SPD-Parteitag als Realsatire

Möglicherweise wird es mir als Antisemitismus ausgelegt, wenn ich eine Satire von Mowitz lese:

"Der Zustand der deutschen Verräterpartei Numero 1 lässt sich nicht besser als am Beispiel eines 92-jährigen, wenn auch kommununikativen Ausnahmekünstlers, Helmut Schmidt, verdeutlichen. Am Sonntag riss er vom Rollstuhl aus seine Parteischlafmützen von ihren Sitzen hoch und versetzte sie in eine peinliche Ekstase politischer Anbetung seiner selbst. Er, Schmidt-Grufti der Allwissende, hatte sie daran erinnert, wie unbedeutend sogar Europa dem Heer von Milliarden Nicht-Europäern erscheinen mag, und es darum von äußerster Wichtigkeit sei, Europa nicht scheitern zu lassen, wenn die Deutschen selbst noch künftig Gestaltungsmöglichkeiten haben wollen. Mehr Visionäres als so kam nicht von Schmidt. Dennoch wurde er als Weissager der politischen Allerlei-Bewegung S?PD gefeiert, der er auf unerklärliche Weise Mut zusprach, weiter so zu tun, als lenke sie die Geschicke Deutschlands."

Immerhin hat die SPD selbst für diese Realsatire gesorgt. Wer sich weniger um das deutsche Volk sorgt, ist eher mit sich selbst beschäftigt. Wer nicht in solcherlei Gesinnungszwang eingebunden ist, hat vielleicht Zeit und Interesse, die komplette Realsatire selbst zu lesen, um sich ebenfalls dem Verdacht auszusetzen, ein Antisemit zu sein.

Es macht Sinn, an die Quelle zu gehen, und sich bei den Genossen zu vergewissern, ob sich all diese Dinge wirklich so verhalten: "Hilfsbereitschaft ist unerlässlich"

Bleibt die Frage offen in Analogie zum Baron von Münchhausen, wie es denn möglich ist, sich selbst durch den Kakao zu ziehen, was mich ziemlich treffgenau an Erich Kästner erinnert:

"Wie ihr's euch träumt wird Deutschland nicht erwachen,
denn Ihr seid dumm und seid nicht auserwählt.
Die Zeit wird kommen, da man sich erzählt:
Mit diesen Leuten war kein Staat zu machen."

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