Privateigentum

Bild von Hans Kolpak

"Eigentum verpflichtet!" ist eine große Wahrheit. Sie hat mit Verantwortung und Bewusstsein zu tun. Daher freut es mich besonders, hier einige Leserbeiträge von Bachheimer.com vom 19. und 20. März 2017 zu zitieren, die viele plausible Erklärungen für das Versagen von Staaten liefern. Je sozialistischer, desto schlimmer, denn diese Schnapsideen vom Gemeineigentum, sozialer Gerechtigkeit und gleichen Rechten für alle sind der kürzeste Weg zum Niedergang einer jeden Kultur.

20.03.2017

16:06 | Leser-Kommentar zum grünen Kommentar über Staatseigentum von gestern

weitere Anmerkung: Indem die Staaten(gemeinschaften) Privateigentum in Ozeanen verbieten, liefern Sie dieselben dem Untergang aus! Denken Sie an die Meeresversschmutzung, jeder schmeißt seinen Dreck ins Meer kaum jemand käme auf die Idee seinen Dreck in Ihrem Garten abzuladen! TB

Sie beschreiben es ja selbst: das Wesen eines Staates besteht in der Aufhebung von Privateigentum zugunstem dem öffentlichen Verbrauch durch Unfähige, die sonst leer ausgehen würden. . Die einzige Regierungsform, die das Privateigentum fördert und schützt ist nun einmal die Monarchie. Sie sehen Herr Bachheimer, es ist nie zu spät, das zu werden, was wir hätten sein sollen.

19.03.2017

09:04 | Leser-Zuschrift "Auflösung des Bachheimer.com Wochenendrätsels"

einem Ökonomen fällt des Rätsels Lösung vielleicht leichter:
Aufgrund der Beschaffenheit des Tieres (insbesondere der mögliche Ausschluss fremder Dritter von der Verwendung) hat eine Kuh vermutlich weltweit den Status eines privaten Gutes (Stallhaltung möglich, kein Fremder kann sich bei funktionierenden Eigentumsrechten ungestraft an der Kuh eines anderen bedienen, sprich diese melken oder schlachten). Der Wal hingegen hat den Charakter eines öffentlichen Gutes - Privateigentum ist nur schlecht möglich, Zucht schon garnicht.

Daher werden "natürliche" öffentliche Güter zum Fall eines Marktversagens herangezogen, wo der Staat (oder hier die Staaten) eingreifen müssen: Walschutz per Gesetz, Quoten festlegen für den Abschuss usw. Wäre es möglich, hier Eigentumsrechte an Walen zu vergeben und die Einhaltung zu überwachen, könnten aus den Walen auch ein privates Gut gemacht werden und diese viel effektiver schützt werden, da privates Eigentum eine viele stärkeren Schutz des Eigentums und eine Pflege desselben nach sich zieht.

Ökonomen bezeichnen dies auch als "the tragedy of the commons" oder in Deutsch "die Tragik der Allmende"! Wir von b.com würden gerade in diesem Fallbeispiel auch von der Tragik der zumeist linken Tierschützer sprechen. Die Realität bezüglich des "öffentlichen Eigentums" nicht verstehend, sehen die Linken hierin das Allheil und befördern durch ihre Forderungen somit die lieben Viecherln in die Biologie-Geschichtsbücher.

weitere Anmerkung: Indem die Staaten(gemeinschaften) Privateigentum in Ozeanen verbieten, liefern Sie dieselben dem Untergang aus! Denken Sie an die Meeresversschmutzung, jeder schmeißt seinen Dreck ins Meer kaum jemand käme auf die Idee seinen Dreck in Ihrem Garten abzuladen! TB

09:13 | dazu passend - faz: Elinor Ostrom - Die Tragik der Allmende! TB

09:34 | Redaktionspräzisierung: es liegt nicht an der Beschaffenheit der Kuh sondern ausschliesslich daran, dass sie privat gehalten wird!

Marktversagen - Schulfilm Sozialwissenschaften

Ein Markt funktioniert nur, wenn das „Ausschlussprinzip" gilt. Das bedeutet, dass nur diejenigen das Gut nutzen können, die den Marktpreis entrichtet haben. Wer nicht bezahlt, ist vom Nutzen ausgeschlossen.

Das Ausschlussprinzip gilt für alle privaten Güter. Wer ein Eis kauft, der kann es auch essen und wer nicht bezahlt, muss zugucken und bekommt nichts vom leckeren Essen ab.

Funktioniert das Ausschlussprinzip aus wirtschaftlichen oder technischen Gründen nicht, dann handelt es sich um „öffentliche Güter". Sie werden auch „Kollektivgüter" genannt.

Egal ob Straßenbeleuchtung oder Landesverteidigung, wer nicht bezahlt kann das Gut dennoch nutzen. Bei öffentlichen Gütern ist es für die Nachfrager rational, sich als „Trittbrettfahrer" zu verhalten.

Man nutzt das Gut, ohne den Preis zu entrichten und keiner kann einen daran hindern.
Bei öffentlichen Gütern gibt es „keine Rivalität im Konsum". Am Beispiel der Straßenlaterne kann man das gut sehen. Nutzt Lisas Nachbar ebenfalls das Licht der Laterne auf seinem Heimweg, so schränkt er Lisas Nutzen dadurch nicht ein. Die Laterne leuchtet für sie weiterhin gleich hell.

Bei privaten Gütern gibt es hingegen diese Rivalität im Konsum. Ist Lisa ein Eis, kann Paul es nicht mehr essen.

Da es bei öffentlichen Gütern rational ist, sich als Trittbrettfahrer zu verhalten, entsteht keine private Nachfrage. Dadurch gibt es auch keinen Anreiz für Unternehmen solche Güter anzubieten. Der Markt versagt. Öffentliche Güter werden deshalb vom Staat bereitgestellt.

LIMDW Episode 1 - Die Tragik der Allmende | Anarchokapitalismus Kritik

Gemeingüter? Was ist das?

Das Video ist ein kurzes Erklärstück zur Idee der Gemeingüter. Es wirft einen kritischen Blick auf die so genannte "Tragödie der Gemeingüter". Anders gesagt: Gemeingüter - ganz einfach in 3 Minuten!
Es kann runtergeladen und frei genutzt werden. Lizenz: Creative Commons: BY, SA.

Markt und Staat - Lektion 8: Kollektivgüter und Marktversagen

In diesem Video des IUBH Fernstudiums "Master in General Management" führt Prof. Dr. Michael Grömling in das Thema "Kollektivgüter und Marktversagen" ein. Dabei behandelt er unter anderem die Fragen:

- Was versteht man unter Nichtrivalität und Nichtausschließbarkeit?
- Was sind Kollektivgüter, Individualgüter, Allmendegüter und Klubgüter?
- Warum kommt es bei Kollektivgütern zu einem Marktversagen?
- Wie kann das Kollektivgutproblem gelöst werden?

Allmende-Kontor - Mehr als ein Garten

Der Gemeinschaftsgarten Allmende-Kontor in Berlin-Tempelhof wurde 2011 auf einer Fläche von 5000 m2 gegründet. Heute gärtnern hier mehrere hundert Berlinerinnen und Berliner in rund 250 Hochbeeten. Der Film entstand als partizipatives Videoprojekt. Akteure und Regisseurin haben sich gemeinsam auf eine Entdeckungsreise begeben: Was ist uns wichtig? Was sind unsere Erfahrungen und Hoffnungen?