Das Trojanische Pferd heisst ESM

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ESM - Rien ne va plus

Der Europäische Stabilitätsmechanismus

Etwas, das die finanziellen Grundfesten eines jeden einzelnen Menschen in der Bundesrepublik Deutschland und in der Republik Österreich antastet, kann auch aus quantenphysikalischer Sicht nicht länger ignoriert werden. Das Trojanische Pferd heisst ESM Europäischer Stabilitätsmechanismus.

Quellen zum ESM hat Robert M. Wuner in vorbildlicher Weise zusammengestellt.

Ein Vertragswerk, das einer Vertragspartei Verschwiegenheit und Anonymität, Straffreiheit und Immunität zusichert, aber europäische Regierungen zwingt, binnen sieben Tagen beliebige Milliardenbeträge in Euro an die ESM-Bank zu überweisen, mutet seltsam an. Besteht vorausichtlicher Bedarf, sich aus der Verantwortung zu stehlen? Wer versucht hier, seine Haut zu retten? Wer würde so etwas unterschreiben?

Die Bundespräsidenten Joachim Gauck und Heinz Fischer haben signalisiert, diese Unterschrift zu leisten. Dürfen die das? Nach der Abstimmung im Deutschen Bundestag am 29. Juni 2012 laufen Bundestagsabgeordnete, Institutionen und Einzelpersonen Sturm durch Anträge beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Was geschieht hier wirklich? Ist es bedrohlich oder nur ein Sturm im Wasserglas?

Finanzexperten und allen, die den Vertragstext gelesen haben, ist klar, das jegliches Geld, das der ESM-Bank anvertraut wird, unwiderruflich verloren ist. Auch geniessen die finanziellen Ansprüche der Bundesrepublik Deutschland keinen Vorrang vor irgendwelchen Privatbanken oder dem Internationalen Währungsfond, obwohl in den Medien ständig gebetsmühlenartig das Gegenteil behauptet wird. Es ist schon immer ein Fass ohne Boden gewesen.

Niemand kann gezwungen werden, Staatsanleihen zu kaufen, um die Schuldenpolitik zu finanzieren. Die Bundesregierungen in Deutschland und in Österreich verlieren immer mehr an Vertrauen und Glaubwürdigkeit. Es fällt immer schwerer, die wachsenden Schulden durch neue Schulden zu decken. So werden keine Werte geschaffen, sondern Werte von Vielen zu Wenigen umverteilt.

Deutsche und östereichische Behörden sind darin geübt, Sparguthaben zu entwerten und zusätzliche Einnahmen durch einen Lastenausgleich zu generieren. Das wird heute gerne vergessen und verdrängt. Spinnen Oma und Opa immer noch oder haben sie das alles erlebt?

Was kann der Einzelne tun? Genau das, was wir durch die Quantenphysik in Form von Selbstheilung kennen: Unser eigenes Leben und unsere eigenen Entscheidungen sind massgeblich für unser gegenwärtiges Leben und für unser weiteres Leben verantwortlich. Das, was in unseren Herzen und in unserem Bewusstein vorhanden ist, prägt wesentlich unsere Standfestigkeit in der Deutschen ZivilGesellschaft und in der Österreichischen ZivilGesellschaft, die beide seit Jahren erheblichen Verwerfungen ausgesetzt sind.

Die Quantica Unternehmensgruppe ist an diesem Punkt ein verlässlicher Partner. Die School of Life liefert das Wissen, das wir jetzt brauchen: Quanten-Physik.de

6. Juli 2012 | Schäuble tobt gegen die 160 Wirtschaftswissenschaftler - Kommentar: Wie viele braucht es für einen Herzinfarkt mit Todesfolge?

7. Juli 2012 | Den Euro kann man nicht mit Geld retten

8. Juli 2012 | NEIN! zum Trojanischen Pferd: Mogelpackung und Finte ESM Europäischer Stabilitätsmechanismus

9. Juli 2012 | Sachverständige warnen Merkel: Der Euro destabilisiert Europa

10. Juli 2012 | Ifo-Chef Sinn knöpft sich Merkel vor
Text des Gipfelbeschlusses, in dem es wörtlich heißt: "Sobald unter Einbeziehung der EZB ein wirksamer einheitlicher Aufsichtsmechanismus für Banken des Euro-Währungsgebiets eingerichtet worden ist, hätte der ESM nach einem ordentlichen Beschluss die Möglichkeit, Banken direkt zu rekapitalisieren." Unstrittig ist: Der Euro ist eine Geschichte fortwährender Vertragsverletzungen und selbst gesetzter Regeln! Wer einmal lügt, ... Der getroffene Hund ... Es folgen Einzelheiten zum verlogenen Neusprech der EU-Finanzminister:

10. Juli 2012 | Spaniens Banken erhalten 30 Milliarden Soforthilfe
"Pauschal bis zu 100 Milliarden Euro sind den Spaniern zugesagt. Der EU-Gipfel Ende Juni hatte beschlossen, dass solche Kredite künftig direkt an Banken geleitet werden könnten, um zu vermeiden, dass sie den Staatshaushalt des Empfängerlandes belasten."

10. Juli 2012 | "Es geht um das Demokratieprinzip"

11. Juli 2012 | ESM in Karlsruhe: Bundesverfassungsgericht ratlos, machtlos, mutlos

WOW! Die Kriminalität von Angela Merkel und Wolfgang Schäuble ist ÖFFENTLICH !!!

11. Juli 2012 | Merkel breaks German law on ESM rescue

"Here is the wording of Amendment 2 to the finance law or Finanzierungsgesetz on the 26th June, the day before the Brussels summit, sent to me by a very well-informed German reader.

Finanzhilfen zur Rekapitalisierung von Finanzinstituten einer Vertragspartei schliessen Finanzhilfen an eine Einrichtung zur Stabilisierung des Finanzsektors MIT ein, wenn die sektorspezifische Konditionalität gewährleistet ist, keine direkten Bankrisiken übernommen werden und die Rückzahlung durch eine Garantie der Vertragspartei gesichert ist.

It states that the ESM may not be used to recapitalise banks directly. Any such loans must guaranteed by the signatory to the treaty, ie the sovereign state, piling up further public debt."

11. Juli 2012 | Schäubles Rache am BVerfG – Grundgesetzänderung im Schweinsgalopp

14. Juli 2012 | ESM-Chef widerspricht Schäuble: Wer haftet für direkte Bankenhilfen?

24. Juli 2012 | Strafanzeigen wegen Hochverrat - Insider behauptet: Staatsanwaltschaften ermitteln wegen Terrorismusverdacht

28. Juli 2012 | Schuldenkrise: Retten ohne Ende

29. Juli 2012 | Statusbericht Strafanzeigen gegen die ESM-Verantwortlichen


 

5. Juli 2012

Offener Brief von einhundertsechzig Wirtschaftswissenschaftlerinnen und Wirtschaftswissenschaftlern

 

Liebe Mitbürger,

die Entscheidungen, zu denen sich die Kanzlerin auf dem Gipfeltreffen der EU-Länder gezwungen sah, waren falsch. Wir, Wirtschaftswissenschaftlerinnen und Wirtschaftswissenschaftler der deutschsprachigen Länder, sehen den Schritt in die Bankenunion, die eine kollektive Haftung für die Schulden der Banken des Eurosystems bedeutet, mit großer Sorge. Die Bankschulden sind fast dreimal so groß wie die Staatsschulden und liegen in den fünf Krisenländern im Bereich von mehreren Billionen Euro. Die Steuerzahler, Rentner und Sparer der bislang noch soliden Länder Europas dürfen für die Absicherung dieser Schulden nicht in Haftung genommen weden, zumal riesige Verluste aus der Finanzierung der inflationären Wirtschaftsblasen der südlichen Länder absehbar sind. Banken müssen scheitern dürfen. Wenn die Schuldner nicht zurückzahlen können, gibt es nur eine Gruppe, die die Lasten tragen sollte und auch kann: die Gläubiger selber, denn sie sind das Investitionsrisiko bewusst eingegangen und nur sie verfügen über das notwendige Vermögen.

Die Politiker mögen hoffen, die Haftungssummen begrenzen und den Missbrauch durch eine gemeinsame Bankenaufsicht verhindern zu können. Das wird ihnen aber kaum gelingen, solange die Schuldnerländer über die strukturelle Mehrheit im Euroraum verfügen. Wenn die soliden Länder der Vergemeinschaftung der Haftung für die Bankschulden grundsätzlich zustimmen, werden sie immer wieder Pressionen ausgesetzt sein, die Haftungssummen zu vergrößern oder die Voraussetzungen für den Haftungsfall aufzuweichen. Streit und Zwietracht mit den Nachbarn sind vorprogrammiert. Weder der Euro noch der europäische Gedanke als solcher werden durch die Erweiterung der Haftung auf die Banken gerettet; geholfen wird statt dessen der Wall Street, der City of London – auch einigen Investoren in Deutschland - und einer Reihe maroder in- und ausländischer Banken, die nun weiter zu Lasten der Bürger anderer Länder, die mit all dem wenig zu tun haben, ihre Geschäfte betreiben dürfen.

Die Sozialisierung der Schulden löst nicht dauerhaft die aktuellen Probleme; sie führt dazu, dass unter dem Deckmantel der Solidarität einzelne Gläubigergruppen bezuschußt und volkswirtschaftlich zentrale Investitonsentscheidungen verzerrt werden.

Bitte tragen Sie diese Sorgen den Abgeordneten Ihres Wahlkreises vor; unsere Volksvertreter sollen wissen, welche Gefahren unserer Wirtschaft drohen.

Achim Zink (Kalsruhe/Wien)
Adolf Wagner (Tübingen/Leipzig)
Alexander Dilger (Münster)
Alexander Karmann (Dresden)
André Schmidt (Witten-Herdecke)
Andreas Freytag (Jena)
Andreas Haufler (München)
Andreas Hoffmann (Leipzig)
Andreas Wagener (Hannover)
Annette Bergemann (Mannheim)
Arne Heise (Hamburg)
Axel Dreher (Heidelberg)
Bernd Lucke (Hamburg)
Bernd Raffelhüschen (Freiburg)
Bernhard Neumärker (Freiburg)
Bernhard Scherer (London)
Birger P. Priddat (Witten-Herdecke)
Burkard Heer (Augsburg)
Burkhard C. Schipper (University of California)
Carsten Burhop (Köln)
Carsten Herrmann-Pillath (Frankfurt)
Cay Folkers (Bochum)
Charles B. Blankart (Berlin)
Christian Seidl (Kiel)
Christoph Helberger (Berlin)
Dieter Cassel (Duisburg/Essen)
Dietmar Petzina (Bochum)
Dirk Meyer (Hamburg)
Dirk Niepelt (Gerzensee)
Dirk Sauerland (Witten-Herdecke)
Eckhart Bomsdorf (Köln)
Egon Görgens (Bayreuth)
Elmar Wolfstetter (Berlin)
Erich Gundlach (Hamburg)
Erich Streißler (Wien)
Ernst Maug (Mannheim)
Florian Heiss (Mainz)
Frank Westermann (Osnabrück)
Franko Reither (Hamburg)
Franz Peter Lang (Braunschweig)
Franz Seitz (Weiden)
Friedrich Breyer (Konstanz)
Friedrich L. Sell (Neubiberg)
Gebhard Kirchgässner (St. Gallen)
Georg Meran (Berlin)
Georg Milbradt (Dresden)
Georg Müller-Fürstenberger (Trier)
Georg Stadtmann (Frankfurt/Oder)
Gerard J. van den Berg (Mannheim)
Gerd Hansen (Kiel)
Gerhard Gehrig (Frankfurt)
Gerhard Rübel (Göttingen)
Gerhard Wagenhals (Hohenheim)
Gerhard Wegner (Erfurt)
Gernot Sieg (Braunschweig)
Gertrud Moosmüller (Passau)
Gunther Schnabl (Leipzig)
Guy Kirsch (Freiburg/Schweiz)
Hanns Abele (Wien)
Hans Fehr (Würzburg)
Hans Gerhard Strohe (Oppen)
Hans Hirth (Berlin)
Hans Wielens (Münster)
Hans-Georg Petersen (Potsdam)
Hans-Martin Krolzig (Canterbury)
Hans-Werner Sinn (München)
Harald Uhlig (Chicago)
Harry Haupt (Bielefeld)
Helga Luckenbach (Gießen)
Helmut Herwartz (Kiel)
Helmut Lütkepohl (Berlin)
Hendrik Hakenes (Bonn)
Hilmar Drygas (Kassel)
Ingrid Ott (Karlsruhe)
Jan Franke-Viebach (Siegen)
Jeanette Brosig-Koch (Duisburg/Essen)
Jens Krüger (Darmstadt)
Joachim Grammig (Tübingen)
Joachim Starbatty (Tübingen)
Joachim Weimann (Magdeburg)
Jörg Schimmelpfennig (Bochum)
Jörn Kruse (Hamburg)
Josef Gruber (Hagen)
Jürgen B. Donges (Köln)
Jürgen Eichberger (Heidelberg)
Jürgen Jerger (Regensburg)
Kai Konrad (Berlin)
Karl Mosler (Köln)
Karl Schmedders (Zürich)
Karl-Heinz Tödter (Frankfurt)
Klaus Adam (Mannheim)
Klaus Diller (Koblenz)
Klaus F. Zimmermann (Bonn)
Klaus Schöler (Potsdam)
Klaus Wälde (Mainz)
Leo Kaas (Mannheim)
Ludwig von Auer (Trier)
Lutz G. Arnold (Regensburg)
Malcolm Schauf (Essen)
Manfred Deistler (Wien)
Marc-Andreas Muendler (San Diego)
Markus Frölich (Mannheim)
Martin Biewen (Tübingen)
Martin Steinrücke (Greifswald)
Martin Wagner (Graz)
Martin Wallmeier (Freiburg/Schweiz)
Mathias Erlei (Clausthal-Zellerfeld)
Matthias Graf von der Schulenburg (Hannover)
Matthias Hertweck (Konstanz)
Mattias Polborn (Urbana-Champain)
Max Otte (Graz)
Michael Braulke (Osnabrück)
Michael Fritsch (Jena)
Michael Funke (Hamburg)
Michael Pickhardt (Cottbus)
Michael Wolf (Zürich)
Niels Angermüller (Göttingen)
Nikolaus Hautsch (Berlin)
Norbert Berthold (Würzburg)
Norbert Christopeit (Bonn)
Olaf Posch (Aarhus)
Olaf Rank (Freiburg)
Oliver Kirchkamp (Jena)
Patrick Eichenberger (Zug)
Peter Bernholz (Basel)
Peter Egger (Zürich)
Peter Oberender (Bayreuth)
Peter Spahn (Hohenheim)
Rafael Weißbach (Rostock)
Ralf Runde (Siegen)
Reto Föllmi (St. Gallen)
Robert K. von Weizsäcker (München)
Roland Kirstein (Magdeburg)
Ronnie Schöb (Berlin)
Rudolf Richter (Saarbrücken)
Sascha Becker (Warwick)
Siegfried G. Schoppe (Hamburg)
Siegfried Trautmann (Mainz)
Stefan Felder (Basel)
Stefan Hoderlein (Boston)
Stefan Homburg (Hannover)
Stefan Traub (Bremen)
Stefan Voigt (Hamburg)
Stephan Thomsen (Hannover)
Theresia Theurl (Münster)
Thomas Apolte (Münster)
Thomas Beißinger (Hohenheim)
Thomas Gries (Paderborn)
Thomas Hering (Hagen)
Thomas Steger (Leipzig)
Thomas Wein (Lüneburg)
Til Requate (Kiel)
Tim Krieger (Paderborn)
Tymon Tatur (Bonn)
Ulrich Baßeler (Berlin)
Uwe Jirjahn (Trier)
Volker Caspari (Darmstadt)
Volker Grossmann (Freiburg/Schweiz)
Volker Nitsch (Darmstadt)
Walter Krämer (Dortmund)
Walter Oberhofer (Regensburg)
Werner Abelshauser (Bielefeld)
Werner Gaab (Bochum)
Werner Neus (Tübingen)
Wilfried Fuhrmann (Potsdam)
Wilhelm Pfähler (Hamburg)
Winfried Pohlmeier (Konstanz)
Wolf Schäfer (Hamburg)
Wolfgang Eggert (Freiburg)
Wolfgang Paffenberger (Bremen)
Wolfgang Ströbele (Münster)
Wolf-Heimo Grieben (Würzburg)

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