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Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Appel

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Schadstoffhysterie fördert Mangelerkrankungen

pdf-Version auf fünf Seiten

Jahrzehntelang habe ich zusammen mit einem Mediziner eine Vorlesung über Prothesen gehalten, die als „Ersatzteile“ in den Körper eingefügt werden. Ich habe die Zuhörer über die Werkstoffeigenschaften aufgeklärt und mein Partner hat die Operationsmethoden erläutert.

Eines Tages kam er mit einem Problem auf mich zu, das ihn schon lange plagte. Er beklagte nach einigen einfachen und problemlosen Operationen ungeklärte Todesfälle, als die Patienten zum ersten Mal wieder auf die Füße gestellt wurden. Er suchte immer noch nach der Todesursache. Die einzige signifikante Abweichung von der Norm war bei diesen Patienten ein geringer Zinkgehalt im Blut. Er fragte mich, wie man den Verdacht, Zinkmangel sei die Ursache für die Todesfälle, erhärten könne.

Zink

Diese Frage wurde als Diplomarbeit von einem Studenten bearbeitet. Er analysierte 800 Patientendaten mit Hilfe von Regressionsrechnungen. Er konnte nachweisen, dass die Todesrate bei Zinkmangel signifikant anstieg. Die medizinische Literatur liefert auch eine Antwort auf das "Warum".

Zink bildet in einer Reihe von Enzymen eine entscheidende Wirkungsgruppe. Enzyme sind Eiweiße, die als Katalysator wirken. „Katalysatoren sind Stoffe, die chemische Reaktionen ermöglichen oder beschleunigen, ohne sich selbst dabei nach Art und Menge zu verändern.“

Diese Definition mussten wir in der Schule auswendig lernen. Solche zinkaktiven Enzyme ermöglichen das Ausatmen von Kohlenstoffdioxid (CO2). Sie beschleunigen in der Lunge die Aufspaltung von Kohlensäure (H2CO3) in Kohlenstoffdioxid (CO2) und Wasser (H2O) um sechs Zehnerpotenzen.

Wenn nun Patienten nach einer Operation erstmals aufstehen, ist das eine recht hohe Belastung. Der Körper verbraucht plötzlich mehr Sauerstoff. Im Blut wird Kohlensäure angereichert. Die Abscheidung von CO2 in der Lunge ist jedoch bei Zinkmangel zu langsam und damit unzureichend. Das Blut wird immer saurer. Dies ist ein Signal für den Körper, den Herzschlag zu beschleunigen. So wird die Verweilzeit des Blutes in der Lunge noch kürzer mit der Folge, dass noch weniger CO2 abgeschieden wird. Es kommt zu einer Todesspirale.

Zink ist vor allem in Muskelfleisch und Innereien enthalten. Vegetarier haben hier ein Problem, dem Körper genügend Zink zuzuführen. Es gibt nur wenige Gemüsesorten mit genügend Zink.

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Ökostromkosten werden verschleiert

Sogenannte „erneuerbare Energien“ sind deutlich teurer als Strom aus Dampf- und Gaskraftwerken. Doch die Kosten werden verschleiert, um Ökostromanlagen weiterhin als „Retter der Welt“ erscheinen zu lassen.

Ist China Vorreiter?

In der Wilhelmshavener Zeitung wurde im Verein mit der Nord-West-Zeitung am 6. April die dpa-Meldung verbreitet, China sei Vorreiter bei „erneuerbaren Energien“ [2]. Allein in Solarstrom-Anlagen hat China im Jahr 2017 mehr als die Hälfte der weltweiten Investitionen von 131 Milliarden Euro getätigt. Damit wird wieder einmal unterschwellig signalisiert, Deutschland müsse noch mehr Energie aus regenerativen Quellen nutzen, um mit China und der Welt nicht nur Schritt zu halten, vielmehr seine Vorreiterrolle verteidigen.


Chinesen können rechnen! Deutsche auch? [1]

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Grüner Strom: So wird der deutsche Michel verdummt

„Grüner“ Strom kann zwar von vielen Lieferanten geordert werden. Doch der Kunde bekommt ihn nicht. Er erhält den gleichen Strom wie seine Nachbarn, die „Normalstrom“ beziehen.

Anpreisungen von grünem Strom

Der große Energieversorger Weser Ems (EWE) warb mit dem Spruch: „Mein Papa sagt, bei uns kommt grüner Strom aus der Steckdose.“ Die Deutsche Bahn behauptet, mit einer BahnCard würden die Fahrgäste mit grünem Strom befördert. Greenpeace bietet mit einer eigenen Gesellschaft grünen Strom an. Die Stadtwerke Leipzig, wollen zukünftig nur noch mit Strom aus den Wasserkraftwerken in Norwegen ihre Straßenbahnen betreiben. Viele Stadträte plädieren für die ausschließliche Verwendung von grünem Strom in öffentlichen Gebäuden. Auch viele Privathaushalte haben Lieferverträge für grünen Strom. Sie sind sogar bereit, etwas mehr dafür zu zahlen, um die Welt zu retten. Dieses Argument wird pausenlos von der Regierung, den politischen Parteien und den Medien wiederholt. Doch ist die Lieferung von ausschließlich grünem Strom überhaupt möglich?


"Grüner Strom" zu erhöhten Preisen ist lediglich eine zusätzliche Schröpfung! [1]

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Die Energiewendeziele sind unerreichbar, nur die Stromkosten steigen

Mit dem geplanten weiteren Ausbau der Wind-, Solar- und Biogasanlagen für die sogenannte Energiewende und dem Abschalten der Kernkraftwerke müssen die Stromkosten zwangsläufig weiter steigen. Ohne Brennstoffe bricht die industrielle Wirtschaft zusammen. Floriert die Industrie, nehmen automatisch die CO2-Emissionen zu.

Die beiden angestrebten Ziele der Bundesregierung, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch zu verringern, sind Utopie; beides ginge nur, wenn der Lebensstandard weit zurückgeschraubt würde. Das aber würden die Bürger nicht hinnehmen.

  Braunkohletagebau vor der Renaturierung [1]
Braunkohletagebau vor der Renaturierung [1]

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Mit der GroKo steigen die Strompreise weiter

Die Kapitel über Energie und Umwelt des ausgehandelten Koalitionsvertrages zwischen der CDU, CSU und der SPD sind ein Zeugnis über die Unwissenheit der Vertragspartner auf diesem Gebiet. Er strotzt vor gegensätzlichen Absichtserklärungen und unerfüllbaren ideologischen Zukunftshoffnungen. Stromkosten und Mieten werden weiter steigen und unsere Umwelt wird weiter zerstört. Neue Behörden werden zusätzlich die Steuerlast vergrößern. [1]



Ökostrom ist reine Geldverschwendung [2]

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Die technischen Grenzen des Ökostroms

Es ist wohl inzwischen allgemein bekannt, dass die Energiewende immer mehr zu einer wirtschaftlichen Katastrophe wird. Sie ist zu einer Umverteilung von unten nach oben mutiert. Die gesteckten Ziele wurden nicht erreicht. Brennstoffe wurden nicht eingespart. Die Erzeugungskosten des Ökostroms sind weit höher als die der konventionellen Kraftwerke ohne jede Aussicht, dass sich dies jemals ändern könnte.

Für Wendestrom werden nach Angaben aus dem Bundesumweltministerium für die gleiche Menge neunmal mehr Arbeitskräfte eingesetzt als für Strom aus Braunkohlekraftwerken. Die mit der zunehmenden Einspeisung von Ökostrom steigenden Strompreise vertreiben immer mehr Industriebetriebe aus Deutschland. Trotz dieser Erkenntnisse will die Bundesregierung an dem Ziel festhalten, Deutschland mindestens mit 80 Prozent Ökostrom zu versorgen. Ist dies für ein Industrieland technisch überhaupt möglich?


Durch Ökostrom geht es finanziell bergab! [1]

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Gewerkschaften gefährden die sichere Stromversorgung

Kohlekraftwerke werden nicht mehr ordentlich gewartet und Mitarbeiter erleiden empfindliche Einbußen an ihren Zulagen. Grund ist die Energiewende mit dem Verkauf des teuren Ökostroms im Mittel zu einem Zehntel des Vergütungspreises, also zu Dumping-Preisen, an den Strombörsen. Da Kohlekraftwerke in diese niedrigen Preise einsteigen müssen, erzielen sie keine Gewinne mehr und müssen Produktionskosten einsparen. Stilllegungen von Dampfkraftwerken werden dadurch zunehmen, was eine sichere Stromversorgung gefährdet. Doch die Gewerkschaften stehen weiter hinter der unsinnigen Energiewende, statt ihre Mitglieder in den Kraftwerken zu unterstützen.

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Doppelt so hoher Strompreis: Die Probleme begannen, als Ökostrom eingespeist wurde. [1]

Die Fakten

Es leuchtet immer mehr denkenden Bürgern ein, dass mit dem wetterwendischen und teuren Ökostrom das Industrieland Deutschland nicht sicher und wirtschaftlich versorgt werden kann. Dazu bedarf es verlässlicher Dampfkraftwerke mit preiswerten heimischen Brennstoffen. Diese Forderung erfüllen nur noch Braunkohlekraftwerke, nachdem die Kernkraftwerke politisch erledigt wurden. Steinkohlekraftwerke mit importierter Kohle stehen preislich an zweiter Stelle, gefolgt von Gaskraftwerken, die vorwiegend mit importiertem Gas betrieben werden. Die Ökostromkosten liegen erheblich über den Erzeugungskosten der genannten konventionellen Kraftwerke.

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Die versteckten Kosten der Energiewende

Die EEG-Umlage wurde in 2018 um Bruchteile eines Cents reduziert. Strom ist jedoch nicht preiswerter geworden. Im Umlagetopf hatte sich zu viel Geld angesammelt, das den Stromkunden abgenommen wurde. Die Stromkosten steigen jedoch durch den Ausbau der Ökostromanlagen weiter. Die verdeckten Kosten werden schneller zunehmen als die offen ausgewiesene EEG-Umlage.

Es wird immer schwieriger, die wachsenden Mengen des vom Wetter abhängigen stark schwankenden Ökostroms zu beherrschen. Physikalische Grenzen sind erreicht oder schon überschritten. Der technische und finanzielle Aufwand wird immer größer, um die gesetzliche Vorgabe zu erfüllen, Ökostrom bevorzugt in das Netz einzuspeisen.


Unsichtbar machen sich die versteckten Kosten,
indem sie sehr große Ausmaße annehmen. [1]

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Energiewende am Ende: Was tun?

Langsam dämmert auch Bundespolitikern, dass eine "Energiewende" nicht möglich ist. Wirtschaftliche und physikalische Grenzen sind inzwischen erreicht oder auch schon überschritten. Die Energiewende ist zu einer gesetzlich sanktionierten Umverteilung von unten nach oben pervertiert. Es entsteht eine immer größere Kluft zwischen wohlhabenden Profiteuren und den einkommensschwachen Stromkunden, die aufgrund des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes die Profite mit steigenden Stromkosten bezahlen müssen. Es ist an der Zeit, sich wieder auf eine optimale Energieversorgung zu besinnen.


An einer preiswerten Stromversorgung führt kein Weg vorbei. [1]

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Mit der Energiewende zurück ins Mittelalter

Bei den Jamaika-Sondierungsgesprächen wurde um die Abschaltung der Kohlekraftwerke gestritten. In diesem Rahmen berichtete die Umweltministerin Barbara Hendricks stolz, im Bereich der regenerativen Energien seien mehr als 300.000 Arbeitsplätze entstanden, die heute rund 30 Prozent des deutschen Strombedarfs deckten. Die Braunkohlekraftwerke, die 20 Prozent des Stromes erzeugen, hätten dagegen nur 22.000 Mitarbeiter. Sie hat wohl nicht gemerkt, welche brisante Mitteilung sie hier veröffentlicht hat.

  PLR-Firesale - History - canon-forces

Die Zeit vor 500 Jahren war unglaublich innovativ, doch aus heutiger Sicht ein Rückschritt. [1]

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