Mißbrauch von Steuern als Steuerungsmittel

Humor: Man muß blöd sein und besoffen, um sich über den ideologischen Firlefanz hinwegzusetzen. Warum? Professoren der Wirtschaftswissenschaften sind es müde zu erwähnen, wie sinnlos der Mißbrauch von Steuermitteln ist, um die Volkwirtschaft zu steuern. Ein Fahrzeug braucht ein Steuer, aber eine Volkswirtschaft braucht nur Einnahmen und Ausgaben.

Es braucht die Dummheit Mächtiger, solcherlei Gebaren penetrant auszuweiten. Nur so ist es möglich, daß Finanzbehörden glauben, 10 Prozent betriebliche Nutzung eines Fahrzeuges genügten, um eine steuerliche Relevanz für das gesamte Fahrzeug zu erzeugen, kommentiert in CAPITAL am 4. Februar 2009 unter dem Titel Steuerbetrug - Nobelwagen läuft über den Betrieb.

Schluß mit lustig! Subventionen und Steuervorteile sind Unfug! Dann braucht sich auch kein Hartz-IV-ler mehr über einen Nobelkarossensteuermann zu ereifern. So einfach ist das! Und die endlosen Diskussionen um eine Steuervereinfachung hören endlich auf.

Kommt das im Bürokratenhirn eines Staatssekretärs überhaupt an? Vielleicht, vielleicht auch nicht. In 1.000 Jahren freuen sich die Menschen über andere Witze. Sogar Udo Jürgens sang dazu sein Lied: Tausend Jahre sind ein Tag. "Wer alles hat, kriegt noch Rabatt, ..." und "Warum kommt jemand in Verdacht, Nur weil er sich Gedanken macht?"

Humor und Ideologie am Niederrhein

Als „Chefideologen“ des Niederrheins charakterisierte das Wochenblatt Die Zeit den Kabarettisten und Schriftsteller Hanns Dieter Hüsch ironisch. Im Gegensatz zur mehrheitlich katholisch geprägten Region stammte er aus dem evangelischen Moers, hatte jedoch lange Zeit in Mainz gewohnt. „Der Niederrheiner an sich weiß nichts, kann aber alles erklären!“, war seine Beschreibung der Menschen, die aus „seiner“ Region stammen. „Das Wesen des Niederrheinischen ist die Kunst der reinen Vermutung, seine sprachliche Form ein hemmungslos assoziierendes Schwadronieren“, schrieb der Mönchengladbacher Christof Siemes in der Zeit. „Der Satzbau ist wie die Gegend: weit und ungegliedert.“ Die „Kunst der reinen Vermutung“ spiegelt sich in der von Niederrheinern gerne und häufig verwendeten Formulierung „Da geh’ ich ma’ von aus“ prächtig wider. Die Rheinische Post bedachte die Menschen dieser Region mit den Worten „Der Niederrheiner ist die tiefergelegte Version des Rheinländers“.

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