Doppelte Moral im Drogenanbau

Bild von Hans Kolpak

Begrünte Garagendächer könnten rein theoretisch auch zum Anbau von Cannabis mit hohem THC- und CBD-Gehalt [1] genutzt werden.

„Wegen Anbau von Betäubungsmitteln hatte sich der Angeklagte strafbar gemacht, weil er auf einem Garagendach an seiner Wohnung zwei Cannabispflanzen aufgezogen hatte.“ [2]

heißt es in einem Artikel der Tagespresse vom 8. März 2017. Die Justiz der Bundesrepublik Deutschland legt fest, was rechtens ist. Der gleiche Staat ist Mitglied der NATO und hat nicht vor, die „North Atlantic Treaty Organization“ oder „Organisation des Nordatlantikvertrags“ zu verlassen.

Opiumanbau in Afghanistan

Rund 90 Prozent des weltweiten Heroinbedarfs wird aus Schlafmohn gedeckt, der in Afghanistan angebaut wird.

„Der Schutz des Drogenhandels geht sogar so weit, dass die NATO-Streitkräfte seit langem beim Versand der ‘Medikamente’ aus dem Land helfen und sie mit NATO-Hubschraubern auf den Weltmarkt bringen. Dies erklärte der Drogenkurier Abdullah Catli, der auf höchst wundersame Weise 1990 aus einem Schweizer Gefängnis ausbrechen konnte, wo er eine Haftstrafe wegen Drogenhandels absitzen sollte.“ [3]

Zwar wird den Bauern sehr viel Geld für das Opium gezahlt, doch die eigentliche Wertschöpfung findet erst statt, wenn das Heroin verkauft wird. Somit haben die Bauern nur einen Gewinnanteil von weniger als zehn Prozent.

„Im Juli 2000 verbot Mullah Mohammed Omar, der Führer der radikal- islamischen Taliban, die 95 Prozent des Landes regierten, mit einer Fatwa, einem religiösen Rechtsgutachten, den Opiumanbau, weil er gegen den Islam verstosse. Die Bauern Afghanistans haben das Mohnanbauverbot der Taliban strikt befolgt und schon im Jahr 2001 Jahr war die Produktion fast eingestellt und es blühte der Weizen, so weit das Auge reichte.

Das riss ein immenses finanzielles Loch aufseiten der VSA. Sie sollen bis 2000 aus dem Heroinhandel, der durch die CIA -wie auch im goldenen Dreieck Südostasien oder in Kolumbien- organisiert wird, Jahreseinnahmen von ca. 600.000.000.000 USD erzielt haben, die in den VS-Haushalt fliessen sollen.

Die Rückgewinnung der Felder als Opium-Anbaufläche wurde mit einer äußerst perfiden und ausgeklügelten Vorgehensweise erreicht. Afghanistan wurde mit Weizenlieferungen geradezu überschwemmt, so dass die Bauern ihre Ernten nicht mehr verkaufen konnten und gezwungen waren, wieder den Anbau von Opium aufzunehmen. Koordiniert hat die Weizenschwemme die CIMIC. CIMIC steht für “civil-military cooperation” und ist der NATO-Begriff für zivil-militärische Zusammenarbeit im Ausland.“ [4]

Damit die Taliban den Opiumanbau nicht stören, werden des Öfteren Drohnen zum Aufräumen gestartet, deren Einsatz vom NATO-Stützpunkt in Ramstein auf dem Staatsgebiet der Bundesrepublik Deutschland koordiniert wird. Diese fliegen im finanziellen Interesse der „Central Intelligence Agency“ und ihre Flüge werden von Präsident Donald Trump genehmigt. Zivile Kollateralschäden werden billigend in Kauf genommen.

Brauchen Konsumenten von Marihuana in Deutschland eine solche Justiz, die mit solchen Interessengruppen zusammenwirkt? Deutsche Soldaten befinden sich immer noch in Afghanistan. Wie glaubhaft ist das Herausreißen zweier Cannabispflanzen aus einem Garagendach, während fast der gesamte Weltbedarf an Heroin mit der Hilfe von deutschen Soldaten aus Afghanistan gedeckt wird?

Sinn und Verstand

Menschen in Deutschland sind daher gut beraten, niemals etwas anzupflanzen, das aus Gottes Schöpfung stammt, solange die aktuelle Regierung die Justiz anhält, solch ein Verhalten strafrechtlich zu verfolgen. Die, die in Berlin und in Brüssel nicht gewählt worden sind, brechen die Gesetze derer, die in Berlin und Brüssel gewählt worden sind. Voraussichtlich wird der grausame Spuk mit dem Heroinhandel erst dann ein Ende haben, wenn in Europa Monarchien und in Nordamerika Diktaturen etabliert sind. [5] [6]

How Opium Greed Is Keeping US Troops in Afghanistan | Brainwash Update

13. November 2013 | Abby Martin takes a look at a shocking statistic that puts opium production in Afghanistan at a record high, and puts into perspective the different corporate interests that could be keeping US forces in Afghanistan well beyond 2014.

Quellen:

[1] www.kurzlink.de/feminisiert
[2] www.kurzlink.de/Cannabis-Anbau
[3] www.kurzlink.de/Drogenflug
[4] www.kurzlink.de/Dank-NATO
[5] www.Deutsche-Monarchie.de
[6] www.youtube.com/watch?v=qME6Ta9InY4