Warum wählen Schriftsteller ihren Freitod?

Bild von Hans Kolpak

Die Linke zerfleischt sich selbst. Sie können es nicht ertragen, wenn einer der ihren sie posthum entblößt. Rolf Peter Sieferle wählte für sich den Freitod, weil er die Wirklichkeit nicht mehr verkraftete. Die lebenden Linken kämpfen jetzt mit sich selbst. Es ist grausam, gelinkt zu werden. Die Aufrechten schauen zu.

31. Juli 2017 | Dirk Maxeiner: Finis Germania trifft Finis Klima

Freitod oder Selbstmord?

Wer findet den Fehler? In diesem Text fehlt der Begriff "Freitod". Dies liegt daran, dass bei Jehovas Zeugen überdurchschnittlich viele Menschen depressiv sind und ihr Leben auch dann noch vorzeitig beenden, wenn sie sich von diesem Verbrecherhaufen abgewandt haben. Deshalb wird "Selbstmord" verteufelt und "Freitod" totgeschwiegen. C. G. Jung lässt herzlich grüßen.

Da ich noch lebe und kein Schriftsteller bin, sondern nur ein Autor, besteht für mich Hoffnung. Hoffnung hat mich bewegt und ergriffen, nachdem ich das nun folgende Video angeschaut habe. Es endet mit zwei Buchempfehlungen:

  1. Finis Germania (Kaplaken) Gebundene Ausgabe
    4.6 von 5 Sternen 172 Kundenrezensionen
    Bestseller Nr. 1 in Bücher am 26.7.17 um 19:00 Uhr
  2. Das Migrationsproblem: Über die Unvereinbarkeit von Sozialstaat und Masseneinwanderung (Die Werkreihe von Tumult) Taschenbuch – 15. Februar 2017
    4.9 von 5 Sternen 73 Kundenrezensionen
    Bestseller Nr. 1 in Sozialpolitik am 26.7.17 um 19:00 Uhr

Finis Germania (JF-TV Im Fokus): Der Fall Rolf Peter Sieferle

21. Juni 2017 | Wieder einmal sorgt in Deutschland ein nonkonformes Buch für Furore: Finis Germania – Ein Buch über das Ende Deutschlands, wie wir es kennen.

Nicht nur der Titel erinnert an Thilo Sarrazins Bestseller „Deutschland schafft sich ab“, sondern auch die hysterischen Reaktionen der links-dominierten Kultur-Elite in den Feuilletons führender Leitmedien.

Rechtslastig, rechtsradikal, rechtsextrem, gar antisemitisch sei das Buch, dessen Autor Rolf Peter Sieferle sich Ende 2016 das Leben nahm – und sich daher gegen die Anfeindungen nicht mehr wehren kann. Dabei geben gerade diese Anfeindungen dem Autor unfreiwillig recht, belegen sie doch jenen geistigen und intellektuellen Verfall, der der Selbstabschaffung Deutschlands zugrunde liegt.

JF-TV Im Fokus mit Konrad Adam und Andreas Lombard:

Freitod - und dann?

Mein Leiden vom April bis Juli 2017 überstieg alles, was ich in den Tagen seit dem 11. April 1953 erlebt habe. Doch den Freitod habe ich noch lange nicht in Erwägung gezogen. Viel schlimmer ist der unsteuerbare Irrsinn, der meine Matrix verändert und sich an meinem Bewusstsein vorbeigemogelt hat.

Während ich allmählich wieder in den Tritt komme, nehme ich auch wahr, wie parallel zu meinem Kram dramatische Ereignisse öffentliche Aufmerksamkeit beanspruchen, die weit mehr bewirken und verändern als in meinem Dunstkreis geschehen ist. Es ist eine wunderbare Befriedigung für mich, etwas zu beobachten und dann Worte zu finden, die ich mit anderen Menschen teile.

Susanne Kablitz

Wer mit Herzblut die "Partei der Vernunft" mit Oliver Janich gegründet hat und dann aus dem Bundesvorstand gemobbt wurde, kann nicht von anderen Emphatie erwarten. Parteipolitik und harte Bandagen sind Synonyme. Punkt aus

Peinlich ist für mich als kultiviertem Menschen lediglich, wie auch einem Gerhard Breunig minimale Höflichkeit abhanden kommt. Absurde Verhaltensweisen korrelieren für mich mit einem Freitod.

Zum Tod von Susanne Kablitz

13. Februar 2017 | Dieses Video ist anders als die vorangegangenen.

- frei gesprochen, ohne Skript, aus dem Herzen heraus -

Susanne Kablitz - Dieses Land ist unrettbar verloren

Rolf Peter Sieferle - Finis Germania

Ach ja: die Suchergebnisse zu "Warum wählen Schriftsteller ihren Freitod?"

Götz Kubitschek zu seinem unerwünschten Bestseller 'Finis Germania'

27. Juli 2017 | "Lesen kann halt auch brutal sein"

"Rechtslastige Verschwörungstheorien, antisemitisch, rechtsradikal, völkische Nachtgedanken" - das alles wird über das Buch „Finis Germania“ gesagt. Der Autor und bedeutende Historiker, Rolf Peter Sieferle, kann sich seinen Kritikern nicht mehr stellen. Er nahm sich im September 2016 das Leben.

Finis Germania erschien als sein Nachlass im Antaios Verlag. Nun nimmt der Verleger Götz Kubitschek Stellung zu „Finis Germania“ und reagiert auf die Kritik: „Lesen kann halt auch brutal sein“.

Das Buch spricht von einem „Auschwitz-Mythos“ und übt Kritik an der Art, wie in Deutschland die Vergangenheit bewältigt wird. Das Magazin "Der Spiegel" ließ das Buch aus seiner Sachbuch-Bestsellerliste entfernen. Man wolle den Verkauf nicht unterstützen, so die Reaktion der Chefredaktion.

Trotz allem hat „Finis Germania“ es auf die Amazon-, Spiegel-, und Stern-Bestsellerliste geschafft. Mit Götz Kubitschek spricht Jasmin Kosubek über den Skandal, den kontroversen Inhalt und darüber, welche politischen Ambitionen dahinterstehen, ein solches Buch auf den Markt zu bringen.