Was vom Euro-Betrug übrig bleibt

25. August 2011
Griechisches Endgame mit Ansage

26. August 2011
Alarmstufe Rot: Pleite-Griechen treffen Vorbereitungen für Sprengung des Euro-Systems

Herr Ziemann schreibt für Bullionaer.de am 28. Juli 2011 abschließend:

"In der WELT ist heute ein interessanter Bericht unter dem Titel Deutsche Politik feiert Selbstaufgabe als Erfolg erschienen. In diesem Bericht wird die schon hündische Unterwerfung der deutschen Politiker unter die französische (und ihre Brüsseler Handlanger) Hegemonial-Politik schonungslos analysiert. Mit der auch in deutschen Medien wie von tibetanischen Gebetsmühlen wiederholten Aussage 'Mehr Europa hat uns immer mehr Frieden gebracht' wird uns dieses dummdreiste Pseudo-Argument um die Ohren geworfen. Das soll aber nur die Kritiker zum Schweigen bringen, da es jeden Euro-(Rettungs-)Gegner zu einem potentiellen Kriegstreiber diffamiert.

Auch die unheilige Allianz aus ausländischen Deutschland-Gegnern und der deutschen (!!!) Partei Die Grünen analysiert der Autor nur zu treffend: 'Denn er reiht sich damit in jene Schar grüner und ausländischer Deutschland-Gegner, den das fiskalische Selbstbestimmungsrecht der Deutschen – also ihr Recht, über eigene Ressourcen auch selbst zu bestimmen – nichts und der Beifall der Empfänger von Transfers aus deutscher Kasse alles bedeutet.'

Die Deutschen werden sich am Ende des Euro-Systems, wenn die tiefen Wunden geleckt werden, genau an diese grünen Kollaborateure erinnern – dabei wird sicherlich nicht nur deren öko-faschistisches Gedankengut auf dem Scheiterhaufen enden."

Der Autor des WELT-Kommentars und EuroPolis-Gründer, Prof. Markus C. Kerber, trifft ins Schwarze: "Griechenland, aber auch Irland empfinden die von EU und IWF oktroyierte Politik als erniedrigend, weil sie von außen kommt. Keine noch so rationale Ökonomik ersetzt demokratische Legitimation.
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Keine ständige EU-Vertretung arbeitet so 'loyal' mit der Brüsseler Verwaltung zusammen wie die ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland und verkörpert damit die 'Raison d'être' der alten Bundesrepublik: kein Wille zur Macht.
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Der Griechenland-Kredit vor gut einem Jahr war nichts anderes als das Anfangssäuseln eines großen Sturmes. Er hat bereits die EU in ihren Grundfesten verändert. Wer nur stellt sich diesem Sturm entgegen?"

"Europolis: ein deutscher Beitrag zur europäischen Ordnungspolitik

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Wer einen Governancewechsel in Europa will und in diesem Zusammenhang auch die administrative Qualität der Kommission verbessern möchte, steht natürlicherweise in schroffer Opposition zur französischen Politik und zu den frankreichnahen Instituten mit prestigeträchtigen Namen wie Robert Schuman, Jean Monet, Bruegel. Sie alle wollen service public statt Wettbewerb, Protektionismus und Industriepolitik statt Vollendung des Binnenmarktes, Strukturpolitik und Regionalbeihilfen statt Wettbewerb der Regionen. ..."

Was vom Euro-Betrug übrigbleibt, wird von Jahr zu Jahr deutlicher sichtbar und spürbar: Französicher Zentralismus paart sich mit deutscher Bürokratie, Bürgerrechte werden demontiert durch sozialistische Bevormundung und Gängelung, Lobbyismus aller Art martert Bürgerinitiativen durch Desinformation, unterwandert Parteien wie die Grünen und die Union gründlich und nachhaltig. Selbst die Altbundeskanzler Helmut Schmidt und Helmut Kohl begehren inzwischen auf. Sie hatten andere Träume.

Was bleibt einem Bürger, als sich erst einmal um sich selbst zu kümmern und sein unmittelbares Umfeld zu schützen? Sich irgendwo aufzureiben, gleicht dem Ritt gegen Windmühlenflügel. Wenn das System der aus Zinseszins gespeisten Ausbeutungen kollabiert, werden ordnende Kräfte entstehen, die weniger zaghaft als die Brüsseler Diktatur vorgehen. Ich wünsche mir keine Gewalt in der Qualität eines Bürgerkrieges. Doch die Gewalt, die derzeit ausgeübt wird, um mit hunderten von Milliarden Euro aus deutscher Kriegskasse den internationalen Markt der Staatsanleihen für einige Tage einzulullen, spricht für sich. Gewalt erzeugt Gegengewalt. In Griechenland ist sie bereits auf der Straße angekommen. Und die Kapitalflucht aus Griechenland dürfte weitestgehend vollzogen sein. Es bleibt ein Trümmerfeld zurück, aufbereitet für die Brüsseler Diktatur mit Claqueuren im griechischen Parlament.

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