Mein Kampf: Warum wird Adolf Hitler im Theater und im Kino durch den Kakao gezogen?

Bild von Hans Kolpak

Die Antwort nehme ich vorweg: So läßt sich gefühlsmäßig kaschieren, wer ihn logistisch unterstützt und finanziell gefördert hat. Heute wird uns das Märchen aufgetischt, die arbeitslosen und hungernden Deutschen hätten danach gelechzt, ihrem Führer zu folgen. Die hatten aber andere Sorgen, als sich um diesen Spinner zu kümmern. Siehe hierzu die Einleitung zu "Wer finanzierte Hitler?" weiter unten. Dieser Psychopath erfährt viel zu viel Ehre. Er ist der nützliche Idiot für das allzeit schlechte Gewissen der deutschen Kühe, die für Europa und für weitere Kreise gemolken werden - eine Geldquelle, die scheinbar nicht versiegt, weil das deutsche Volk sich nach erfolgreicher Umerziehung nicht mehr wehrt. Im Neusprech der Politkabarettisten ist es nur noch das Volk, Schafe eben.

Das Theater ohne Ende geht weiter: Der ewige Krampf um Hitlers "Mein Kampf". Wenn 95 Prozent aller Menschen nicht denkende Schafe sind, dann handelt der Freistaat Bayern korrekt. Doch die Prozentgrenze verschiebt sich täglich, weil das Netz durch seine dezentralen Machtstrukturen immer mehr Menschen Gelegenheiten zum Erwachen bietet. Das Volk der "Dichter und Denker" kehrt zu seinen Wurzeln zurück, auch wenn preussische Tugenden nach wie vor niedergeknüppelt werden - im Rahmen der freiheitlich demokratischen Grundordnung, versteht sich.

Da die ewig Gestrigen KRR-Figuren ihr Deutsches Reich vermissen, trete ich die Flucht nach vorne an und plädiere für die Auflösung der BRD, damit dieses jämmerliche Ausbeutungsspiel und Menschenvernichtungsspiel auf deutschem Boden gestoppt wird. Seit der Entwicklung zum Deutschen Reich Mitte des 19. Jahrhunderts formierten sich immer stärker die Kräfte GEGEN ein starkes Deutschland.

Was macht ein Hund, wenn er den Holocaust überleben will? Er läßt sich auf den Rücken fallen und entblößt seine Halsschlagadern. Dies löst den Reflex überlegener Hunde aus, NICHT zuzubeißen. Deswegen ist meine Schnapsidee von sieben deutschen EU-Mitgliedstaaten mit sieben Verfassungen das Beste, was uns derzeit passieren kann. Stellen Sie sich vor, wie dumm dann Angela Merkel aus der Wäsche guckt! Und ich kann sehr gut damit leben, von den KRR-Hanseln beschimpft zu werden. Schließlich werde ich sogar von Oliver Janich als Brauner beschimpft, der extra eine "Partei der Vernunft" gegründet hat, um die Auflage von FOCUS MONEY zu steigern. Die Liberalen können so durchsichtig sein!

Adolf Hitler war die Idealbesetzung für den Holocaust. Und er ist ein so schrecklicher Mensch, aber immer noch kein Monster, daß die annähernd korrekte Anzahl der vergasten Menschen bis heute nicht verifiziert werden durfte, um die Zahl ungestraft um einige Millionen nach oben aufzurunden. Das bringt mehr Geld und Sachwerte in jüdische und israelische Kassen. Sind es drei oder sechs Millionen? Am 22. November 2004 wurde aufgerufen, die fehlenden Millionen zu ermitteln. Sie fehlen immer noch. Heute ist der 5. Mai 2010.

Wieso werden 2,7 oder gar 3 Millionen Leichen hinzuerfunden? Gibt es so viele Menschen, die keiner vermißt? Wem nützt es? 5.700.000 ist die geschätzte Gesamtzahl der ermordeten Juden.

Jeder, der diesen Widerspruch in Aussagen von Israeliten und Juden in irgendeiner Form thematisiert, wird strafrechtlich als Volksverhetzer und Holocaustleugner abgestempelt und durch Impfungen und Chemotherapien vergiftet. Der Staat Israel nimmt sich heute Frechheiten heraus, für die das Hitlerregime sofort ausgelöscht worden wäre. Was ist mit den toten Sozialdemokraten, Sozialisten, Kommunisten, Sinti, Roma, Schwule, Lesben, Protestanten, Bibelforscher und andere mehr? Viele Menschen erfroren, verhungerten, verdursteten, wurden erschossen, erhängt oder starben durch Folter und medizinische Experimente mit pharmazeutischen und chirurgischen Mitteln.

Sowohl das Theaterstück als auch der Kinofilm, der in Österreich seit 26. März angelaufen ist und in Berlin am 4. Mai 2010 im Mauermuseum, verpassen dem Adolf Hitler eine Bedeutung, die er nicht hat. Er ist lediglich die Marionette, die ins Gefängnis gehört, aber in Freiheit viel mehr Schaden anrichten kann. Und so einer wurde nun mal gebraucht. Er ist und bleibt die Idealbesetzung für den Holocaust. Franco und Mussolini, Lenin und weitere Verbrecher hatten einen Kardinalfehler: Sie herrschten nicht in Deutschland!

Alles zum Film mit weiterführenden Links

Nordwestfilm
Mein Kampf in Österreich
Mein Kampf in Deutschland

Wer finanzierte Hitler?

Als Adolf Hitler im Herbst 1919 erstmals zur NSDAP stößt, befinden sich in der Parteikasse gerade mal 7 Mark und 50 Pfennig. „Das war ja eine Vereinsmeierei allerärgster Art“, erinnert sich Hitler. „Außer einigen Leitsätzen war nichts vorhanden, kein Programm, kein Flugblatt, überhaupt nichts Gedrucktes, keine Mitgliedskarten, ja nicht einmal ein armseliger Stempel.“ Hitler bemüht sich um zusätzliches Geld, doch das ist eine frustrierende Arbeit, welche die Parteikasse nach großen Anstrengungen auch nur mit lächerlich geringen 700 Reichsmark füllt.

Die politische Existenz der NSDAP steht denn auch mehr als einmal in Frage: Nach dem mißglückten Hitler-Putsch im Herbst 1923 wandert der NS-Chef ins Gefängnis, die Partei wird bis 1925 verboten und die Regierung beschlagnahmt das Vermögen. „Bis zu den ersten Reichstagswahlen mit NSDAP-Beteiligung bleibt die Basis wackelig“, schreibt Wolf gang Zdral in seinem Buch Der finanzierte Aufstieg des Wolf gang H. . Im Januar 1928 berichtet die Münchner Polizei: „Die von Hitler immer wieder behaupteten Fortschritte der nationalsozialistischen Bewegung treffen besonders für Bayern nicht zu. In Wirklichkeit ist das Interesse an der Bewegung sowohl auf dem Lande als auch in München im Abflauen begriffen. Sektionsversammlungen, an denen im Jahre 1926 3'000 bis 4'000 Personen teilnahmen, sind nur mehr von höchstens 60 bis 80 Mitgliedern besucht.“

Auch das Votum der deutschen Wähler am 20. Mai 1928 fällt für die Nationalsozialisten enttäuschend aus: Nur zwölf Abgeordnete dürfen in den Reichstag einziehen – von Erfolg kann da noch keine Rede sein. Dies ändert sich erst mit der Wahl vom 14. September 1930, bei der die NSDAP 107 Mandate erzielt. Zdral: „Eine absolute Mehrheit schafft Hitler bis zu seiner Machtübernahme nie; 37 Prozent der Stimmen bleiben sein bestes Ergebnis.“

Es war also keineswegs ein unaufhaltbarer Aufstieg, der Hitler an die Macht brachte. Um das Jahr 1928 hätte die NSDAP genausogut wieder untergehen können – wenn da nicht auf einmal beträchtliche Parteispenden gewesen wären, die Hitler die Mittel für gewaltige Propagandaschlachten lieferten.

Dieser Artikel soll der Frage nachgehen, wer Hitler und der NSDAP wann wieviel Geld aus welchen Gründen gegeben hat – wenn auch diese Frage nicht endgültig zu beantworten ist, da viele Dokumente „verschollen“ und manche Quellen nicht über alle Zweifel erhaben sind.

Weiterlesen bei ZeitenSchrift.

Einiges Bedenkenswertes

Siehe Deutschlandfunk am 3. Mai 2010: "Salon Deutschland. Geist und Macht 1900 bis 1945" Rezension des Buches von Wolfgang Martynkewicz

Werner Maser: "Und Theodor Heuss, der erste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, schlug mir 1959 vor, «Mein Kampf» zu kommentieren und herauszugeben. Ein besseres Mittel gegen eine Renaissance Hitlerischer Vorstellungen als «Mein Kampf», so meinte Heuss, könne es kaum geben."

Giesbert Damaschke: "Zu welch wirrsinnigen Situationen dieser verdruckste Umgang mit dem Buch führt, konnte man im Sommer 1999 erleben, als die damalige Justizministerin Hertha Däubler-Gmelin dagegen protestierte, dass man sich die amerikanische Ausgabe von »Mein Kampf« via Internet von Barnes & Nobles nach Deutschland liefern lassen konnte. Sie begründete ihre Kritik seinerzeit maßgeblich damit, es könne nicht angehen, dass das Internet geltendes deutsche Recht unterlaufe und ein verbotenes Buch über diesen Weg hierzulande verbreitet werde.

Hier zeigte sich die Ministerin allerdings nicht hinreichend informiert: Die amerikanische Ausgabe war und ist völlig legal und das Buch war und ist nicht verboten. Wenn selbst die Justizministerin dieses Landes im Falle von »Mein Kampf« den Überblick verliert und sich, scheint’s, lieber aufs Bauchgefühl verlässt, statt sich mit der juristischen Situation zu beschäftigen und auf diese politisch zu reagieren – wie will man dann von normalen Bürgern erwarten, dass sie wissen, wie es um speziell dieses Buch hierzulande bestellt ist?"

Adolf Hitler - Mein Kampf - Band 1 und 2 (855. Auflage 1943, 818 S.)

Hitler. Reden, Schriften, Anordnungen
Februar 1925 bis Januar 1933
Herausgegeben vom Institut für Zeitgeschichte

Rudolf Olden am 4. November 1923: "Es ist Zeit, sich mit den Absichten seiner Partei ernsthaft zu beschäftigen, denn man sieht nicht mehr viel von Widerständen, die ihren Sieg aufhalten können."

Nicholas Goldberg leitet die Meinungsseiten der "Los Angeles Times". In einem Interview mit dem Tagesspiegel heißt es am 6. Mai 2010: "In Deutschland ist es verboten, bestimmte Dinge zu sagen oder zu drucken – zum Beispiel den Holocaust zu leugnen. Ist das aus Ihrer Sicht richtig, vielleicht sogar ein Vorbild für die USA?

Deutschland hat seine eigene Geschichte, die erklärt, warum es Gesetze hat, die es in den USA nie geben würde. Dort darf „Mein Kampf“ veröffentlicht werden, und Demonstranten dürfen mit Hakenkreuzen herumlaufen. Ich würde nicht wagen, den Deutschen zu empfehlen, ihre Gesetze zu ändern. Allerdings glaube ich nicht, dass Gesetze, die das Aussprechen bestimmter Ansichten verbieten, besonders erfolgreich sind. Das Verbannen von „Mein Kampf“ aus den deutschen Buchhandlungen wird das Gedankengut der Neonazis nicht vertreiben. In den meisten Fällen ist es wohl wirkungsvoller, anstößige Ideen zu ignorieren statt sie zu verbieten."

Herman van Veen
Wenn's nun anders ausgegangen wär?

Gefunden auf netlog.com/Echnaton55

Wenn Hitler seinen Kampf gewonnen hätte
ist der Gedanke denn so hirnverbrannt?
gäb's keine deutsche Frau mit Zigarette
dann herrschten Zucht und Ordnung hier im Land
dann würde es die dritte Welt nicht geben
und dafür nur ein grosses deutsches Reich
der Sozialismus wäre nicht am Leben
und trotzdem wären alle Menschen gleich
Gewerkschaften gäb's keine mehr
wenn's anders ausgegangen wär

Dann gäb's nicht das Problem der Asylanten
hierher zu wollen, hätte wenig Sinn
verschwindend wär' die Zahl der Emigranten
wo sollten die denn schliesslich schon noch hin
man spräche auch nicht mehr von Arbeitslosen
dann hätte man die Vollbeschäftigung
es nähmen keine Umweltschutz-Mimosen
dem Bau der Autobahnen ihren Schwung
die Rüstung hätt' es nicht so schwer
wenn's anders ausgegangen wär

Für Homosexuelle streng verboten
die Schilder hingen dann an jeder Bar
es gäbe keine Grünen, keine Roten
wohin die alle kämen, ist wohl klar
am Bahnhof säss' kein Penner und kein Streuner
kein Fixer gäb' sich dann noch einen Schuss
an keine Haustür käm' mehr ein Zigeuner
auch mit den Juden wär' für immer Schluss
die Krankenhäuser wären leer
wenn's anders ausgegangen wär

Inzwischen wäre Hitler mehrfach Opa
wenn auch wahrscheinlich nicht durch Eva Braun
und längst wär' ihm gelungen, in Europa
was die EG will, die Zölle abzubau'n
es herrschte das gesunde Volksempfinden
und das mag keinen längeren Prozess
wer aneckt, würde über Nacht verschwinden
dein Freund und Helfer hiesse dann SS
und ich, ich sänge auch nicht mehr
wenn's anders ausgegangen wär

Text: W.Wilmink/Thomas Woitkewitsch,
Musik: Herman van Veen

Dieser Text entstand nach einer Besprechung in der Herman auf ein Lied über die Zufälligkeiten des menschlichen Lebens drang. Er hat es auch, in einer vortrefflichen Uebersetzung, auf Deutsch zu singen gewagt. Willem Wilmink

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