Fassungslosigkeit: Warum Walter Mixa gehen musste und Daniel Cohn-Bendit immer noch da ist!

Es wird schwer werden, die unterschiedlichen Schicksale des ehemaligen Bischofs Mixa und des agilen Grünen-Europa-Politikers Cohn-Bendit irgendeinem Menschen auf dieser Welt, der überhaupt noch bei Verstand ist, auch nur ansatzweise logisch und verständlich erläutern zu können, denn hier wird offensichtlich mit zweierlei Maß gemessen. Nicht möglich indes ist es, sich als Medienmitarbeiter, der sich an der beispiellosen Hetze und unbarmherzigen Treibjagd auf Walter Mixa beteiligt hat, der geistigen Verantwortung zu entziehen. Wer als Journalist hier mitmacht, macht sich schuldig! Wer darüber schweigt, übrigens auch!

Den ganzen Artikel vom 12. Mai 2010 beim Kopp-Verlag lesen. Siehe auch "Sexuelle Gewalt an Kindern: Politisch akzeptierte Wirklichkeit?"

Verleumdung unter Brüdern

Zitat: "Seien wir gespannt, ob sich auf die Schnelle doch noch ein Missbrauchsopfer finden lässt. Die Blamage wäre sonst für die Königsmörder kaum noch zu vertuschen.

Es ist sehr zu bezweifeln, dass die Schlacht innerhalb des Bistums Augsburg der Kirche Gutes gebracht hat. Wer hat hier gesiegt? Die katholische Kirche sicher nicht.

Selbstverständlich muss ein Verbrechen wie Kindesmissbrauch verfolgt und geahndet werden. Aber gerade bei so ungeheuerlichen Vorwürfen muss sorgfältig vorgegangen werden. Wer zu Unrecht eine so schreckliche Verleumdung in die Welt setzt und einen Menschen damit vernichtet, muss ebenfalls hart bestraft werden. Nicht ohne Grund heißt eine solche Untat »RufMORD«."

Rufmord (Deutschland 2018)

23. November 2018 | Luisa liebt ihren Lehrerberuf und ist bei ihren Schülern beliebt. Doch kurz nachdem sie sich geweigert hat, einem Schüler eine Gymnasialempfehlung zu geben, taucht auf der Webseite ihrer Schule ein Nacktfoto von ihr auf. Ihr Leben wird zum Spießrutenlauf.

Der Film feierte seine Premiere auf dem Münchner Filmfest 2018.
Regie: Viviane Andereggen

Luisa ist mit ganzem Herzen Grundschullehrerin. Sie ist in der bayerischen Provinz gut angekommen, gefällt mit ihrer frischen Art ihren Schülern und auch den meisten Kolleginnen. Dazu hat sie mit Finn einen zuverlässigen Partner gefunden.

Der ortsansässige Unternehmer Bär, offenbar auch sehr von der Lehrerin seines Sohnes angetan, stellt ihr und ihrer Schule neueste Technik in Aussicht. Allerdings möchte er, dass sie seinem Sohn eine Gymnasialempfehlung gibt. Doch auch ihrer Rektorin gegenüber beharrt Luisa darauf, dass sie den Jungen dort nicht sieht.

Kurz darauf taucht auf der Homepage der Schule ein Nacktbild von ihr auf, das ein Exfreund von ihr gemacht und nach der Trennung aus Rache online gestellt hatte. Doch der hat mit der jetzt begonnenen Rufmordkampagne nichts zu tun.

Luisa verdächtigt Bär und geht zur Polizei. Doch die Ermittlungen verlaufen im Sande. Luisas Leben wird zur Hölle, überall wird sie von Anzüglichkeiten verfolgt, die Schule beurlaubt sie und Finn verlässt sie.

Dann verschwindet die junge Frau spurlos. Wurde aus dem Rufmörder ihr Mörder? In ihrer Küche findet man Blutspuren, und ein benutztes Kondom lässt annehmen, dass sie vor ihrer vermuteten Ermordung Sex mit dem Täter hatte. Aber Luisas Leiche wird trotz intensiver Suchaktionen nicht gefunden …

Regie : Viviane Andereggen
Drehbuch : Claudia Kaufmann, Britta Stöckle
Produktion : Hager Moss Film, ZDF, ARTE
Produzent/-in : Kirsten Hager, Carmen Stozek
Kamera : Martin Langer
Schnitt : Constantin von Seld
Musik : Annette Focks
Mit :
Rosalie Thomass (Luisa Jobst)
Johann von Bülow (Georg Bär)
Ulrike C. Tscharre (Marianne Bär)
Shenja Lacher (Finn)
Lilly Forgách (Polizistin)
Verena Altenberger (Kommissarin)
Johanna Gastdorf (Rektorin)
Kostüme : Mika Braun, Silke Sommer
Szenenbild / Bauten : Juliane Friedrich
Redaktion : Anja Helmling-Grob, Olaf Grunert
Ton : Rainer Petershagen
Herkunft : ZDF

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