Herman van Rompuy und Haikus

Die Regierungsarbeit des Herman van Rompuy trägt Früchte: Ich beginne, Haikus zu schreiben. Hier ist der erste:

Was den Baum bewahrt,
sich gedanklich um mich schart,
meinen Geist aufklart.

Wenn Ihnen bessere einfallen, dann fügen Sie diese als Kommentar hinzu! Meine erste wesentliche sprachliche Anregung verdanke ich Hans-Peter Kraus, der mir aufzeigte, wie man ein Haiku ruiniert. Das ist wohl schwerer als ein alter Mann, der uriniert, außer er hat sich seine Vorsteherdrüse so verstopft, daß sie anschwillt und die Harnröhre zudrückt.

Wenn es fließt, dann geht es leicht, nicht nur in der Kunst. Knaben finden schon Mal Lust, einen hohen Bogen zu zeichnen. Angehende Herren stehen lieber mit einer Geliebten im Torbogen, bis die Zugluft zuschlägt. Und häuslich gewordene Herren finden immer was Warmes: Den Schoß ihrer Gattin nicht nur für den Kopf, einen Topf mit schmackhaftem Inhalt oder ein warmes Kissen mit Bettdecke und Matratze, wobei Wasserbetten kein Privileg von Singles sein müssen.

Der Mann ist erhellt,
so, wie es wirklich gefällt,
besser, sein Hund bellt.

Auch mit müdem Sinn
scheue ich keinen Schwachsinn,
solang' ich wach bin.

Es hat nicht gekracht:
Obwohl mitten in der Nacht
hab' ich fest gewacht.

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