigen Jahren geistert die Idee herum, sein Elektroauto mit Solarstrom aufzuladen, der von Solarmodulen auf dem Carport oder dem Garagendach stammt. Im Winter sinkt die Speicherkapazität temperaturbedingt, der Stromverbrauch hingegen steigt für die Luftheizung und die Fahrzeugscheinwerfer. Die Reichweite sinkt auf bis zu weniger als 100 Kilometer. Die Stromausbeute durch Photovoltaik sinkt im Winter wetterbedingt auf einen Bruchteil. Die meisten Autos werden tagsüber gefahren, doch nachts scheint keine Sonne. Wem nützt es?

Das Elektrounternehmen wird für den Einkauf der Technik und den Aufbau der Anlage honoriert. Wie lange dauert es, bis diese Art der Stromerzeugung billiger ist als der Bezug von elektrischem Strom aus dem Verbundnetz? Der Fall tritt niemals ein.

Der Autohersteller wird für die Entwicklung und den Verkauf eines Elektroautos honoriert. Wie lange dauert es, bis diese Art der Mobilität billiger ist als der Betrieb mit Benzin, Gas oder Diesel? Der Fall tritt niemals ein.

Der Wirbel um die Elektromobilität nützt den Verkäufern dieses Schwindels. Nun, das Nachsehen haben die gutgläubigen Autofahrer, die bei Frost auf der Strecke bleiben und per Mobiltelefon einen Abschleppwagen anfordern und ein Taxi anfordern, um ihre Fahrt fortsetzen zu können. Auf der Rückreise kehren sie in die Werkstatt zurück und hoffen, dass die Lithium-Ionen-Akkus wieder aufgeladen sind.

Wenn die Ladestation temperiert ist, wird dies auch gelingen, doch während der Heimfahrt durch die winterliche Landschaft kühlen die Akkus wieder ab und die mögliche Reichweite sinkt. Das soll lustig sein? Es gibt sicherlich genug teure Hobbys mit mehr Unterhaltungswert.

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Angeregt durch Regierungspropaganda träumt auch manch ein Garagenkäufer von einem Elektroauto. War es nur eine Laune oder reine Willkür, die dazu führte, dass mehr Lastkraftwagen und Personenkraftwagen mit Verbrennungsmotoren unterwegs sind als solche mit Elektromotoren?

Planwirtschaft

Um zu einer volkswirtschaftlich sinnvollen Antwort zu gelangen, bedarf es einiger Grundkenntnisse aus der Stromerzeugung. Auch nach über zwanzig Jahren Praxis in der Erzeugung von Solarstrom und Windstrom scheint nachts keine Sonne und schwankt die Windgeschwindigkeit ständig. Ökostrom kostet ein Mehrfaches und wird deshalb subventioniert, durch Dumpingpreise gehandelt und zwangsweise eingespeist, weil ihn sonst aus Kostengründen niemand kaufen würde.

Die Kostendeckung entsteht durch alle Stromkunden und alle Steuerzahler, so dass alle Ökostromanbieter finanziell profitieren, sogar für Strom, den sie nicht eingespeist haben. Verrückter geht es kaum. Diese Planwirtschaft ruiniert den Industriestandort Deutschland durch überhöhte Strompreise trotz Preisnachlässen für Großverbraucher.

Elektrotechnik

Außerdem muss Strom zeitgerecht und bedarfsgerecht dort erzeugt werden, wo er verbraucht wird. Mit wachsender Entfernung entstehen Spannungsabfälle durch elektrischen Widerstand und damit zusätzliche vermeidbare Kosten.

Nach einem Netzausbau zu schreien, ist grober Unfug und zeugt von maßloser Ignoranz einfachster elektrischer Grundkenntnisse, die jungen Schülern vermittelt werden. Deutschland ist zu einem Irrenhaus verkommen. Doch Dänemark wacht bereits auf und verabschiedet sich von der vermeintlichen Energiewende.

NAEB: Aus der Abschiedsvorlesung von Prof. Hans-Werner Sinn

Prof. Dr. Sinn äußert sich dreieinhalb Minuten lang deutlich im Sinne von NAEB e.V. zur Energiewende, wie es der Stromverbraucherschutz aus Berlin treffender nicht hätte tun können.

Was reitet die Bundesregierung?

"Trägt man alle Fakten zusammen, kostet ein Elektroauto mindestens doppelt so viel wie ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor. Darüber hinaus muss man warten, bis die Batterie aufgeladen ist. Eine Fahrt quer durch Deutschland geht dann nur noch mit längeren Aufenthalten.

Fast alle Autokäufer haben dies begriffen. Auch Kaufprämien von einigen tausend Euro ändern hieran nichts. Denn das Elektroauto ist auch dann noch wesentlich teurer und unzuverlässiger als die Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.

Und selbst das Argument, Brennstoffe würden eingespart, stimmt nicht. Der Strom muss überwiegend in Kraftwerken mit Brennstoffen erzeugt werden mit dem gleichen Wirkungsgrad wie beim Verbrennungsmotor. Die Abwärme geht dann ungenutzt ins Freie und die Abgase in die Umwelt.

Elektroautos werden daher nur von gut betuchten Technikfreaks gekauft, die ein solches Gefährt als Zweit- oder Drittauto ausprobieren." heißt es im NAEB-Pressetext vom 2. Mai 2016

"Werden keine ambitionierten Effizienzmaßnahmen umgesetzt, kann sich der Strombedarf verfünffachen und auf über 3000 TWh ansteigen. Dieser Bedarf lässt sich bis 2040 nicht durch erneuerbare Energien in Deutschland decken." wird in der am 20. Juni 2016 veröffentlichen Sektorkopplungsstudie geschlussfolgert.

Träumen ohne Sinn und Verstand

Gegen jeden Sinn und ohne jeden Verstand wird weitergeträumt von einer Energiewende, die aus physikalischen und aus wirtschaftlichen Gründen nicht stattfinden kann. Taschenlampen und Mobiltelefone beispielsweise sind batteriebetrieben, was genauso sinnvoll ist wie elektrisch betriebene Gabelstapler in Lagerhallen, um dort keine Abgase zu erzeugen.

Personenkraftwagen mit Erdgas und Stadtgas als Brennstoff spielen bei jeder Abgasdiskussion in Ballungsräumen ihre Vorzüge aus, doch Elektroautos verlagern die Abgase nur in Brennstoffkraftwerke. Man kann natürlich vor all den Fakten die Augen verschließen und weiterträumen. Man sollte aber lieber Geld sparen und eine Umweltbelastung durch weitere Stromproduktion für Elektroautos vermeiden.

Tatsächlich ersetzen all die Ökostromkraftwerke kein einziges Brennstoffkraftwerk, KEIN EINZIGES !!!

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