Sonst kommen die Steuerzahler und hängen uns alle auf

Bild von Hans Kolpak

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26. April 2017 | Will Schäuble nun ein für alle Mal Draghi loswerden?

Rente: Alles nur geklaut!

Die Teufelstabelle: Rentenkassen-Ausplünderung
1957 bis 2002: rund 700 Milliarden Euro incl. 300 Mrd. Euro Zinsen

Rentenkassen - Plünderkatalog (Ergänzung zur "Rentenklautabelle")
Sogenannte "Versicherungsfremde Leistungen" -Tarnbezeichnung für 700-Milliarden-Veruntreuung - Rentnerbetrug seit 1957

6. Dezember 2016 | Michael Winkler in seinem Tageskommentar:

Kohl hat für politische Zwecke die Rentenkassen geplündert, Merkel tut dasselbe mit dem Gesundheitsfonds. 1,5 Milliarden Euro aus den von den Versicherten angesparten Beiträgen werden liquidiert, um Merkels geschätzte Gäste zu behandeln. Wo immer ein demokratischer Politiker einen Geldtopf vorfindet, erfüllt ihn das innige Bestreben, selbigen zu leeren. Dank des Gesundheitsfonds kann Schäuble die "schwarze Null" halten, ohne die Steuern zu erhöhen. Es ist jedoch ein Leben aus der Substanz, das hier geführt wird, das Loch wird nur an anderer Stelle gerissen. Besonders perfide ist dabei, daß es das Geld der kleinen Leute, der gesetzlich Krankenversicherten ist, das dazu herhalten muß. Beamte und Privatversicherte tragen zur Finanzierung der ach so kranken Zudringlinge nichts bei. Da sagen wir doch: Danke, Kanzlerin!

Ersparnisse der Bürger sind unwiderbringlich verloren

"Banken plündern die Konten ihrer Kunden (ohne deren Kenntnis, indem sie das Guthaben an zahlungsunfähige Pleitestaaten wie Griechenland verleihen, Altersvorsorge ade! Das Geld der Sparerinnen und Sparer ist versenkt. Nur hat es noch niemand gemerkt, weil nur kleine Kassenbeträge abgehoben werden."

Wenn das Haus weg ist - legale Zwangsenteignung in der BRD

Es gibt so viele Nebelkerzen, Verwirrspiele und Nebenschauplätze. Dabei sind seit Jahrzehnten alle Mosaiksteine öffentlich einsammelbar, um sich ein stimmiges Gesamtbild zu schaffen. Das versuche ich hier und heute in einem Nachtrag vom 15. September 2011 an dieser Stelle.

Die schleichende Umverteilung ist verbunden mit dem Neusprech all dessen, was mit Wahrheit und Wahrhaftigkeit verbunden ist. Der Goldpreis mit Silber im Schlepptau ist nur ein Indikator wie es auch die Zinsen für Staatsanleihen sind und die Bewegungen am Aktienmarkt und im Devisenmarkt.

Warum wurden seit Juli 2011 weit über eine Billion US-Dollar aus Europa abgezogen? Spüren diese Leute etwas in ihrem Urin? Urin und Ruin sind zweierlei. Oder spekulieren sie darauf, daß der US-Dollar ein paar Tage später in Bedrängnis gerät? Ist etwa die chinesische Währung Renminbi oder Yuan die aufgehende Sonne am vernebelten Weltwährungshimmel?

Bei all den anstehenden Verwerfungen werden Diskussionen wie diese bei Markus Gärtner belanglos, wenn der Magen knurrt und die Zunge am Gaumen klebt, wenn ich mir überlegen muß, ob ich überhaupt an den Briefkasten gehe oder lieber in der Wohnung bleibe, wenn Räuber durch die Straßen ziehen. Die Krise in Brüssel ist weit weg, aber die Folgen spüre ich in mir und an mir.

Volker Pispers: Die Rentenlüge

Griechenland Rettung - Drehbuch Deutsche Bank

Der veheimlichte Super-GAU

9. Mai 2011, Focus Money: "Es gibt auch ein Euroshima: Die europäische Gemeinschaftswährung hat Deutschland bislang mehr als 2500 Milliarden gekostet."

Wo hängen sie denn?

Warum überhaupt haben wir ein schuldenbasiertes Geldsystem anstelle eines Geldsystemes, das auf Arbeitskraft und auf Werten beruht? Antwort: Damit Eliten sich über die Banken ohne Arbeit bereichern können. Das Konstrukt dafür ist der Zinseszins, der für Kredite gezahlt wird.

Zitiert aus der 18. Sitzung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages am 5. Mai 2010, auf Seite 21:

"Zur risikoadjustierten Bankenabgabe: Ich möchte darauf nur sehr kurz eingehen, da dieses Thema weit über Griechenland hinausgeht. Es geht grundsätzlich um die Frage, wie wir damit umgehen wollen, dass der Staat wegen des Arguments „too big to fail“ einspringen muss. Wir alle sind uns einig: Der Staat hat das einmal getan und soll das nicht ein zweites Mal tun. Sonst kommen die Steuerzahler und hängen uns alle auf. Das möchten wir nicht. Wir müssen nach Lösungswegen suchen, um das zu vermeiden. Wir brauchen - das alles ist auf dem Weg - ein neues Restrukturierungs- und Abwicklungsrecht anstelle eines Insolvenzrechts, das nicht passt. Wir müssen innovative „Beerdigungsmöglichkeiten“ gesetzlich verankern. Wir brauchen als allerletzten Notanker mit Blick auf den Steuerzahler die Maßnahme, dass die Risiken, wenn alles andere nicht reicht, aus einem Solidarfonds, in den die Banken zuvor eingezahlt haben, gedeckt werden."

Download der pdf-Datei von Bundestag.de

So, als wäre nichts dabei, ein Zitat aufzugreifen, über das intensiv auf Hartgeld.com diskutiert wird, schreibt Günther Lachmann für WELT.de am 19. Mai 2011: "Und nun, da das Griechenland-Thema bei mordenden Steuerzahlern und der Beisetzung deutscher Banken angekommen war, horchte auch der bis dahin schweigsame Unions-Abgeordnete Leo Dautzenberg auf. „Das Requiem von Mozart spielen wir dann; das ist so schön“, entfuhr es ihm. „Ich stehe dieser Idee positiv gegenüber.“

Mit einem „schönen Dank“ an alle Sachverständigen schloss Petra Merkel die Sitzung.

Zwei Tage später verabschiedete der Bundestag mit den Stimmen von 390 Abgeordneten, das hochverschuldete Griechenland bis zum Jahr 2012 mit 22,4 Milliarden Euro zu unterstützen. Geholfen hat es dem Land nicht. Im Gegenteil. Daher wird der deutsche Steuerzahler wohl für zusätzliche Milliarden Euro bürgen müssen."

Man muß kein Prophet mehr sein, um eines schönen Tages zu fragen: "Wo hängen sie denn?", doch, wie Wolfgang Arnold am 18. Mai 2011 ebenfalls für Hartgeld.com aufzeigte, ist die Situation ausweglos, ob es nun Wutbürger geben wird oder nicht. Wer seiner Würde und seines Geldes beraubt ist, hat nichts mehr zu verlieren, wenn er glaubt, nicht mehr an seinem eigenen Leben zu hängen. Dann macht es nichts, wenn andere auch noch hängen.

Ist das nicht alles maßlos traurig? Es ist traurig, doch die Anfänge wurden bereits in den Fünfziger Jahren geschaffen, als die Bundesregierung zuließ, daß für Zwecke des Bundeshaushaltes Schulden bei Banken aufgenommen wurden. Jetzt haben wir den Salat mit unserem korrupten Staat. Woanders nennt man das Hochverrat, und hier?

Zitat:

Ausweglos!

Natürlich wissen Juncker, Merkel, Schäublino und wie die „Es-gibt-keine-Alternative-zum Euro-Prediger“ alle heißen, an welchem Abgrund sie stehen. Warum findet der Rettungsunsinn trotzdem kein Ende? Alle haben die Hosen voll.

Weil mehr als Banken untergehen:

Bei einem Haircut griechischer Anleihen von 50 % müssten die europ. Banken nicht nur 25 Mrd. abschreiben, sondern zusätzlich rund 80 Mrd. ihrer weiteren Ausleihungen an Griechenland. Noch schlimmer träfe es die EZB, die 91 Mrd. an griechische Banken ausgeliehen hat und zusätzlich Hinterlegungspapiere für 144 Mrd. hereingenommen hat. Würde dem griechischen Beispiel auch Irland folgen, stünden bei der EZB 103 Mrd. Euro irischer Staatsanleihen und Bankverpflichtungen im Feuer. Portugal bereitet nicht weniger Sorgen. Bleiben noch Spanien und Italien und wer sonst noch? Die USA und England. Lebensversicherungen, Pensionsfonds, alle Ersparnisse sind flöten, Renten, Lebensversicherungen usw. Der Zorn der Betrogenen wird unvorstellbar groß sein.

Den eigenen Hals retten:

Jochen Sanio warnte schon im Okt. 2010: Bei einem weiteren Bail-out hängt man uns auf. Mit jedem weiteren Schritt Richtung Verschuldung zu Lasten der Steuerzahler wächst diese Gefahr für die Macht-Elite. Noch aber können sie den Zusammenbruch hinauszögern ohne befürchten zu müssen, dass ein starker Gegner dem Spiel ein Ende macht. Warum?

Auch jedem EURO-Gegnern wird es an den Kragen gehen:

Wer jetzt durch Rettungs-Verweigerung für den Zusammenbruch des EURO sorgt, an dem kann sich nach dem zwangsläufigen Crash die herrschende Polit-Elite schadlos halten. Die Folgen all dessen, was seit 2007 an hahnebüchenem Unsinn verzapft wurde, wird man denjenigen anlasten, die die vermeintliche Rettung des EURO verhindert haben. Natürlich werden Schäublino und Co. behaupten, dass diese Rettung zum Greifen nahe war.

So fehlt es allen an Mut.

So wie die Elitisten die Gefangenen ihrer einmal getroffenen Fehlentscheidungen sind, so starren ihre Gegner voll Angst auf die Rache des Volkes, für dessen soziales und finanzielles Elend man sie verantwortlich machen wird. Es gibt nur einen Ausweg!

Das System muss sich von selbst zerlegen.

Alle warten auf den System-Crash und einen Sündenbock. Ob man dem Volk einen solchen Sündenbock verkaufen kann oder ob das Volk sich die Sündenböcke selbst greift, bleibt abzuwarten.

Wolfgang Arnold