Ausbeutung oder Selbstverwaltung?

Bild von Hans Kolpak

Vorwort

Mich fasziniert die Fähigkeit von Menschen, sich in jeder beliebigen Gedankenwelt häuslich einzurichten. Man nehme eine Ideologie, stütze sie mit Dogmen und blende systematisch lästige Realitäten aus. Man verbinde sich mit ähnlich Gesinnten, um die Nervenverbindungen im Gehirn und in den Gliedmaßen zu verstärken und übe fleißig mit Feinden dieses Weltbildes, um das eigene Tun durch Zirkelschlüsse zu befestigen. Wenn es Gegner gibt, dann muss zwangsläufig die eigene Sichtweise stimmen.

Heute ist die Gesellschaft überall von den Protagonisten der Umerziehung vertreten. Sie bewahren ihre Deutungshoheit genauso wie ihre Feindbilder.

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Unstrittig ist wohl, dass die Bürokratie in Umverteilungsstaaten und in Sozialstaaten enorm aufwendig ist - trotz Computer. Steuervorteile, Subventionen und Förderungen wollen verwaltet werden. Andererseits sind Begriffe wie Sozialismus, Demokratie und Genossenschaft befrachtet mit allen gegenwärtigen und vergangenen Erfahrungen. Die einen profitieren von solchen Systemen, die anderen fühlen sich benachteiligt.

Das Ei des Columbus ist halt, die möglichen Ausbeutungssysteme von Gemeinden, Regionen und Staaten in Schach zu halten. Es gibt keine Gerechtigkeit, es gibt keine Gleichheit und es gibt keine Verfahren, die den Bedürfnissen von zwei Menschen gleichzeitig entsprechen können. Mir gefällt ein Spruch von Roland Baader: "Das Höchstmaß an sozialer Gerechtigkeit ist erreicht, wenn wir alle als Penner durch die Städte irren."

Es wird nie materielle Gleichheit geben können. Der eine spart viel Geld, der andere isst zwei Teller Suppe statt einen, weil er Holz gehackt hat. Die kleine Frau ist nur 1,50 Meter groß, der große Mann nur 2,00 Meter klein. Also: Utopien haben wir eigentlich schon genug.

Jeder Mensch für sich ist einzigartig mit individuellen Bedürfnissen, Fähigkeiten und Verantwortungsbereitschaft. Der eine will führen, der andere lieber geführt werden. Der eine gebraucht seine Macht, der andere missbraucht sie. Es gibt kein Rezept. Weltweit sind die Vorstellungen und Möglichkeiten so zahlreich wie die Menschen selbst. Jeder sieht sich selbst anders, als andere ihn wahrnehmen.

Nun mache ich mir seit 1999 auch den einen oder anderen Gedanken zu Wirtschaft und Gesellschaft mit dem Ziel, bei meinen Lesern Bewusstsein und Verantwortung zu wecken für ein mehr selbstbestimmtes Leben und ein weniger fremdbestimmtes Leben. Mein eigener Werdegang entspricht dem, was ich schreibe. Ich greife also aus dem Leben und versuche, bei jedem Thema ein vollständiges Bild zu zeichnen.

Es gibt auf meinem Portal eine Suchfunktion, so dass jeder einen Einstieg in die Fülle des Stoffes findet, der auf über 700 Unterseiten dem Umfang mehrerer Bücher entspricht. Beispielsweise schrieb ich kürzlich:

"Ziel und meine persönliche Vision ist die Selbstverwaltung für die gesamte Menschheit. Für konkrete Zwecke mag es private oder staatliche Organisationen geben, aber keine militärisch gestützten Ausbeutungssysteme mehr. Die sind überflüssig!"

Oder ich kommentierte wie folgt: "Deswegen verschwinden Demokratien und Sozialismus im Abgrund der Geschichte, um Raum zu schaffen für Freiheit und Wohlfahrt in Europa unter Monarchien ohne Parlamente. Wir brauchen keine Lobbyisten, die nur das gemeine Volk ausbeuten."
www.Deutsche-Monarchie.de

Hans Kolpak
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