Pray The Devil Back To Hell

Soeben habe ich eine neue Einsicht gewonnen: Ich muß nicht warten, bis ich im gesellschaftlichen Kontext nichts mehr verlieren kann. Im persönlichen Kontext hatte ich im Mai 2000 alles verloren, was mein Leben ausmachte. Das brachte mich zur Stunde NULL meines jetzigen Daseins - gewissermaßen die Vorstufe, um sensibel zu sein für meinen Anteil und für meine Verantwortung innerhalb der Gesellschaft.

Mein heftiges Herzstechen zeigt mir an, daß etwas Gewaltiges in mir abläuft. Über eine Stunde verbrachte ich damit, diesen Blogbeitrag zusammenzustellen. Mein Herz sticht immer noch und ich bin sehr angespannt. Wer sich wundert, warum ich mir mitten in der Nacht so was antue, lese www.Naturschlaf.com. Meine reguläre Nachtruhe ist seit 1. Juni meine Umstellung auf 19:00 bis 23:20 Uhr örtliche Solarzeit. Warum beginnt ein Tag um 00:00 Uhr zu zählen und nicht um 6 Uhr? Offensichtlich beginnt er natürlicherweise um Null Uhr, zur Stunde Null.

Das Ende von Vergewaltigung, Mord und Zerstörung

PrayTheDevilBackToHell.com: "This remarkable chapter of world history was on its way to being lost forever. The Liberian war and peace movement were largely ignored as the international press focused on Iraq. Moreover, the women's own modesty helped obscure this great accomplishment.

Pray the Devil Back to Hell reconstructs the moment through interviews, archival footage and striking images of contemporary Liberia. It is compelling testimony to the potential of women worldwide to alter the history of nations."

Women of Liberia Mass Action for Peace: "Since the adoption of the United Nations Security Council Resolution 1325 in 2000, women have been engaged in rebuilding war-torn societies, restoring relationships and promoting social cohesion. Women Peace and Security Network - Africa (WIPSEN-Africa), is a women-focused, women-led Pan-African Non-Governmental Organization based in Ghana. It was established on May 8, 2006 to promote women's strategic participation and leadership in peace and security governance in Africa.[8] Leymah Gbowee is the Executive Director and founding member.[9] The organization has a presence in Ghana, Nigeria, Cote d’Ivoire, Liberia and Sierra Leone."

Pray the Devil Back to Hell: "Pray the Devil Back to Hell is a documentary film directed by Gini Reticker and produced by Abigail Disney. The film premiered at the 2008 Tribeca Film Festival, where it won the award for Best Documentary.[1] The film had its theatrical release in New York City on November 7, 2008.

The film documents a peace movement called Women of Liberia Mass Action for Peace. Organized by social worker Leymah Gbowee, the movement started with praying and singing in a fish market. [2] Leymah Gbowee organized the Christian and Muslim women of Monrovia, Liberia to pray for peace and to organize nonviolence protests. Dressed in white to symbolize peace, and numbering in the thousands, the women became a political force against violence and against their government. [3]

Their movement led to the election of Ellen Johnson Sirleaf in Liberia, the first African nation with a female president. The film has been used as an advocacy tool in post-conflict zones like Sudan, mobilizing African women to petition for peace and security.[4]"

Wie das Leben so spielt

Was dort in 2003 geschah, wurde also auch in den Medien der Bananenrepublik Deutschland IGNORIERT! Wir sind irregeführt durch das, was man uns verschweigt! Auch die deutsche Version von Wikipedia schweigt sich aus. Die dürren Worte verschweigen die entscheidende Hintergründe für das Ende des Bürgerkrieges: Leymah Roberta Gbowee. Damit der Artikel schwer zu finden ist, gibt es von http://de.wikipedia.org/wiki/Leymah_Gbowee aus keine Weiterleitung.

IST DAS NICHT FURCHTBAR ??? Acht Jahre hatte ich keinen blassen Schimmer von Leymah Gbowee aus Liberia! Es gibt keine Google-Suchergebnisse für das Jahr 2003 über Medienmeldungen zu Leymah Gbowee in Liberia

Erst soeben erfuhr ich dieser mächtigen Bewegung, als ich in einem Blog von Steven Black in Österreich davon las. Er schreibt: "Liberias vierzehnjähriger Bürgerkrieg war von einer extremen Grausamkeit, gegenüber der Zivilbevölkerung gekennzeichnet: Rund 250 000 Menschen sind gestorben, und rund zwei Millionen Menschen sind einfach vertrieben worden. Frauen und Mädchen sind in diesem bestialischen Krieg, den unterschiedlichsten “Erfahrungen von Verletzlichkeit” und unglaublicher Seelenzerstörung ausgesetzt gewesen. Dazu gehören “endemische Vergewaltigungen”, sogenannte “forced marriages” mit Kombattanten und sexuelle Folter. Nach Schätzungen diverser Organisationen, haben zwei von drei Frauen und/oder Mädchen “sexualisierte Gewalt” erfahren, häufig aber auch Massenvergewaltigungen – auf der Flucht, beziehungsweise bei Überfällen von allen Seiten (Regierungssoldaten und Rebellengruppen), sowie auch zur “Strafe”.

Aber es gab einen Menschen, der seine Augen vor dem Schrecken nicht verschloss:"

Über ein Jahrzehnt war Liberia fast ununterbrochen im Bürgerkrieg versunken, da träumte die Sozialarbeiterin Leymah Gbowee davon, wie sie Frauen um sich sammelte, um für Frieden zu beten. 2003 machte sie ihren Traum in der St. Peters-Kirche von Monrovia wahr. Aus dem Gebetstreffen wurde eine landesweite Bewegung, die nicht nur ein Ende des Krieges, sondern auch eine Frau ins höchste Staatsamt brachte.

‘Pray the Devil Back to Hell’, in German etwa, “Bete den Teufel zurück in die Hölle”, unter diesem “Motto” trat ein gerade erst 17 jähriges Mädchen, die “Schule” gerade hinter sich, ihren Weg an, der damit begann, das ihr Wandel vom Kind zur Erwachsenen, wie sie sagt, “eine Sache von Minuten” war, mit 2000 Menschen in einer Kirche saß, wovon etwa 600 in dieser Nacht abgeschlachtet wurden. Sie war nur 2 Blocks entfernt und musste sich die Schreie, das Flehen, weinen und winseln der Menschen in Todesangst anhören, die ganze Nacht lang, das ganze Massaker mit anhören und sehen. Und was sagte sie sich: “Ich musste einfach etwas verändern”!

Und das hat sie getan! Sie nannte ihre gesammelte Frauenbewegung “Women in Peacebuilding Network”, oder kurz WIPNET. Und dies beinhaltete jede Glaubensrichtung und Religion, jede Ethnie und ganz egal, welches Etikett es gab – sie ließ keines davon gelten, es war eine “geschlossene Front” , die keine Spaltereien oder Brüche, wie sie das System für sich nutzt, ermöglichte. Sie standen Tag und Nacht, bei jedem Wetter und immer draußen, mit ihren Schildern um, wo drauf stand, was sie verabscheuten und wovon sie GENUG hatten. Es gab dort sage und schreibe 16 verschiedene Religionen und Volksgruppen, genug Munition ansonsten für das System, um ihre “Schachteln”, zu benutzen, in denen sie Menschen einordnen. Aber ..."

GLOBAL PERSPECTIVES - MAGAZINE FOR INTERNATIONAL COOPERATION

Marie-Helene Rousseau, New York : "Ob Muslimin oder Christin – wir standen zusammen“, erinnert sich Asatu Bah Kenneth, heute stellvertretende Polizeichefin des Landes, bei einer Vorführung des Films bei den Vereinten Nationen. „Wir suchten aus beiden Religionsgruppen Gebetsführerinnen aus. Wir hätten jederzeit umkommen können, es ist aber meines Wissens in der ganzen Zeit niemand von unserer Gruppe getötet worden.“ Bah Kenneth zufolge wurden die Frauen damals für verrückt gehalten. „Aber ich bin gläubig, und wenn du an Gott glaubst, kann der Glaube Berge versetzen. Es gab keine Diskriminierung innerhalb der Gruppe, weil wir alle den Frieden wollten.“

Die Friedensgespräche 2003 in Ghana zogen sich endlos hin, weil die Delegierten sie praktisch als Erholungsurlaub betrachteten. Die Frauen machten ihrem Unmut Luft, indem sie das Konferenzzentrum mit einer Menschenkette abriegelten. Kein Delegierter sollte mehr hinaus dürfen bis es Fortschritte gab. Die Polizei war machtlos gegen diese Form des Protests, schließlich schlossen sich sogar Beamte den Frauen an, gaben ihnen taktische Hinweise, etwa wenn Verhandlungsteilnehmer sich durch die Fenster davonmachen wollten. Der Eifer der Bewegung erlahmte auch nicht nach Ende der Gespräche und dem Exil des bisherigen Machthabers Charles Taylor."

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