So was lebt, und Schiller musste sterben!

Bild von Hans Kolpak

Anti-Uni für die Macher von morgen: Anti-Uni.com

14. Februar 2014 | Die 3 größten Lügen unseres Schulsystems

Seit Mitte Dezember 2015 weiß ich, dass ich zu den hochsensiblen Menschen zähle. Diese Einsicht hat nach 62 Jahren meines Lebens erst einmal eine Schockstarre ausgelöst. Allmählich gewinne ich meine Fassung wieder.

Was mich seit 2010 bis heute finanziell erfolgreich macht, habe ich seit meiner Geburt AUSSERHALB der staatlichen Schulen gelernt: 4 Jahre Grundschule und 7 Jahre neusprachliches Gymnasium in Rheinland-Pfalz. Von 1960 bis 1970 litt ich unter diesem System, das Untertanen formt, aber beansprucht, mündige Bürger hervorzubringen.

Ich bin regelrecht lernbegierig. Mit sechs begann ich, regelmässig die maximal möglichen drei Bücher in der Stadtbücherei auszuleihen. Mit sieben wurde ich eingeschult.

Wesentliche Prägungen empfing ich durch Musik und Deutsch, wusste dies aber nicht zu schätzen, weil ich auf Krawall gebürstet war und den Klassenclown spielte. Das Absitzen der Stunden war eine Qual. "So was lebt, und Schiller musste sterben!" brüllte mich Prof. Dr. Knapp in der Mathematikstunde an und verpasste mir eine sehr schmerzhafte Kopfnuss. Das war 1964 in der Sexta.

Nach der Schule folgten 25 Jahre Agonie in einer Verwaltung, weil mein Vater mir die Lehre eines Radio- und Fernsehtechnikers verweigerte. Ich liebe das Arbeiten mit meinen Händen. Ich brauchte neun Jahre, um mich aus den Denkschablonen zu lösen, die meinen finanziellen unternehmerischen Erfolg verhinderten. Erst 2004 erzielte ich erste Gewinne und erst seit 2010 lebe ich von meinem Geschäft als Autor, das ich 2008 begann.

Die Liebe zur deutschen Sprache pflanzte mir Dr. Winne ins Herz. Doch den wusste ich nur zu verletzen, wenn er von Thomas Mann schwärmte oder uns eine weitere Kommaregel ins Heft diktierte.

Ich bin zuversichtlich, dass unter dem neuen deutschen Kaiserreich private Schulen und Universitäten das Heft in die Hand nehmen. Der staatliche Unfug wird dann nur noch in den Geschichtsbüchern erwähnt werden.

www.Deutsche-Monarchie.de

Hans Kolpak
Goldige Zeiten


Lese-Tipp: Schiller für Juristen - Zitate für und wider Recht und Gerechtigkeit

Die 16 häufigsten Merkmale hochsensibler Menschen

16. Oktober 2015 | Susanne Steed-Pfäffle: Hier werden 16 der am häufigsten vorkommenden Merkmale von hochsensiblen Menschen skizziert.

Nachtrag am 2. März 2016

Zwischenzeitlich las ich einiges über “hochsensible Menschen”, auch ein komplettes Buch, später über “Indigoseelen”, die fast identisch beschrieben werden und erinnerte mich auch an “Asperger”, in denen ich mich ebenfalls teilweise erkenne.

Der Fluch dabei ist der gleiche wie in Gruppen: Man übernimmt auch per Programmierung beim Lesen die Punkte, die gar nicht zutreffen. Man gleicht sich unbewusst dem Gedankengebäude und den Denkmustern von Autoren an. Diese Wechselwirkungen entsprechen unserer menschlichen Eigenart.

Jetzt bin ich erleichtert, weil ich verstanden habe, wie leicht ich zu manipulieren bin, meine innere Stimme und meine Intuition zu ignorieren. Ich bin hörempfindlich. Bei sinfonischer Musik in einem Konzertsaal habe ich mir schon oft vor Schmerzen meine Ohren wechselweise zugehalten. Das Lesen eines Buches über hochsensible Menschen hatte zur Folge, dass ich wochenlang überhaupt keine Musik mehr hören konnte, auch nicht bei kaum wahrnehmbarer Lautstärke.

Dabei habe ich ein Eckhorn und zwei Göbel Biegewellenstrahler, die für meine 7.1 Heimkinoanlage hohe unverzerrte Lautheit bis hinunter zu 23 Hertz erlauben. Erst im Laufe der letzten Wochen verblasste diese Programmierung, weil ich mich über dieses “Geschäftsmodell” geärgert habe. Ich konnte anfangs nur Kammermusik ertragen. Heute Mittag war ich so weit “genesen”, dass ich mit Lust und Liebe mal wieder einige Minuten lang extrem laut gehört habe. Jetzt geht sogar wieder Rock und Techno.

Ich fühle mich regelrecht VERARSCHT! Kann das jemand nachempfinden?

Schlussfolgerung: Ich muss mich um meiner selbst willen von Gruppen und Zusammenrottungen fernhalten, weil die Gruppendynamiken mich zerstören.

Es gibt genug Menschen, die in Teams und Gruppen Wertvolles bewirken, aber es gibt auch Menschen wie mich, die von Natur aus Einzelgänger sind.

Jeder, der an seinem Platz Verantwortung übernimmt und trägt, kann viel für die Menschheit tun. Thomas Alva Edison dient mir als Vorbild.