USA und NATO: Deadly Dust - Todesstaub durch Uranmunition

Bild von Hans Kolpak

11. April 2017 | Der verheerende Einsatz von Uranmunition durch USA und Nato – Die verheimlichten Kriegsverbrechen

12. September 2010 | Opfer von Uranmunition verwendet durch US Terroristen in Afghanistan

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Deadly Dust ~ Todesstaub ~ Uran-Munition & die Folgen

2. Juni 2012 | Diese Dokumentation von Frieder Wagner erzählt von einem Kriegsverbrechen: dem Einsatz der Uranmunition im Irak, im Bosnienkrieg und im Kosovo.

Diese „Wunderwaffe der Alliierten durchdringt einen feindlichen Panzer wie ein Messer die Butter. Dabei verbrennt das radioaktive Uran, das zudem hochgiftig ist und eine Halbwertszeit von 4,5 Milliarden Jahren hat, zu winzigsten Nanopartikelchen. Eingeatmet können sie tödliche Krebstumore verursachen und den genetischen Code aller Lebewesen für viele Generationen deformieren. In den betroffenen Ländern sind dadurch inzwischen ganze Regionen unbewohnbar geworden.

Der deutsche Tropenarzt und Epidemiologe Dr. Siegwart-Horst Günther machte nach dem Golfkrieg 1991 als erster auf die verheerenden Folgen von solchen Urangeschossen aufmerksam und wurde dafür in Deutschland diskreditiert und verfolgt. Der Film begleitet ihn und seine amerikanischen Kollegen bei ihren Untersuchungen im Kosovo, in Bosnien und im Irak. Überall dort hatten amerikanische Truppen die gefährliche Uran-Munition eingesetzt.

Der Film zeigt bislang wenig bekannte Langzeitfolgen unter denen besonders die Kinder in den Kriegsgebieten zu leiden haben. Nach Ende des jüngsten Irak-Krieges entdeckten die Experten in der Umgebung von Basra kontaminierte Kriegsschauplätze, deren radioaktive Verseuchung die natürliche Erdstrahlung um das 20.000-fache übertrifft.

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Am 2. Dezember 2008 gehörte zur Agenda der Vollversammlung der UNO ein Antrag auf Ächtung von Uranmunition. Das Ergebnis war beeindruckend: 141 Nationen forderten, gestützt auf die internationale Rechtslage, die Herstellung, Verbreitung und Anwendung von Uranmunition und Uranwaffen künftig zu verbieten. Dass die Atommächte Frankreich, Großbritannien, Israel und die USA dagegen votierten, überraschte nicht; Russland enthielt sich der Stimme und China blieb der Abstimmung fern. Eine Resolution erging an die verantwortlichen UN-Organisationen, die gesundheitlichen Folgen zu überprüfen. Uranmunition dient nicht der Sicherheit, sie gefährdet die Sicherheit.

Damit, so der Völkerrechtler Manfred Mohr, sollten die umstrittenen Arsenale eigentlich Thema der jährlichen Sicherheitskonferenzen in München sein. Waren sie nicht, denn dort bestimmt weitgehend die NATO das Programm. Eine weltweite Koalition blickt daher auf den neuen Konferenzleiter, Botschafter Wolfgang Ischinger, und erhofft sich einen neuen Wind. Einen Wind, der nicht mehr Nanostaub aus radioaktivem Schwermetall übers Land weht, sondern einen Wind, der den Mantel des Vertuschens und Verschweigens hochbläst.

Eine Dokumentation von dem redlichen Frieder Wagner aus dem Jahre 2006.

Frieder Wagner
Journalist und Filmemacher in Köln

Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra

9. November 2011 | Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra - Wdr-Doku

Prof. Siegwart-Horst Günther liefert Beweise über den Einsatz von Uran-Munition in Basra, und dies wissendlich unter Gefährdung seines Lebens und Gesundheit! Ich halte diesen Mann für einen Helden unserer Zeit. Vorbildlich!

Der verantwortliche Journalist dieser Doku bekommt keine Aufträge mehr vom WDR. Soviel zu unserer freiheitlichen Presse ....

Dieser Journalist hat eine weitere Doku gedreht mit dem Namen "Todesstaub"...war natürlich nie im Fernsehn zu sehen.

Leiser Tod im Garten Eden: Die Folgen der Golfkriege

12. Januar 2017 | Karin Leukefeld und Markus Matzel haben im Irak nach den Spuren der verheerenden Munition gesucht und Ärzte und Politiker, Wissenschaftler und Betroffene begleitet.

Weiteres zu den Kriegen der USA:
Es war ja so, dass die USA den Irakern Panzer mit einer Reichweite von 1000 Metern verkauften, selber aber dann aber mit Panzern angriffen, die eine Reichweite von 1500m hatten. Überdies schossen sie mit ballistischer Munition aus abgereichertem Uran (DU), da sie infolge des höheren spezifischen Gewichtes durchschlagskräftiger ist.

Im Irak gibt es einen dramatischen Anstieg von Geburtsfehlern und Krebserkrankungen. Studien, die jedoch nicht anerkannt werden, sehen den Grund im Einsatz von Uranmunition. Die Filmautoren schildern die Folgen des Krieges für Menschen und Umwelt.

Allein während der Irakkriege 1991 und 2003 sollen nach Schätzungen des UN-Umweltprogrammes (UNEP) bis zu 2.000 Tonnen Munition mit abgereichertem Uran eingesetzt worden sein. Die eingesetzten Waffen hinterlassen ihre Spuren.
300 Gebiete im Irak, insbesondere im Süden des Landes, gelten als verseucht und müssten dringend gereinigt werden. Ein enormer Anstieg an Krebserkrankungen, Todgeburten und erschreckende Fehlbildungen bei Neugeborenen quälen die Menschen. Offizielle Studien über die Ursachen der Erkrankungen, die immer neue Generationen schädigen, gibt es nicht. Inoffizielle Studien werden nicht anerkannt.

Die erschütternde Reportage stellt Menschen vor, die sich allein gelassen fühlen, ohne Aussicht auf eine bessere Zukunft zu haben. Täglich sterben Kinder, ohne dass die Ursachen erforscht oder beseitigt werden. Der Tod macht keine Unterschiede zwischen Sunniten, Schiiten oder Christen - im Land zwischen den zwei Strömen stirbt langsam und leise das Paradies.

Wo Euphrat und Tigris zusammenfließen, soll einst der Garten Eden gelegen haben. Doch in Mesopotamien, dem Land zwischen den zwei Strömen, hat es seit mehr als 30 Jahren keinen Frieden gegeben.

Dem achtjährigen Krieg zwischen Irak und Iran folgte die Besetzung Kuwaits. 13 Jahre Sanktionen zerstörten die Wirtschaft und die sozialen Strukturen der irakischen Gesellschaft. Schließlich folgte 2003 ein weiterer Krieg, der mit dem Sturz von Saddam Hussein und einer acht Jahre dauernden Besatzung mit 150.000 ausländischen Soldaten endete.

Und der Krieg geht weiter. Hunderte Luftangriffe einer internationalen Anti-Terror-Allianz sollen den "Islamischen Staat (IS)" zerschlagen. Der tägliche Einsatz kostet (nach Angaben des Pentagon) täglich bis zu zehn Millionen US-Dollar.

Am 3. Dezember 2014 haben 150 Staaten in der UN-Vollversammlung eine Resolution verabschiedet, die umfassende Hilfe für Länder fordert, die mit abgereichertem Uran verseucht wurden. Zuvor hatte der Irak bei der UN um Hilfe gebeten, um das tödliche Erbe in seinem Land beseitigen zu können.

Vier Staaten lehnten die Resolution ab, darunter die USA. Bis heute weigern sich die US-Streitkräfte, Angaben zu der Menge und den Orten zu machen, wo sie die verheerende Uranmunition im Irak einsetzten. Parallel zu der Abstimmung in der UN-Generalversammlung wurde bekannt, dass die USA erneut Kampfflugzeuge in der Region stationiert hat, die Waffen mit Uranmunition einsetzen können.