Rückkehr zur nationalen Politik nach dem wirtschaftlichen Niedergang des Westens

Jedem Menschen sitzt sein eigenes Hemd am nächsten. Im Winter friert der eigene Hintern zuerst. Es ist stets der eigene Magen, der knurrt. Wir brauchen uns deshalb nichts vormachen und sich in die eigene Tasche zu lügen, hilft nicht wirklich.

Walter K. Eichelburg wagt in seinem Aufsatz "Fall der westlichen Regimes - Wie 1989 in Osteuropa" (14-seitige pdf-Datei) vom 30. August 2010 ab Seite 9 einige Prognosen: "Genaue Prognosen sind wie immer schwierig. Aber hier soll versucht werden, darzustellen, was den wichtigsten Staaten bevorsteht.

Europa/EU

Die EU in der heutigen, überbürokratischen, diktatorischen Form wird ausgelöscht werden, da in den EU-Staaten die Eliten wechseln. Die neuen Regierungen werden nicht wie bisher EU-gläubig sein, sondern von den Wählern auf einen nationalen Fokus gedrängt werden. Ob eine Freihandelszone zwischen den wichtigsten, alten EU-Staaten übrigbleibt, kann nicht gesagt werden. Wünschenswert wäre es, damit die Wirtschaft nicht durch Zölle total kollabiert. Der Einfluss von Eliteclubs wie den Bilderbergern oder der Einfluss der USA in Europa wird verschwinden.

Es wird eine massive Xenophobie entstehen. Nicht angepasste Elemente aller Art werden aus Europa rausgeworfen werden. Siehe auch die Prognose von Gerald Celente über die Vertreibung der Moslems aus Europa ab 2012.

Der Kampf um die Arbeitsplätze wird überall massiv zunehmen, die eigenen Bürger werden diese für sich fordern. Man wird wieder jeden Job annehmen MÜSSEN, auch solche, die man bisher den Immigranten überlassen hat. Zudem wird wegen der Staatsbankrotte überall der (Sozial-) Staat massiv gekürzt werden müssen. Unzählige Leute, die bisher vom Staat gelebt haben, fliegen dann auf den Arbeitsmarkt.

Deutschland

Ein radikaler Kurswechsel zeichnet sich heute schon ab. Damit auch das heutige unterwürfige Verhalten der deutschen Eliten und Regierungen gegenüber dem Rest der Welt, das verschwinden wird. Die neue Zeit wird stärker nationalistisch sein, auch dadurch gefördert, dass Deutschland der einzige grössere Staat in Europa mit einer noch funktionierenden Industrie ist.

Vermutlich bleibt das freiheitlich demokratische System aufrecht, eventuell mit Einschränkungen beim Wahlrecht für vom Staat Abhängige. Eine Teilung ist aber nicht ausgeschlossen, Bayern, BW und Hessen könnten sich gemeinsam oder einzeln abspalten.
Die heutige Parteienlandschaft wird sich massiv ändern, es werden eine oder mehrere rechtskonservative und nationalistische Parteien kommen."

Heißer Herbst

Laut Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer, seien selbst mit Hilfe des Rettungsfonds die wankenden Euro-Staaten nicht vor dem Bankrott zu retten. Die EU benötige dringend ein geordnetes Insolvenzverfahren, um sich gegen die mögliche Pleite eines Euro-Staates zu wappnen.

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